Thema: Quote

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  1. #1

    Soll man noch Quote kaufen und
    wenn ja zu welchen Preis?


  2. #2

    Eigentlich einfach:
    Wenn von offizieller Seite her mit einer Strafzahlung bei Überlieferung von 8 Cent per Kilo Milch gerechnet wird, dann sollte man wohl nicht grad mehr für Quote ausgeben als das. Besser 6 Cent und drunter. Und nur wenn man auch tatsächlich schon kräftig überliefert und die 8 Cent berappen müsste. Es sei denn, man liefert an eine Meierei, die Erstüberlieferern gestattet, bis zu 10% zu überliefern, ohne das Strafgelder erhoben werden. Und wenn man auch tatsächlich noch nie vorher überliefert hatte. Ist ja klar.

    Aber eigentlich ist die Quote doch schon längst Geschichte, dachte ich. Also vergesst das alles und liefert, was das Zeug hält. Bei den Milchpreisen derzeit... Man wäre ja bescheuert, wenn nicht. Die Milchpreise werden in nächster Zeit eher geringfügig fallen. Also lieber jetzt Gas geben und kein Geld für Quote verschwenden!

    Falls dann doch die Überlieferung zu dolle war und Strafgelder erhoben werden sollten, naja, das ist dann halt der Strukturwandel, nicht wahr???


  3. xf1
    #3

    Für das laufende Milchjahr zuspät. Wenn man davon ausgeht, daß die Quote wahrscheinlich danach noch 3 Jahre überliefert wird, muß jeder für sich abwägen, wodurch er den größeren Schaden zu erwarten hat: Geldverschwendung für Quote, oder durch Superabgabe?


  4. #4

    Bei der aktuellen Regelung ist für die Gemeinschaft der Milchbauern der Kauf von Quote völlig gleichgültig. Bei Überlieferung der nationalen Referenzmenge ist die Superabgabe immer fällig. Der Einzelne könnte sich durch Geldübertragung an Nichtmelker zwar vor der Superabgabe schützen, für die Gesamtheit hat der Quotenkauf den gleichen Sinn wie die Anschaffung von Seifenblasen....


  5. xf1
    #5

    Richtig, nur die Gemeinschaft ist dem Einzelnen unwichtig, wenn es sich explizit um sein Geld handelt. Selbst dem Geistlichen ist der im Opferstock verbleibende Mammon wichtiger als jener, welcher im Portmonnaie der Gläubigen die Kirche wieder verlässt.


  6. #6

    Zitat Zitat von xf1 Beitrag anzeigen
    Richtig, nur die Gemeinschaft ist dem Einzelnen unwichtig, wenn es sich explizit um sein Geld handelt. Selbst dem Geistlichen ist der im Opferstock verbleibende Mammon wichtiger als jener, welcher im Portmonnaie der Gläubigen die Kirche wieder verlässt.
    Ok, die Milchbauern könnten auch die Mitgliedschaft in der christlichen Gemeinschaft bis zum Ende der Milchquote ruhen lassen, so würden sie auch bei einer höheren Überlieferung durch Verrechnung mit dem Kirchengeld sicher völlig schadlos am Beichtstuhl der Superabgabe vorbeigehen können...

    Geändert von Slowfoot (27.02.2012 um 22:12 Uhr)

  7. xf1
    #7

    Schön geschrieben. Slowfoot4Papst!

    Nur leider mit "könnte/würde"

    Würden alle Menschen dieser Welt ihren Glauben ruhen lassen, gehörten sämtliche Kriege der Vergangenheit an. (xf1)

    Geändert von xf1 (27.02.2012 um 23:01 Uhr)

  8. #8

    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Ok, die Milchbauern könnten auch die Mitgliedschaft in der christlichen Gemeinschaft bis zum Ende der Milchquote ruhen lassen, so würden sie auch bei einer höheren Überlieferung durch Verrechnung mit dem Kirchengeld sicher völlig schadlos am Beichtstuhl der Superabgabe vorbeigehen können...
    Für Kirchenlandpächter keine Alternative. Sowas mögen die gar nicht gerne.


  9. #9

    kostete zum 2.4.2012 12 cent (West)


  10. #10

    komisch, wenns den Milchbauern so schlecht geht, wie hier häufig kolpoltiert, dann müsste doch die nachfrage zurückgehen....Naja Schabers Helfer werden auch immer weniger...minus 30 Mio kg in Bayern (ok nicht alle sind im BDM...)


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