Sachverständigenrat warnt vor Fracking

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen rät zum jetzigen Zeitpunkt von der umstrittenen Schieferfgasförderung (Fracking) ab. In einer Stellungnahme von heute (31. Mai 2013) heißt es: Fracking sei „im kommerziellen Umfang derzeit wegen gravierender Wissenslücken nicht zu zulassen“.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen rät zum jetzigen Zeitpunkt von der umstrittenen Schieferfgasförderung (Fracking) ab. In einer Stellungnahme des Beratungsgremiums der Bundesregierung von heute (31. Mai 2013) heißt es: Fracking sei „im kommerziellen Umfang derzeit wegen gravierender Wissenslücken nicht zu zulassen“.

Die umstrittene Erdgasförderung, bei der Chemikalien zusammen mit Wasser unter Hochdruck in den Boden gepresst werden, sei zudem energiepolitisch nicht notwendig. Sie trage nicht maßgeblich zur Energiewende bei. Im Gegenteil durch die Schiefergasgewinnung würden die Gaspreise in Deutschland nicht sinken und sie erhöhe auch nicht die Versorgungssicherheit.

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