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Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1

    Hallo,

    man hört ja immer wieder von Warentermingeschäften, und dass diese Warenterminmärkte nur schleppend genutzt werden.

    Ich gehe jedoch davon aus, dass mit dem Wegfall der Quote eine Risikoabsicherung über eben diese Terminmärkte zunehmen wird.

    Was wird da auf mich als Milchviehhalter/Milchproduzent zukommen?! Wird es so kommen, dass ich mich regelmäßig auf der EuRex (?) informieren muss/sollte, und meiner Meierei dann sagen werde, für welche Monate ich dann zu welchen Konditionen den Preis fest machen will?! Könnte es so kommen, dass ich meine Milch im Werklohn zu Pulver machen lassen würde, mehrere Monate einlagern könnte, und überspitzt nur einmal im Jahr meine gesamte Produktion verkaufen würde?! (Und demzufolge auch nur einmal im Jahr Einnahmen aus der Milch hätte?!)

    Es wäre ja nicht schlecht, wenn man im Preistief einlagern, und dann mit Gewinn -bei saisonaler Milchknappheit- verkaufen könnte... Ich mein ja nur, wenn ich zum Zocker werden soll, müsste ich mir ja schon mal etwas "Spielgeld" zurück legen... ;-)

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    Andere Frage zur Risikoabsicherung:

    Überall hört man von neuen Pulvertürmen, die gebaut werden sollen...
    Ist dieser Markt wirklich so aufnahmefähig?!
    Zu welchen Lasten entstehen dann diese Türme. Sprich: Was haben diese Meiereien zuvor produziert? Aus welchen Märkten ziehen diese sich zurück? Es wird doch nicht alles die "Frische" sein, oder?!


  2. #2

    Udo mit dem basichern mußt dich mal bei den engl.Farmern erkundigen die haben meines wissens auch Jahresverträge und wenn´s dann mit dem Preis nicht mehr hinhaut(so wie jetzt) dann wird kurzerhand doch der Preis gesenkt.
    Kommt dann halt immer drauf an wo man die Meßlatte hinhängt und ab wann dann die EU doch noch greifen soll mit Buttereinlagerung und Exportbeihilfen?!
    Nicht nur Pulver auch ingridien und wie war das dopch noch gleich mit H-Milch ist kein Geld zu verdienen.




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