Windenergie

Größter Windpark der Ostsee am Netz Premium

Bundeskanzlerin Angela Merkel weihte kürzlich den Windpark Arkona mit 60 Anlagen nordöstlich von Rügen ein. Sie forderte in dem Zusammenhang mehr Tempo beim Netzausbau.

35 Kilometer nordöstlich von Rügen ist der größte Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee entstanden. Der Windpark hat eine Leistung von 385 Megawatt - so viel, wie für die Versorgung von 400.000 Haushalten mit Strom nötig ist.

Der Offshore-Windpark Arkona ist ein Projekt des norwegischen Anteilseigners Equinor und des deutschen Anteilseigners Eon. Er ist über eine Meeresfläche von 39 Quadratkilometern bis zur Insel Bornholm verteilt. Eon und Euqinor teilen sich die Investitionskosten von rund 1,2 Milliarden Euro. Etwa 70 Prozent der Summe flossen laut Eon in Aufträge in Deutschland. In den vergangenen Monaten wurden 60 Windanlagen mit einer Nabenhöhe von gut 100 Metern errichtet.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Jens Geveke

mit einem Reaktortyp, von dem man gehört haben soll, weil er was sein könnte, sollen wir die Energiewende schaffen und darauf bauen ? Warum nicht gleich 50% Kernfusion einplanen. Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, dass es nun mal mühsam ist, Energie einzusammeln und verfügbar zu machen. Die Natur hatte Millionen Jahre Zeit, die Energie für das fossile Zeitalter von 250 Jahren einzusammen, aber jetzt müssen wir wieder selber ran. Un da wir nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten können, müssen wir jetzt was machen. Die kommenden zehn Jahre werden uns vor Augen führen, was es bedeutet, statt "etwas" weniger fossiler Energie, den Konum um 50% einzuschränken. Und da ist jede Technik willkommen, es gibt nur zwei Bedingungen: Sie muss beherrschbar sein und sie muss in den nächsten wenigen Jahren verfügbar sein...und dann sind wir wohl bei Wind, Solar, Biomasse und der Sektorenkopplung dazwischen.

von Christian Bothe

Energiegewinnung 2019

@Geveke,das sind doch alles alte Kamellen,was Sie hier darstellen.Wenn Sie sich dafür interessieren,haben Sie vielleicht auch schon mal was von Dual Fluid Reaktoren gehört. Das scheint ein geniales Konzept zu sein und in den USA entwickelt. Im Übrigen auch Rußland entwickelt die Atomenergiegewinnung ständig weiter trotz Tschernobyl ebenso Japan fährt die AKWs wieder an. Deutschland hat einfach die weiterentwickelte Atomstromgewinnung zu schnell aufgegeben. Ich wiederhole mich, ein Energiemix aus allen Stromgewinnungsmöglichkeiten,u.a,auch eine limitierte Anzahl von Windmühlen,dezentralisierte Biogasanlagen usw. würden Deutschland gut tun. Wir machen immer den 2.Schritt vor dem ersten (sh.E-Mobilität) anstatt erst einmal zu schauen,was für sichere Möglichkeiten zur Energiegewinnung es in der EU und der Welt noch gibt.

von Jens Geveke

Atomkraft bezahlbar ?

Atomstrom kann nur so günstig angeboten werden, weil die Endlagerung und die Forschung komplett vom Staat übernommen wird. Hinzu kommt, dass keine Versicherung für einen Gau existiert, weil sie nicht bezahlbar ist. Wieviel haben die Bewohner von Fukushima als Entschädigung bekommen ? Von wem ? Wer hat die Leute in Pripyat für Ihr Elend entschädigt ? Wenn Belgien ein Atomkraftwerk hochgeht, wer bezahlt dann in Aachen die Schäden ? Das ist unglaublich, was da in der Atomlobby geschied. Es gibt drei Möglichkeiten, ein Atomkraftwerk in die Luft zu jagen: Menschliches Versagen (Tschernobyl), Naturgewalt (Fukushima) oder man betreibt die Dinger einfach so lange, bis die Technik so alt wird, das unkontrollierbare Fehler entstehen (Wird gerade in Frankreich, Belgien, USA usw. getestet...) Wenn das die Zukunft sein soll, dann habe ich vieles nicht verstanden. Da braucht man nichts schönreden von "günstig" und "emissionsfrei". Den Film "Die Wolke" gesehen ? Ich schon.

von Christian Bothe

Strom aus Wind

@Geveke Sie wissen schon,das Frankreich Zweidrittel des Stromes mit AKWs produziert, diese exportiert und wir sind mittendrin. Andere Nationen machen das ebenfalls und haben eine garantierte Versorgungssicherheit(sh.Juni 2018) und bezahlbaren Strom.Ein Mix ist das richtige Mittel für die Zukunft unter Ausnutzung aller Energieressourcen und nicht diese nur Windmühlen als Alibifunktion für Energiewende und Kniefall vor den Grünen, obwohl keiner weiß wie man ~1200 to Windflügel ab 2020/Jahr entsorgt...

von Jens Geveke

@Bothe

...genau, diese niedlichen kleinen problemlosen emissionsfreien Atommeiler sind die Lösung. Die betreiben wir einfach weiter. Oh,Oh,. Das der Strom in Zukunft anders verteilt werden muss ist fakt. Ob das über Stromleitungen muss, weiss ich nicht, man kann die Energie auch durch die bestehenden Gasleitungen pumpen. Wir müssen vorwärtsgewandte Lösungen voranbringen und nicht Problemezu jeder Lösung suchen.

von Christian Bothe

Windpark

Da hat Merkel wieder nicht zu Ende gedacht.Der Strom muß erst einmal nach Süddeutschland kommen.Da gibt es ja einige Bürgerinitiativen, die das verhindern. So ist das,wenn man nur auf Windenergie setzt und anderen emissionsfreien Anlagen wie Atommeilern vorzeitig und zu schnell den Garaus macht...Na wenigstens können diese Mühlen nicht mehr im Binnenland und den Wäldern verbaut werden.

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