Thema: Usda

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  1. #11

    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Wenn dies dann das Preishoch gewesen sein soll, war es jedenfalls für die wenigsten Betriebe Vollkosten deckend.
    Das wird schon:
    Ziel der Milcherzeuger in Deutschland müsse es sein, die Produktionskosten auf 30 ct/kg zu drücken.
    http://www.topagrar.com/news/Rind-Ne...ut-782980.html


  2. #12

    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Diese Aussage hatten wir beim letzten Preishoch auch. Bei den derzeitigen Preisen (Diesel, Handelsdünger, Getreide, Strom etc.pp.) dürfte ein Milchpreis von 30ct. nicht reichen. Das Problem von solchen Aussagen, wie im Artikel, ist, dass die Entwicklung nicht so linear verläuft, wie gewünscht.


  3. #13

    rasta-man: ich fand ja schon Hemmels Aussage erstaunlich, dass die Milcherzeuger noch da hin kommen müssten, die Produktionskosten auf 30 Cent zu drücken. Weil doch der Weltmarktpreis beo 30 Cent liegen würde zukünftig (schwankend zwischen 28 und 32 Cent, waren ja Hemmels Zahlen).

    Also sind wir rein nach den Zahlen (das Geschwafel mal ignorierend) nicht wettbewerbsfähig!
    Dann kommt ja noch, dass zumindest die Meierei, an die ich liefere, angekündigt hat den Milchpreis zu senken. Wegen der gestiegenen Kosten! Die ich als Erzeuger ja nicht habe... vermutlich...
    Dann bekommen wir also als nächstes nur noch 31 Cent. Gesetzt den Fall, wir schaffen es tatsächlich allesamt unsere Produktionskosten auf 30 Cent zu drücken, wie sollen wir von dem 1 Cent, der uns übrig bleibt, 3 Monatsmilchgelder auf die hohe Kante packen für schlechte Zeiten, wie uns die Oberen da immer so lustig erzählen???
    Und was, wenn unsere Produktionskosten weiter steigen, anstatt das wir sie drücken können?


  4. #14

    30 Cent beim letzen Preishoch in 2007 sind bei 5 % jährliche Inflation : 30*1,05^4 ~ 36 Cent in 2012 . Aber gut das "wir" die Inflation auf 2% drücken dann sind das auch nur 30*1,02^4 ~ 32 Cent in 2012 . Und die 2 Cent bekommen die "besseren" 25 % ja wohl locker durch "Wachstum" kompensiert.


  5. #15

    Guten Morgen!
    Diese Rechenkünste mit willkürlichen
    Ansetzen sind brotlose Kunst.
    Langfristig gesehen muß der erfolgreiche
    Milcherzeuger nur bessere Voraussetzungen
    haben oder schaffen als seine Nachbarn und
    Mitbewerber, dann kann ihm rein garnuscht
    passieren.
    Fernhalten von Öffentlichkeitsarbeit um Zeit zu
    gewinnen ist auch nicht so unbedeutend.
    MfG
    Klaus Wittke


  6. #16

    Und prompt kommt der Wortkünstler Wittke mit seinen hohlen Phrasen. Was wollten Sie uns nun erklären? Das sämtliche Mathematik und Rechenkünste brotlos sind? Die Bauern lieber stur melken sollen anstatt zu rechnen?
    Herr Wittke: Als Unternehmer muss man seine Zahlen kennen! Wird uns Bauern immer vorgehalten! Sie sind offensichtlich anderer Meinung?
    Als Unternehmer muss man auch aufhören können, wenn man zu den aktuell ausgezahlten Preisen nicht kostendeckend wirtschaften kann. Wird uns Bauern immer vorgebetet. Wie sollen wir das entscheiden, wenn ihren Worten nach Rechenkünste brotlose Kunst sind? Wenn Sie das bitte mal dringlich erklären könnten. Danke.
    Bis dahin sind und bleiben Sie mir ein brotloser Wortkünstler, der ja im übrigen nicht einmal in der Landwirtschaft tätig war, also von einer landwirtschaftlichen Buchführung nie Ahnung haben mussten, nicht wahr, Herr Futtermittelberater a.D.? Wie wollen Sie da überhaupt beurteilen, was brotlose Rechenkünste sind und was nicht?

    Das das Fernhalten von Öffentlichkeitsarbeit nicht funktionieren kann, und selbst dem Bauernverband zufolge auch nicht funktionieren darf, damit können Sie allerdings rechnen!
    In einem haben Sie allerdings Recht: für Sie sind das alles brotlose Rechenkünste. Denn Sie verdienen damit nicht ihre Geld! Haben es nie und werden es auch nicht mehr als Bezieher sicherer Renten.

    In diesem Sinne: mit freundlichen Grüßen, ein aktiver Bauer


  7. #17

    Ach, Herr Wittke: Ich weiß natürlich schon, dass Ihre Beiträge hier eher darauf abzielen, zu provozieren. Wenn nicht das, dann muss ich leider annehmen, dass Ihnen fürchterlich langweilig sein muss und Sie sonst niemanden mehr zum kommunizieren haben. Was ich angesichts ihrer Kommunikationsart und -weise nachvollziehen könnte. Aber wissen Sie, genau darum geht es mir ja eigentlich: MIT einander kommunizieren und nicht GEGEN einander.
    Und vor allem: logisch schlüssig argumentieren! Nicht mal so herum, mal anders herum. Ich gestehe jedem (auch mir) zu, seine Meinung zu ändern. Doch wenn von einem Tag auf den anderen, oder stundenweise oder wie die Laune grad fällt, die Argumentationsmethode geändert wird, dann macht man sich nur selber unglaubwürdig.
    So sollten auch Sie besser nicht den Eindruck erwecken, einmal wären es die Worte, die Ihnen nicht gefallen und beim nächsten Mal wären es die Zahlen, die Ihnen nicht gefallen. Sie laufen sonst Gefahr, dass man von Ihnen annimmt, Ihnen würde alles nicht gefallen und tatsächlich nur aus Langeweile hier schreiben...

    Wenn Landwirte aktive Unternehmer werden sollen, dann müssen sie ihre Zahlen kennen! Und auch damit umgehen können. Dann sind Rechenkünste gewiss nicht brotlos!


  8. #18

    Zitat Zitat von klausjürgenwittke Beitrag anzeigen
    Guten Morgen!
    Diese Rechenkünste mit willkürlichen
    Ansetzen sind brotlose Kunst.
    Langfristig gesehen muß der erfolgreiche
    Milcherzeuger nur bessere Voraussetzungen
    haben oder schaffen als seine Nachbarn und
    Mitbewerber, dann kann ihm rein garnuscht
    passieren.
    Fernhalten von Öffentlichkeitsarbeit um Zeit zu
    gewinnen ist auch nicht so unbedeutend.
    MfG
    Klaus Wittke
    Mein Nachbar und mein Kollege aus der Region ist nicht mein Konkurent. Konkurrieren muss ich gegen Neuseeland, Australien, USA, Brasilien etc.
    Und da hilft mir das "Bessersein" rel. wenig. Die Globalisierung sorgt dafür, dass ich auf der Kostenseite gegen solche Betriebe antreten muss.
    Bei ungleichen gesetzlichen Voraussetzungen dürfte dies aber unmöglich sein. Wir kriegen es doch schon in Europa nicht hin.


  9. #19

    Zitat Zitat von detmarkleensang Beitrag anzeigen
    rasta-man: ich fand ja schon Hemmels Aussage erstaunlich, dass die Milcherzeuger noch da hin kommen müssten, die Produktionskosten auf 30 Cent zu drücken. Weil doch der Weltmarktpreis beo 30 Cent liegen würde zukünftig (schwankend zwischen 28 und 32 Cent, waren ja Hemmels Zahlen).

    Also sind wir rein nach den Zahlen (das Geschwafel mal ignorierend) nicht wettbewerbsfähig!
    Dann kommt ja noch, dass zumindest die Meierei, an die ich liefere, angekündigt hat den Milchpreis zu senken. Wegen der gestiegenen Kosten! Die ich als Erzeuger ja nicht habe... vermutlich...
    Dann bekommen wir also als nächstes nur noch 31 Cent. Gesetzt den Fall, wir schaffen es tatsächlich allesamt unsere Produktionskosten auf 30 Cent zu drücken, wie sollen wir von dem 1 Cent, der uns übrig bleibt, 3 Monatsmilchgelder auf die hohe Kante packen für schlechte Zeiten, wie uns die Oberen da immer so lustig erzählen???
    Und was, wenn unsere Produktionskosten weiter steigen, anstatt das wir sie drücken können?
    Stimmt.
    Das ist der Teufel, der im Detail steckt--> eben eine nicht lineare Entwicklung. Und solche Ökonomen, die Voraussagen machen, haben noch keine einzige große Krise vorausgesehen. Die versuchen alle, in der Kristallkugel zu lesen.


  10. #20

    Und müssen sich beim Blick in die Kristallkugel nicht mal sonderlich anstrengen. Schliesslich sind sie selber ja gar nicht betroffen! Die verdienen ihr Geld anders. Im warmen Büro, am Schreibtisch, mit Wissenschaft und Forschung, aber nicht Werte schaffend an einem Markt, an dem sie nichts zu melden haben wie wir Bauern.

    Moment! Die verdienen ihr Geld anders? Ja natürlich! Die verdienen ihr Geld nur dadurch, das wir nichts verdienen! Würden wir was verdienen bräuchten wir solche Dummschwätzer und Eunuchen (die wissen ja nur in der Theorie, wie es geht) wie die gar nicht!




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