BMEL will Ackerbaustrategie im Herbst 2019 vorlegen Premium

Bis zur Vorlage der Ackerbaustrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) wird es noch dauern. Einen ersten Vorschlag soll es erst im Herbst 2019 geben. Der Schwerpunkt wird auf dem Schutz der Ressourcen und der Biodiversität liegen.

Bis zur Vorlage der Ackerbaustrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) wird es noch dauern. Einen ersten Vorschlag soll es erst im Herbst 2019 geben. Der Schwerpunkt wird auf dem Schutz der Ressourcen und der Biodiversität liegen.

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ackerbaustrategie der Bundesregierung will das Bundeslandwirtschaftsministerium im Herbst 2019 präsentieren. Das kündigte der Staatssekretär des BMEL, Hermann Onko Aeikens, am Dienstagnachmittag bei der Ackerbautagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Berlin an. Derzeit würden Arbeitsgruppen unter Beteiligung der nationalen Forschungsinstitute sowie aus Bund und Ländern daran „mit Hochdruck“ arbeiten. Nach der Veröffentlichung im Herbst nächsten Jahres soll es dann eine breite öffentliche ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Renke Renken

Beamte

die vielleicht irgendetwas studiert haben, was im weitesten Sinne mit Natur und Landwirtschaft zu tun hat, sind jetzt dabei die Landwirtschaft zu übernehmen. Der Untergang der Gesellschaft und des ewigen Wohlstandes ist eingeläutet, in 25 Jahren kennt in D keiner die Landwirtschaft wieder. Eines fernen Tages wird irgendeine Regierung viel Geld in die Hand nehmen, um Landwirtschaft in D zu reaktivieren. U Und wenn man diesen Blödsinn da oben liest mit " den Umweltwirkungen des derzeitigen Ackerbaus"; dann fragt man sich, ob diese Menschen in den letzten Tagen irgenetwas morgens im Tee gehabt haben oder irgendetwas geraucht haben. Umweltwirkungen des immer stetig weiterwachsenden Verkehrs zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser sind zwar hin und wieder ein Thema - aber zu Stande gebracht hat die Politik hier NICHTS, aber auch rein gar nichts, wo man irgendwo mit greifbaren Reduzierungen der Umweltwirkungen argumentieren könnte. Ackerbaustrategie zur Minderung der Umweltwirkungen, aber eine Autobahn nach der anderen bauen - kein Wunder, daß die Endzeit der großen Volksparteien eingeläutet ist.

von Wilhelm Grimm

Es tut mir leid Herr Aeikens, sie argumentieren unehrlich,

Sie hätten schon längst die Chance gehabt, in Brüssel darauf aufmerksam zu machen, dass die Angaben zur Grundwasserqualität auf falschen Angaben der deutschen Regierung beruhen. Deutschlands Regierung hat gelogen, um die deutschen Bauern zu diskreditieren, welch infame Tat. Und auf dieser Unwahrheit soll ihre Ackerbaustrategie aufgebaut werden. Sie werfen den deutschen Landwirten vor, keine nachhaltige und verantwortungsbewusste Ackerbau- und Grünlandbewirtschaftung zu betreiben. Eine negative, landwirtschaftsfeindliche Stimmung zu erzeugen und dann einen " gesellschaftlich akzeptierten Ackerbau" zu fordern, zeugt von einer gesellschaftlichen Verantwortungslosigkeit beträchtlichen Ausmaßes. Ihre Distanzierung der Vorschläge zur Ackerbaustrategie der landwirtschaftlichen Hauptverbände beweist ihre extreme Voreingenommenheit gegenüber den deutschen Landwirten und deren Familien. Wie kann man dann noch so dreist sein, von dem Vorhaben einer Versöhnung der Landwirtschaft mit der übrigen Bevölkerung zu schwadronieren. So darf diese Regierung nicht mit uns umgehen.

von Hermann Kamm

Vielleicht hilft

uns Bauern die Natur dazu, wenn der Klimawandel so wie jetzt weiterhin zunimmt. Dann werden die Agrar Produkte von alleine weniger. Aber dann werden die Dumm gelehrten noch schlauer????????????

von Wilhelm Gebken

Zitat: "Als Schwerpunkte der Ackerbaustrategie des Bundes nannte Aeikens die Biodiversität in der Agrarlandschaft und den Schutz der Ressourcen, vor allem den des Bodens."

Biodiversität und Schutz des Bodens sind ein Widerspruch in sich. Hohe Biodiversität gibt es nur auf zerstörten Böden, dem Erbe des Mittelalters, das wir im 20 ten. Jahrhundert beseitigt haben.

von Gerhard Steffek

Schutz der Ressourcen,

vor allem den des Bodens! Welch eine Ironie, Witz, oder soll man sagen Hohn? Hohn deshalb, weil man den verantwortungsbewußten, sich seiner Sache durch lange Jahre an Erfahrung reichen Landwirt verarscht und ihm trotz allem besseren Wissens falsches Handeln nachsagen will und ihn zu entsprechendem falschen Handeln bringen will. Ich rede hier von denjenigen Landwirten, die sich aufgrund ihrer Lage, ihrer Böden zu bodenschonenden Handeln regelrecht gezwungen sahen und dies auch durchführten als es ihnen die Technik und der wissenschaftliche Fortschritt ermöglichte. Ich rede hier von den Landwirten, die die Minimalbodenbearbeitung seit Jahren erfolgreich einführten und durch deren Erfolg gestärkt weiterführen. Da bin ich mal gespannt, was das BMEL da ausbrütet. Da bin ich gespannt, ob das BMEL hier den Erfahrungen und dem Fach- und Sach-, sowohl auch einfach dem gesunden Menschenverstand entsprechend Achtung zollt, oder einem blindwütigem "Mainstream" nachläuft, der selber nur einer verklärten Vorstellung einer Landwirtschaft nachhängt, die alles andere war als das was sie sich davon ausmalen. Den diese Landwirtschaft, der diese Traumtänzer nachhängen war noch nie schön, sie war immer ein Kampf ums Überleben und ums besser werden, zum Wohle aller. Heute, da wir dieses Ziel annähernd erreicht haben, soll das alles nichts mehr wert sein? Weil man in Zeiten des Wohlstandes die Wertigkeit dieser Errungenschaft als Selbstverständlich hinnimmt und somit nicht mehr "wertschätzt". Diese "Herrschaften" bräuchten eigentlich nur mal ihre rosarote Brille abnehmen und über den Tellerrand ihrer vollgefüllten Schüssel blicken. Heute kam in den Nachrichten das im Sudan wieder eine Hungersnot droht. Mag der Sudan natürlich eine ungünstige geologische Lage haben aber dennoch, soviel ich weiß wird in diesen Länder noch eher nach "alter Väter Sitte", also ökologisch, gearbeitet. Mag es zynisch klingen, angesichts des drohenden Leides hart, so will ich trotzdem die Frage in den Raum werfen: Warum, wenn Öko die "heilsversprechende Bewirtschaftungsform des Landes" sein soll, warum nagen dann diese dort im Sudan am Hungertuch? Sind diese zum wiederholten Male am Verhungern und wir wissen es nicht zu schätzen wie gut es uns geht. Wenn diese Traumtänzer glauben es besser zu können, dann sollen sie doch dorthingehen, wo sie etwas handfestes Bewirken können. Der Landwirt in DE stellt sein Können tagtäglich unter Beweis und braucht keine Belehrungen, auch keine Moralpredigten. Die wären vielleicht da unten eher angesagt, aber noch wichtiger ist dort unten Fach- und Sachwissen, damit diese Leute nicht am verhungern sind. Denn vorerst heißt es bei denen dort: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral". Aber leider sind da unsere Moralapostel da komplett fehl am Platz. Um helfen zu können bräuchten sie dazu Sach- und Fachwissen, das zu beweisen waren sie aber bisher nicht in der Lage.

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