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  1. #1

    Aufgrund der hohen Stickstoffpreise überlege ich derzeit von meiner geplanten Düngung des Getreides mit KAS Abstand zu nehmen und auf günstigeren Harnstoff auszuweichen.
    Bitte um Erfahrungsberichte mit Harnstoffdüngung.
    Gedacht hatte ich hierbei die 1 N- Gabe mit Harnstoff und alle weiteren Gaben mit KAS.
    Macht das Sinn oder gibt es bessere Alternativen?


  2. #2

    Du solltest den Schwefel nicht vergessen. Auch bei Getreide inzwischen wichtig und sollte zur ersten Gabe mit gegeben werden.
    Wenn die Verteilgenauigkeit beim Streuen klappt, dann spricht nichts gegen Harnstoff zur ersten Gabe.


  3. #3

    Wir haben letztes Jahr Komplet auf AHL incl. Tanklager und Düsentechnik bei der Spritze umgestellt, und es bis heute nicht bereut. Ausser ASS zu Raps und eigenem HTK kommt nur noch AHL aufs Feld.
    KAS ist global betrachtes fast ausschließlich ein Westeropäisches Produkt, und die "einfachste" N-Düngung in der Anwendung, eben halt auch die Teuerste!


  4. #4

    Wenn die Feuchtigkeit stimmt ist Harnstoff mit KAS gleich zu setzen. Wenn es aber zu trocken ist geht viel N verloren. Das heißt am besten vor dem Regen


  5. #5

    Bei Trockenheit, hohem pH und oberflächiger Ausbringung ist Harnstoff dem KAS eindeutig unterlegen.


  6. #6

    Ich würde empfehlen, zuerst KAS zu düngen, danach in der 2. / 3. Düngungsphase auf Harnstoff zu gehn.
    KAS wirkt bei tieferen Temperaturen doch etwas schneller, während Harnstoff in höheren Temperaturen seine Nährstoffe langsamer und vielleicht dem Bedarf angepasster freisetzt. Die Erfahrung damit sind durchaus positiv, auf jeden Fall sind die Kosten niedriger!


  7. #7

    In Versuchen der Landwirtschaftskammer hat sich kein Vorteil für einen bestimmten Dünger gezeigt, gleich auf welchem Boden. In der gegenwärtigen Situation ist ein fester Dünger einfacher, weil Ätzschäden sicher vermieden werden. Wird nach einem sofortwirksamen Dünger gesucht, dann ein spezieller Nitratdünger wie Kalksalpeter mit einer kleinen N-Menge von ca.3o kg/ha.


  8. #8

    Diese Strategie habe ich auch schon erfolgreich praktiziert. Hierbei sollte aber die 1. N-Gabe bereits recht zeitig erfolgen, wegen der längeren Umsetzungsdauer. Wir streuen auch dieses Jahr wieder Harnstoff auf gefrorenen Boden zu Weizen (ca. 130 kg/ha).




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