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  1. #1

    Momentan gibt es doch viel zu diskutieren. Ob es der frühe Ruhestand von Sievers oder Janshen ist. Oder die PV-Geschichte. Außerdem ist bald wieder Aldi-Angebotsabgabe. Und keiner regt sich auf. Versteh ich nicht.

    Gruß
    Martin


  2. #2

    Tja, irgendwie gibt es technische Probleme beim login.
    Aber schauen wir doch einfach mal zur Abwechslung, was das Bundeskartellamt unter dem Eindruck eines umfangreichen Caterings vor elitärem Publikum über den Milchpreis"vergleich" zu sagen hat:

    http://www.lebensmittelzeitung.net/g...id=292&imgid=5

    "Sie dürfen mehr, als Sie glauben".


  3. #3

    Hallo Martin,

    da gebe ich Dir recht. Allerdings ist auch ständig was auf dem Betrieb zu tun. Quasi Nacharbeiten, was im Winter liegen geblieben ist, Gülle und in den Startlöchern stehen für die Frühjahrsarbeiten.

    Außerdem stehen ständig Termine auf dem Zettel. Und Wahlkampf ist auch noch in S-H....

    Was soll ich zu den Personalwechseln in den Molkereien sagen? Und was zu Aldi? Solange die Bauern nicht dafür sorgen, dass Wettbewerb auf ihrem Markt herrschen kann, solange werden sie sich mit solchen Ergebnissen begnügen müssen.

    Einen Punkt hast Du noch vergessen. Entwicklung der Auszahlungspreise und

    http://www.topagrar.com/news/Markt-N...en-718076.html

    Gruß Kirsten


  4. xf1
    #4

    Wahlkampf wird die Bauern nicht groß behindern, und die Grünen sind sowieso nur schwer auszubremsen - also nix wo es sich lohnt, seine Zeit zu verschwenden....


  5. #5

    http://www.elite-magazin.de/newstick...nt-718329.html

    DMK
    Handfester Krach im Management?
    24.02.2012

    DMK-Vertriebsgeschäftsführer Rolf Janshen hat Knall auf Fall das Unternehmen verlassen. Nach Informationen der Lebensmittelzeitung dürfte ein handfester Streit über den relativ niedrigen Milchauszahlungspreis der Molkerei hinter der Flucht des Managers stecken.

    Das DMK zahlte 2011 unter dem Durchschnitt von 14 deutschen Vergleichsmolkereien aus, obwohl der Umsatz um 500 Mio. auf 4,5 Mrd. Euro gestiegen war. Dafür machen die Landwirte anscheinend vor allem Janshen verantwortlich. DMK-Chef Josef Schwaiger könnte sich kurz vor dem Beginn der wichtigen Bezirksversammlungen von Humana Milchunion eG und Nordmilch eG für die Trennung entschieden haben, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, vermuten laut der Lebensmittelzeitung Branchenbeobachter.
    So in etwa hatte ich mir das auch schon gedacht. Die Versammlungen fangen nun langsam alle an. Da wirft man den Bauern mal wieder ein paar Brocken hin, um "glaubhaft versichern" zu können, man würde ja was tun.
    Und das DMK hat genau das bitter nötig. All die schönen Versprechungen vor der Fusion, zur Wegbereitung der Fusion ausgesprochen, haben sich übelst ins negative verkehrt. Man hatte schlicht das Maul zu voll genommen und hinten rausgekommen ist nur ... naja, ein äußerst bescheidener Milchpreis.

    Aber worüber sollte man hier nun diskutieren? Wer es besser machen kann? Das wird doch von den Genossen nicht bestimmt, höchstens dürfen die es nachher absegnen, so wie immer. Dann kommt jetzt erstmal das muntere Pöstchenkarussel, die Leute bleiben aber prinzipiell erhalten und die selben. Sie hocken dann nur woanders. Fähiger werden sie dadurch nicht unbedingt.

    Nein, die Aktion dürften wir wohl unter "Bauer-Beruhigung" verbuchen. Wie man diese Beruhigungs- und Verdummungsmethoden abschaffen, ändern und Einfluss nehmen könnte als Genosse, darüber könnte man ja mal diskutieren.

    Gruß, Detmar


  6. #6

    Zitat Zitat von detmarkleensang Beitrag anzeigen
    Man macht die Brocken grösser....

    Gruß


  7. #7

    die schweine wechseln der trog bleibt.


  8. #8

    Und der BV hat grad eingeladen zur Podiumsdiskussion mit den Parteien. Ja, auch mit Grünen und den Linken. Gehören halt auch irgendwie dazu. Soviel also zur Zeitverschwendung und das der Wahlkampf die Bauern nicht behindert wird. Laut Einladung soll jedenfalls groß mobil gemacht werden. Man wünscht sich ein voll besetztes Haus...


  9. #9

    Hallo Detmar,

    ich finde es alles andere als Zeitverschwendung, wenn man sich als Interessenvertretung mit den unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Gruppen auseinandersetzt. Hat immerhin auch was mit demokratischem Grundverständnis zu tun. Ist aber durchaus zeitaufwendig. Bei Unterlassen könnte es allerdings schnell einsam um einen werden. Aber vielleicht mögen das einige hier?

    Kirsten


  10. #10

    falsche Seite

    Geändert von Slowfoot (26.02.2012 um 12:05 Uhr)



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