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KWS will verstärkt auf Ökosaatgut setzen

KWS teilt mit, verstärkt in den Ökolandbau zu investieren. Zudem hat das Unternehmen die Zulassung für die Zuckerrübensorten CALLEDIA und ELDORANA erhalten.

Die KWS Saat SE teilt mit, ihre Ökoaktivitäten in Deutschland und Europa ausbauen. Das hat Dr. Felix Büchting, der bei der KWS für das Getreide- und damit auch für das Ökosaatgut verantwortlich ist, auf dem Agrarforum des Unternehmens Ende Februar in Einbeck angekündigt.

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland sei in den vergangenen Jahren kräftig ausgedehnt worden, und die Zahl der umstellungswilligen Landwirte befinde sich auf einem sehr hohen Niveau, stellte Büchting fest.

Der Leiter der KWS-Business Unit „special crops and organic seeds“, Hermann Klingemann, betonte, dass diese Entwicklung nicht nur in Deutschland zu spüren sei. „Frankreich möchte beispielsweise bis zum Jahr 2022 rund 15 % seiner landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaften“, berichtete Klingemann. Es gebe Bewegung im Markt, und KWS wolle in diesem internationalen Umfeld individuell angepasste Produkte für die Ökolandwirtschaft zur Verfügung stellen. „Ökolandbau ist für KWS nicht nur ein Trend - das zeigt schon die lange Historie unserer Ökoaktivitäten“, betonte Klingemann.

Bundessortenamt lässt zwei neue Zuckerrübensorten von KWS zu

Das Bundessortenamt hat unterdessen die Zuckerrübensorte CALLEDIA KWS zugelassen. Sie soll eine hohe Blattgesundheit und gleichzeitig einen sehr hohen Zuckergehalt aufweisen. Die mehrfach rizomaniatolerante Sorte (RZ 2.0) zeige besonders auf Flächen mit einem erhöhten Rizomania-Druck ihre Stärke und biete einen sehr hohen Bereinigten Zuckerertrag, heißt es.

Die zweite zugelassene Sorte ELDORANA KWS überzeuge durch die gute Kombination aus Bereinigtem Zuckerertrag, Zuckergehalt und Rübenertrag.

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Alfons Deter

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