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  1. #11

    Christoph Stegen schrieb:

    Sonst sind wir als Landwirte nur noch von Bürgerinitiative abhängig, klasse Vorstellung!
    Das betrifft doch nicht nur die Ldw. jeder will Auto fahren, in den Urlaub fliegen, billig essen usw.
    Aber beim Thema Umgehungsstrasse, Flughafenerweiterung, Stallbau (nicht nur grosse Projekte) erstmal dagegen...


  2. #12

    Hallo Detmar,

    ich denke mal, wenn die Hähnchenmast so lukrativ wäre, würde der Verarbeiter diese Sparte wohl selbst übernehmen ( jedenfalls wenn er gewinnorientiert handelt ), anstatt dies auszulagern und andere reich werden zu lassen. Deshalb glaube nicht an die angeblich guten Betriebsergebnisse, die Herr Stegen anführt - nach meinen Informationen sieht es nämlich anders aus. Soweit ich mich erinnere, stand vor einiger Zeit auch ein Artikel darüber in TA.
    Nein, so ist es viel einfacher: Die Arbeit und das gesamte Risiko auslagern...

    @ Enno, bist Du da anders? Ich jedenfalls würde auch keine Umgehungsstrasse oder einen Hähnchenmastbetrieb vor der Nase haben wollen. Obwohl, vielleicht würden meine Hühner vor Schreck drei Eier am Tag legen, wenn sie sähen, wie es ihren Verwandten geht...


  3. #13

    Doris Peitinger schrieb:

    @ Enno, bist Du da anders? Ich jedenfalls würde auch keine Umgehungsstrasse oder einen Hähnchenmastbetrieb vor der Nase haben wollen. Obwohl, vielleicht würden meine Hühner vor Schreck drei Eier am Tag legen, wenn sie sähen, wie es ihren Verwandten geht...
    Kleinkariertes Spiessertum hat mich noch nicht überwältigt, wass nicht heisst, dass ich nicht kritisch sein kann. Die Gesellschaft fängt an sich gegenseitig zu blockieren...


  4. Detert #14

    Es ist doch das legitime Recht der Bürger sich für ihre belange und Umwelt einzusetzen. Ob es nun einem gefällt oder nicht.
    Zum anderen wenn schon gebaut werden soll- darf dafür keine öffentlichen fördergelder fließen. Es kann doch nicht sein das der Staat hilft einerseits Überschüsse auf dem Weltmarkt mit Steuergeldern zu entsorgen und gleichzeitig bis zu 50 % der Stallbaukosten übernimmt.
    Bei uns rundum gibt es reichlich Ställe dieser Art und verschandeln enorm die Landschaft, hinzu kommt die Luftverschmutzung. Dies ist mittlerweile so stark das Betriebe mit Tourismus darunter leiden- ist das gerecht?
    detert


  5. #15

    Maria Bange schrieb:

    Es ist doch das legitime Recht der Bürger sich für ihre belange und Umwelt einzusetzen. Ob es nun einem gefällt oder nicht.
    Zum anderen wenn schon gebaut werden soll- darf dafür keine öffentlichen fördergelder fließen. Es kann doch nicht sein das der Staat hilft einerseits Überschüsse auf dem Weltmarkt mit Steuergeldern zu entsorgen und gleichzeitig bis zu 50 % der Stallbaukosten übernimmt.
    Bei uns rundum gibt es reichlich Ställe dieser Art und verschandeln enorm die Landschaft, hinzu kommt die Luftverschmutzung. Dies ist mittlerweile so stark das Betriebe mit Tourismus darunter leiden- ist das gerecht?
    detert
    Ich habe diesen Umstand nicht bewertet, lediglich festgestellt.
    Ich persönlich halte die Zunahme an \"Projektblokierungen\", aus welchen Gründen auch immer, für bedenklich. Das bezieht sich nicht auf den konkreten Fall, weil ich den nicht kenne, sondern allgemein. Kannst gerne die Energie als Beispiel nehmen. AKW zu gefährlich, Kohle zu schmutzig und Wind verbraucht zuviel Fläche verschandelt das Bild oder die Umwelt. Und wieviele von den Kritikern sparen ernsthaft Strom? Oder wieviele von den Hähnchenkritikern kaufen dann und wann nen Imbissbroiler oder das billige Hähnchen aus der TK-Truhe?
    Gibt sogar Menschen die Spielplätze in Wohngebieten als nervig erachten...


  6. Detert #16

    Enno mit diesem argument kannste leute totschlagen. Natürlich wäre es schön wenn die menschen so leben könnten wie sie wollten. leider wird ihnen das nicht immer ermöglicht und nicht jeder kann sich soweit kasteien. Trotzdem kann es nicht sein das der Eindruck sich immer mehr verstärkt das die wirtschaftlich mächtigen machen können was sie wollen.
    ich denke wir haben in unserer gesellschaft ein grundsätzliches Problem- nämlich das es kein gemeinsames ziel oder Visionen gibt.
    detert


  7. #17

    enno stroemer schrieb:

    Maria Bange schrieb:
    Es ist doch das legitime Recht der Bürger sich für ihre belange und Umwelt einzusetzen. Ob es nun einem gefällt oder nicht.
    Zum anderen wenn schon gebaut werden soll- darf dafür keine öffentlichen fördergelder fließen. Es kann doch nicht sein das der Staat hilft einerseits Überschüsse auf dem Weltmarkt mit Steuergeldern zu entsorgen und gleichzeitig bis zu 50 % der Stallbaukosten übernimmt.
    Bei uns rundum gibt es reichlich Ställe dieser Art und verschandeln enorm die Landschaft, hinzu kommt die Luftverschmutzung. Dies ist mittlerweile so stark das Betriebe mit Tourismus darunter leiden- ist das gerecht?
    detert
    Ich habe diesen Umstand nicht bewertet, lediglich festgestellt.
    Ich persönlich halte die Zunahme an \"Projektblokierungen\", aus welchen Gründen auch immer, für bedenklich. Das bezieht sich nicht auf den konkreten Fall, weil ich den nicht kenne, sondern allgemein. Kannst gerne die Energie als Beispiel nehmen. AKW zu gefährlich, Kohle zu schmutzig und Wind verbraucht zuviel Fläche verschandelt das Bild oder die Umwelt. Und wieviele von den Kritikern sparen ernsthaft Strom? Oder wieviele von den Hähnchenkritikern kaufen dann und wann nen Imbissbroiler oder das billige Hähnchen aus der TK-Truhe?
    Gibt sogar Menschen die Spielplätze in Wohngebieten als nervig erachten...
    Richtig, wenn es die Blockierer schon immer gegeben hätte, dann hätten wir heute garnix und würden nach in Höhlen wohnen.

    Bei den meisten BIs gehts ja auch garnicht um die Sache, sie dient nur dazu das sich Einzellne profilieren können. Argumente zählen nicht!

    Unternehmer zu sein wird in Deutschland immer schwieriger! Und das Gejammere wird dafür immer mehr...


  8. #18

    Christoph Stegen schrieb:

    Richtig, wenn es die Blockierer schon immer gegeben hätte, dann hätten wir heute garnix und würden nach in Höhlen wohnen.
    Da bin ich absolut nicht Ihrer Meinung, Herr Stegen. Wenn nicht damals schon Personen den Mut gehabt hätten, für Ihre Interessen aufzustehen und alles immer so weitergelaufen wäre, dann wären wir noch immer Höhlenbewohner.

    Bei den meisten BIs gehts ja auch garnicht um die Sache, sie dient nur dazu das sich Einzellne profilieren können. Argumente zählen nicht!
    Na, dann ist den Einzelnen wohl so langweilig, dass sie unbedingt Proteste anzetteln müssen. Meine Erfahrungen sind da allerdings anders: Wenn es jemanden nicht betrifft, dann lehnt er sich gemütlich im Sessel zurück.

    Deshalb finde ich es auch interessant, dass Sie sich hier so für irgendwelche Hähnchenmäster ( oder eher für den Verarbeiter ) engagieren.

    Übrigens profiliert man sich am einfachsten, wenn man der \"Obrigkeit\" nach dem Mund redet - man könnte es auch als \"Stiefellecken\" bezeichnen, und nicht, indem man sich gegen etwas ausspricht.

    Unternehmer zu sein wird in Deutschland immer schwieriger! Und das Gejammere wird dafür immer mehr...
    Sie nennen es also Unternehmertum, wenn man sowohl den Input als auch den Output komplett vorgegeben bekommt und dazwischen rein das Risiko trägt? Muß eine ganz neue Art des Unternehmers sein. In meinem Wortschatz kommt es als \"moderne Sklavenhaltung\" vor.

    Leider haben Sie auch die Frage noch nicht beantwortet, wieso der Verarbeiter nicht das Mästen selbst übernimmt, wenn es so lukrativ ist, wie Sie uns weismachen wollen. Ist er nicht gewinnorientiert genug oder hat er sein Herz für die \"armen Bauern\" entdeckt?


  9. Detert #19

    herr stegen das unternehmertum sollte dann aber auch selber finanzieren. Denn bis zu 50 % Förderung durch Steuergelder sind nicht wenig. Erstrecht unter dem gesichtspunkt das die gesellschaft durch Exportbeihilfen die Überschüsse entsorgen soll. Ich bin für die klare Linie. Warum muss der Staat finanziell einspringen bei Förderung und Export?
    detert


  10. #20

    Herr Stegen,

    welches Gejammere und von wem meinen Sie?

    Sind Sie gegen die Möglichkeit, das Bürgerinitiativen gegründet werden dürfen? Wie sind dann \"Verbände\" einzuordnen? Sollte ein Verband wie der BV ebenfalls aufhören zu jammern (Senkung der Prämien, Streichung von Förderung, Entschärfung von CC usw) Wie sollte sich Ihrer Meinung nach die Zivilgesellschaft äußern? Warum hat die EU den EWSA geschaffen?

    Gruss Kirsten




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