Leserfrage: Darf Netzbetreiber Anschluss ablehnen? Premium

Frage: Ich habe auf den Dächern meiner Schweineställe PV-Anlagen mit 30 kW installiert. Da ich in der Schweinemast einen Energiebedarf (Lüftung, Mahl- und Mischanlage etc.) von ca. 50 000 kWh im Jahr habe, würde ich gerne eine weitere PV-Anlage mit ca. 20 kW und Batteriespeicher für den Eigenverbrauch installieren.

Nach Auskunft meines Netzbetreibers ist eine weitere PV-Anlage an meinem Hausanschluss nur möglich, wenn ich auf meine Kosten ein Niederspannungskabel bis zum nächstmöglichen Verknüpfungspunkt im Dorfkern verlegen lasse. Der Anschluss liegt über 900 m entfernt, mögliche Leitungsverluste soll ich tragen. Darf der Netzbetreiber mir die Anlage am bestehenden Hausanschluss verwehren, auch wenn ich technisch sicherstelle, dass zu keinem Zeitpunkt mehr als 30 kW elektrische Leistung im Netz ankommen?

Antwort: ...

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Stromeinspeisung

Die Frage wurde nicht vollständig Beantwortet. Ist es nun Möglich eine höhere PV Leistung als 30 KW zu installieren wenn technisch sichergestellt ist dass nicht mehr wie 30 KW eingespeist werden?

von Werner Danzeisen

Das Netz endet dort, wo es sich zum letzetn mal teilt. Hängt man als Aussiedlerhof allein an einer Leitung, ist das halt dort wo man mit dieser Leitung im "Dorf" angeschlossen ist, oder ein weiterer Hof oder sonstiges dran hängt. Hilfreich ist da eine Mietwohnung mit eigener Stromabrechnung (am besten von einem anderen Stromversorger) auf dem Hof. Dann endet das Netz genau vor dem Zählerschrank.

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