Klimaschutz

EU: Subvention für Kohlestrom läuft aus Premium

Bei der europäischen Strommarkt-Verordnung und der Strommarkt-Richtlinie haben die Unterhändler des Rates, des Europäischen Parlaments und der Kommission am 18. Dezember eine Einigung im sogenannten Trilogverfahren erzielt.

Biogasanlage in Österreich: Die EU will den Stromtransfer zwischen den Ländern neu regeln. (Bildquelle: Neumann)

In der Nacht zum 19. Dezember haben sich EU-Kommission, Parlament und EU-Ratsvorsitz über den Abschluss des lange verhandelten „Clean Energy Package“ geeinigt. „Das ist das größte Legislativpaket in der Geschichte der EU-Energiepolitik“, sagte die zuständige Ratsvorsitzende Elisabeth Köstinger aus Österreich nach der Einigung. „Mit diesem Ergebnis wird der Energiemarkt in Europa künftig deutliche effektiver und effizienter geregelt. Erneuerbarer Energie wird klar der Vorrang gegeben“, so Köstinger. Nach dem Klimagipfel in Katowitz und der vereinbarten Reduktion von CO₂-Emissionen bei Neuwagen um 37,5 % sei dies ein weiterer Meilenstein für mehr Klimaschutz in Europa. Ende der Kohlesubvention Besonders freute sich Köstinger über das vereinbarte Aus für Kohlesubventionen: „Europa gibt damit ein unmissverständliches Signal, dass wir erneuerbare Energien stärken und Kohle- und Atomkraft zurückfahren werden. Nur noch bis 2025 können staatliche Beihilfen für Kohlekraftwerke ausbezahlt werden.“ Das „Clean Energy Package“ beinhaltet eine umfassende Reform des ...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Jens Geveke

Diejenigen, die immer mit dem Finger auf das EEG zeigen...

bekommen schon immer selber Subventionen für Kohlestrom und das auch noch bis 2025 ? Interessant. Mit welcher Begründung ? Ist der Strom an der Börse zu teuer ? Haben wir zu wenig Strom ? Hat die Kohleverstromung sinnvolle Vorteile z.B: gegenüber Gas ?

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