Nachwachsende Rohstoffe

Mit Energiepflanzen zu mehr Vielfalt auf dem Acker

Am 28. März 2019 stellen Experten in Straubing auf der Tagung "Da blüht uns was – Mehr Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe" in Straubing Lösungen für mehr Biodiversität vor.

Nachwachsende Rohstoffe sind Kulturen für die stoffliche Nutzung oder als Energieträger. Sie bieten viele Chancen zur Steigerung der Biodiversität. Denn sie können das genutzte Kulturartenspektrum und bisherige Fruchtfolgen erweitern und darüber hinaus diverse ökologische Vorteile für die Agrarlandschaft bieten.

Welche genau, stellen Experten auf der Tagung "Da blüht uns was – Mehr Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe" in Straubing vor.

Tagung am 28. März in Straubing

Die Veranstaltung beginnt mit einem abendlichen Get-together am 27. März 2019. Um 17:30 Uhr wird eine Führung durch die Innenstadt Straubings angeboten. Ab 19:30 Uhr beginnt das gemeinsame Abendessen mit viel Zeit zum fachlichen Austausch.

Die Tagung am 28. März 2019 findet von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Rittersaal des Herzogsschloss in Straubing statt.

Dabei erwarten Sie Vorträge zum Stand der Biodiversität und den aktuellen Forschungsthemen in diesem Bereich. Außerdem werden Ansätze zur Steigerung der Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe, beispielsweise über Dauerkulturen, Fruchtfolgegestaltung, Energieholz, Blühmischungen sowie Ausgleichsmaßnahmen vorgestellt. Staatsministerin Kaniber wird mit Verbandsvertretern in einer Statement-Runde ihre Anforderungen für die Erhöhung der Biodiversität diskutieren.

Aus dem Programm:

  • Dr. Annette Freibauer, LfL: Wie Nachwachsende Rohstoffe die Fauna fördern: Versuchsergebnisse aus Bayern
  • Dr. Maendy Fritz / Michael Grieb, TFZ: Da blüht uns was – Vielfalt mit Energie- und Rohstoffpflanzen
  • Prof. Dr. Jörg Ewald, HSWT: Energieholz und Artenvielfalt im Wald: Der schmale Grat zwischen Übernutzung und Biotoppflege
  • Kornelia Marzini, LWG: Blühflächen zur energetischen Nutzung
  • Dr. Michael Glemnitz, ZALF: Beispiele für die gezielte Nutzung der Fruchtfolgegestaltung für die Kompensati- on und Förderung von Biodiversität auf den Anbauflächen
  • Florian Prankl: Interview zum Silphieanbau und anderen Ansätzen für die Biodiversität in der Praxis
  • Dominik Himmler, Bay. Kulturlandstiftung: Produktionsintegrierte Kompensation – Chance oder Risiko für Landwirtschaft und Naturschutz?!

Veranstalter und Anmeldung:

  • Technologie- und Förderzentrum: Schulgasse 18, 94315 Straubing
  • Tel.: +49 9421 300-010
  • Fax: +49 9421 300-211
  • E-Mail: petra.siedersbeck@tfz.bayern.de
  • www.tfz.bayern.de

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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