Wärmewende

Unterschiedliches Echo zur Heizungs-Abwrackprämie Premium

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will mit einer Steuerreform für mehr Klimaschutz den Austausch von Ölheizungen anreizen. Der Vorschlag stößt nicht nur auf Zustimmung.

Das bestehende Gesamtgebäude aus Entgelten, Umlagen, Abgaben und Steuern im Energiesektor müsse grundlegend umgebaut werden, um für mehr Klimaschutz zu sorgen. Das forderte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in der „Welt am Sonntag". Zu den Vorschlägen gehören auch eine steuerliche Sanierungsförderung oder eine Abwrackprämie für Ölheizungen.

BEE: Schneller Abschied von der Ölheizung wichtig

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den Vorstoß als einen wichtigen Schritt, um im Wärmebereich mehr CO2 einzusparen. „Ölheizungen passen nicht in eine moderne, klimafreundliche Wärmeversorgung. Sie heizen das Klima auf. Wir müssen uns so schnell wie möglich von fossilen Energieträgern verabschieden", sagt BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

Statt neue Öl- und Erdgasheizungen weiter zu fördern, sei der vollständige Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmesektor voranzubringen. Die Technologien seien ausgereift und stünden in breitem Umfang zur Verfügung: von Wärmepumpen über Solarenergie bis zu Holzenergie, Biogas und Geothermie. Die steuerliche Förderung dürfe auf keinen Fall Heizungstechnologien mit fossilen ...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Kamm

Holzpellets verbrauchen zur Herstellung

auch sehr viel Energie. Wieder mal eine Milchmädchen Rechnung. Da wäre die bessere Lösung Scheitholz oder Hackschnitzel. Oder noch effizienter dezentrale Blockheizkraftwerke mit Holzvergasermotoren.

von Walter Rothenbacher

Kramp Karrenbauer,

dachte ich, ist jetzt die neue Kriegsministerien. Doch anscheinend auch Umweltministerin.

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