Immer mehr Betriebe werden von der EEG-Umlage befreit

Die Zahl der Unternehmen, die teilweise von der Zahlung der Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) befreit sind, wird im nächsten Jahr weiter steigen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Die Zahl der Unternehmen, die teilweise von der Zahlung der Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) befreit sind, wird im nächsten Jahr weiter steigen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Bis zum Ende der Antragsfrist für 2014 am 1. Juli 2013 hatten demnach insgesamt 2.379 Unternehmen eine entsprechende Befreiung beantragt, davon mindestens 165 Unternehmen aus dem Ernährungsgewerbe.

In den vergangenen Jahren wurden den Angaben zufolge zwischen rund 4 % und 18 % aller Anträge abgelehnt. Aus diesem Grund will sich die Regierung nicht zu möglichen finanziellen Auswirkungen der privilegierten Strommenge äußern. Mit der Novelle des EEG zum 1. Januar 2012 waren die Grenzwerte wie etwa für den Stromverbrauch von 10 Gigawattstunden auf eine Gigawattstunde gesenkt worden, worauf sich die Anträge mehr als verdoppelten, heißt es in der Anfrage.

Die Regierung bestätigte, für das Jahr 2013 seien insgesamt 2.055 Unternehmen von der Umlage befreit gewesen. Im Jahr 2012, für das die Anträge 2011 gestellt wurden, hätten dagegen lediglich 813 Unternehmen Anträge gestellt. Welche Strommengen für 2014 nun auf die EEG-Novelle 2012 zurück zu führen ist, kann die Regierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht belastbar abgeschätzten. Nach Abschluss des Prüf- und Bescheidverfahrens des BAFA Ende des Jahres soll das Ergebnis aber feststehen.

Artikel geschrieben von

Diethard Rolink

Redakteur Betriebsleitung

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