Ackerbohnen mit hoher Vorfruchtwirkung

In einem von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) geförderten Projektvorhaben konnte der hohe Vorfruchtwert von Ackerbohnen für die Folgefrucht Winterweizen belegt werden.

In einem von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) geförderten Projektvorhaben konnte der hohe Vorfruchtwert von Ackerbohnen für die Folgefrucht Winterweizen belegt werden.
 
Im Vorhaben der Universität Kiel und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein unter Leitung von Prof. Dr. Henning Kage und Dr. Wolfgang Sauermann wurde die Vorfruchtwirkung von Ackerbohnen im Vergleich zu Winterraps untersucht. Geprüft werden sollte, ob eine veränderte Nachlieferung von Stickstoff in Abhängigkeit von den verschiedenen Blattvorfrüchten die Entwicklung und Ertragsleistung von Winterweizen beeinflusst.
 
Im Mittel beider Versuchsjahre konnten keine signifikanten Unterschiede der Vorfrüchte beobachtet werden. Unter den Bedingungen des Versuchsstandortes in Schleswig-Holstein stellte die Vorfrucht Ackerbohnen vergleichbar hohe Stickstoff-Mengen für die Nachfrucht Winterweizen zur Verfügung wie die Vorfrucht Winterraps, allerdings ohne die für Winterraps ortsübliche Stickstoffdüngung zu benötigen. Die Ufop vermutet, dass der Vorfruchtwert von Ackerbohnen unter Standortbedingungen mit höherem Stickstoff-Transfer in die Folgefrucht den Vorfruchtwert von Winterraps sogar übersteigt.
 
Der Abschlussbericht zum Vorhaben steht unter www.ufop.de als kostenloser Download zur Verfügung.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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