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Agrophotovoltaik: Das wäre für den Einstieg nötig Premium

Landwirtschaft unter Solarmodulen ist ein interessanter Ansatz für die Energiewende. Doch es gibt unterschiedliche Sichtweisen dazu, zeigte eine Podiumsdiskussion in Berlin.

Mit Solaranlagen auf dem Acker kann die Effizienz der Fläche wesentlich erhöht werden. Voraussetzung ist, dass dabei die Landwirtschaft unter den Modulen fast uneingeschränkt möglich ist. Ansätze, wie so etwas möglich ist, haben Wissenschaftler verschiedener Institute in dem Projekt „APV Resola“ erforscht. APV steht dabei für „Agrophotovoltaik“. „In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland, mit hohem Flächendruck ist die Erhöhung der Flächeneffizienz besonders bedeutsam“, sagte Hans-Josef Fell, der Vorsitzende des Projektbeirats des Forschungsprojekts.

Diskussionsrunde bei der Abschlusskonferenz

Doch wie lässt sich die Agrophotovoltaik in die Praxis umsetzen? Welche Hürden bestehen, wo gibt es Chancen? Mit Fragen wie diesen beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion während der Abschlusskonferenz von „APV Resola“ am 6. Mai in Berlin mit drei Akteuren aus dem Solarmarkt:

  • Dr. Benedikt Ortmann, Geschäftsführer der BayWa r.e. Solar Projects GmbH,
  • Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW),
  • Eberhard Räder, Bio-Landwirt und Präsidiumsmitglied im Naturland-Verband.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Aussagen der Diskussionsrunde zusammengefasst.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Josef Doll

Statt Bäume

Alle 25 Meter Solarmodule in 7 m Höhe und Landwirtschaft darunter. Bei zuviel Sonne in der Zukunft könnte das die Erträge von unseren Produkte im Durchschnitt sogar steigen. Und Strom auf Mio von Hektar gar in Hülle und Fülle??

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