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  1. #1

    hallo wer hat Erfahrung mit winterweizen auf trockenstandorten mit viel schiefer? der boden ist eher was für roggen aber ich möchte dieses Jahr den weizenanbau wagen. Ich dachte an eine sehr frühe aussaat damit sich die wurzeln bis zum winter gut entwickeln und im frühjahr das wasser gut ausgenutzt werden kann (dachte mir das ich am 10-20ten september säe) wollte die sorte asano oder potenzial wählen da asano ja die nummer 1 sein soll... wer hat Erfahrung und kann mir ein paar tipps geben ?? vielen dank für eure antwort (wollte mit 250kilo pro ha säen )


  2. #2

    Hallo,

    ich wirtschafte seit über 10 Jahren in Osteuropa auf Trockenstandorten. Ich würde am 05. September anfangen und dann mit einer Saatstärke von 220 - 230 Körnern/m2 (250 kg ist definitiv zu viel). Dazu zur Saat noch eine N-Gabe von 20 - 30 kg/ha, je nach Vorfrucht. Ganz wichtig: eine Insektizidspritzung planen! Machbar ist der Weizenanbau auf 30er Böden auf jeen Fall, aber nicht mit 80 dt/ha. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


  3. k97
    #3

    Hallo,
    Wir wirtschaften ebenfalls auf eher 30er-40er Böden. Diese sind allerdings eher sandig und halten demnach das Wasser eher schlecht, so dass wir im Frühjahr regelmaessig mit Trockenheit zu kämpfen haben. Würdest Du hier auch zu 'asano' und/oder 'potenzial' raten? Hinsichtlich des Saattermines würde dann ja wohl auch der 5. September Sinn machen, oder? Danke und Gruss!


  4. #4

    eine frage hab ich noch welcher weizen ist der beste für den 30er boden A-B oder c ? eher ein einzelährentyp oder besser einen bestandsdichten ? vielen dank für die antwort ? (asoano oder potenzial?) danke .gruß matthias


  5. #5

    Hallo,
    zur Sortenwahl: wir hatten heuer beide im Anbau, Potential vorwiegend als Stoppelweizen
    (40 er Böden in Bayern). Ertraglich sind beide wirklich ok. Potential ist die gesündere, standfestere und fallzahlstabilere Sorte, hatte aber ein wesentlich schlechteres HL-Gewicht als Asano. Mir gefällt der Asano vor allem auf schwächeren Böden.
    Aber im September max 220 - 250 Körner säen, Viele Grüße


  6. #6

    Hallo
    Zur Sortenwahl würde ich auf jeden Fall auf einen Einzelährentyp wie z.B. Asano gehen, da der alle Seitentriebe abwirft, die er nicht ernähren kann (so wie in diesem Frühjahr auch auf schwereren Böden) - wenn dann noch Wasser komt, lagert er in die Ähren entsprechend mehr ein.


  7. #7

    Wie sieht es denn mit einem grannenweizen aus ? Z.b arezzo oder capo? Hat jemand Erfahrung mit der sorte kerubino?
    Danke für die Hilfe


  8. ams
    #8

    Da die begranten Weizensorten in der Regel Bestandesdicht Typen sind und eine höhere anzahl Ährentragenderhalme zur Ertragsbildung benötigen, sollte man dies in der wahl der Aussaatstärke und der ersten Düngegabe (Bestockungsgabe) mit berücksichtigen dabei aber den bestand nicht überziehen.
    Auch ist abzuwägen wan dir letzten endes das Wasser ausgeht, schon im Frühjahr (März April ) oder in der endphase.
    Da die Begrannten typen in der regel früh Reifer sind haben sie in einer trockenen endphase vorteile da sie früher mit der Korneinlagerrung beginnen.


  9. #9

    30iger Böden ohne Beregnung machen keinen Sinn bei Weizen, der Aufwand ist viel zu hoch.
    Roggen bringt da viel höhere Erträge bei wesentlich weniger Input an Dünger und Pflanzenschutz.




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