Das beste System für die Grünlandnachsaat Premium

Bricht Schwarzwild die Grünlandnarbe auf, ist der Ärger groß. Welche Geräte oder Kombinationen reparieren die Narbe am besten? Das haben Landwirte und Martin Hoppe von der LWK Nordrhein-Westfalen geprüft.

Sie kommen zu Ihrer Weide am Waldrand und sind geschockt: Grassoden liegen herum, offener Boden ist zu sehen – die Schwarzkittel waren am Werk. Ein Alptraum.

Diese Situation kennen immer mehr Landwirte. Die Schäden durch Wildschweine nehmen zu. Doch so schwere Schäden wie auf der Fläche bei Bad Berleburg (NRW) sind eher selten: Die 2,2 ha große Wiese wurde fast ganzflächig aufgebrochen. Sie liegt direkt im Schwarzwildkerngebiet in Hanglage und ist ein eher ertragsschwacher Standort. Durchschnittlich fallen in dem Regenschattengebiet rund 600 mm/Jahr. Unter der flachgründigen Krume befinden sich Schieferverwitterungsböden. Standard sind hier vier Schnitte, die Futterplanung ist schwierig: Eine intakte Narbe ist daher umso wichtiger.

Vier Verfahren im Test:

Für die Reparatur der geschädigten Fläche organisierte Grünland-Berater Martin Hoppe (LWK NRW) zusammen mit betroffenen Landwirten einen Praxistest. Folgende Nachsaat-Geräte kamen auf den Prüfstand (Fotos, Varianten 1 bis 4):

  • Kreiselegge mit Sämaschine,

  • Schlegelmulcher plus Wiesenhobel,

  • Wiesenengel,

  • Kreiselegge, Striegel mit Sägerät und Walze als absetziges System.

Die Aussaat erfolgte am 9. April mit 30 kg/ha der Mischung GII. Die Parzellen liegen direkt nebeneinander, wie die Übersicht zeigt. Die hintere Hälfte einer jeden Variante wurde zusätzlich mit einer 6 m-Cambridge-Walze ...

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