Reportage

Mais ist mein Hobby Premium

Mit Grünroggen, Strip Till und Düngen nach Applikationskarte optimiert Johannes Schulze-Bölling seinen Maisanbau.

Bei unserem Besuch im Frühjahr 2017 zeigt uns Johannes Schulze-Bölling den Maisacker. Er setzt auf Strip Till und die direkte Bestellung in den Zwischenfruchtbest (Bildquelle: Tastowe)

Mit Stolz betrachtet Johannes Schulze-Bölling den Strip Till-Mais auf dem eigenen Versuchsfeld. „Mit dem braunen Grünroggen zwischen den Reihen sieht das zwar gewöhnungsbedürftig aus, bietet aber Tieren super Schutz und der Ertrag ist überdurchschnittlich“, sagt er. Der Junglandwirt aus Senden betreibt Bullenmast und eine Biogasanlage. Er baut auf ca. 60 ha seiner Flächen Mais im Strip Till-Verfahren an. Zusätzlich bewirtschaftet Schulze-Bölling im Auftrag weitere Flächen seiner Nachbarn. Die Gülleausbringung und die Aussaat übernimmt dabei aber ein Lohnunternehmer. Vor fünf Jahren hat er das erste Mal Strip Till ausprobiert. Damals noch mit einem anderen Lohnunternehmen als heute. „Der Unternehmer und seine Fahrer müssen 100% hinter dem Verfahren stehen. Einfach nur eine Strip Till-Maschine kaufen und losfahren, so einfach geht’s nicht“, sagt Schulze-Bölling. Früher seien besonders die Maisreihen in den Fahrspuren kleiner gewesen. Deshalb hat der Landwirt zusammen mit dem Lohner die Maschine (Striger von Kuhn) weiterentwickelt. So läuft das Gerät jetzt versetzt hinter dem Güllefass. Auch die achtreihige Maisdrille ist versetzt am Schlepper angebaut bzw. der Schlepper fährt mit ...

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