Photovoltaik

Verbände-Allianz gegen Solardeckel Premium

15 Verbände, die mehrere 100.000 Unternehmen und mehr als 10 Millionen Bürger vertreten, fordern den Wegfall der Grenze von 52 Gigawatt, ab der es keine Solarstromvergütung mehr geben soll. Das könnte bereits 2020 der Fall sein. Auch der Solar-Cluster Baden-Württemberg hält den Deckel angesichts der gesunken Förderkosten für überflüssig.

Ein breites Verbändebündnis spricht sich für einen stärkeren Ausbau der Solarenergie aus und fordert von der Bundesregierung die sofortige Streichung eines Förderdeckels im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Photovoltaik-Dachanlagen seien eine tragende Säule der Energiewende, sie reduzierten den Flächenbedarf und seien Akzeptanzträger der dezentralen Energiewende. Die 15 Erstunterzeichner vertreten die Interessen von mehreren 100.000 Unternehmen und mehr als 10 Millionen Bürgern. Der Initiative des Bundesverbandes Solarwirtschaft haben sich führende Dach- und Bundesverbände aus den Bereichen Mittelstand, Handwerk, Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Mieter-, Verbraucher- und Umweltschutz angeschlossen.

Abrupter Stopp wäre gefährlich

Nach bisheriger Gesetzeslage aus dem Jahr 2012 sollen neue Solarstromanlagen auf Gebäuden nicht mehr gefördert werden, sobald die Marke von 52 Gigawatt (GW) installierter Photovoltaik-Kapazität erreicht ist. Dies wird voraussichtlich bereits im Verlauf des kommenden Jahres der Fall sein. Derzeit sind in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von 46 GW in Betrieb.

Zwar sinken die Preise neuer Solarstromanlagen wie auch deren Fördersätze von Monat zu Monat, so dass die EEG-Marktprämie im Verlauf der 20er Jahre überflüssig werden dürfte und neue ...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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von Werner Augustin

Brett vorm Kopf

Der Deckel ist Brett vorm Kopf einiger Politiker

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