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  1. #1

    Gibt es in Deutschland stationäre Gülleseparierungsanlagen für unter 200 Kühe zu kaufen?!


  2. #2

    Was willst denn damit? Separieren bei Rindergülle in Fest und Flüssigphase bringt kaum eine verschiebung der Nährstoffkonzentrationen.


  3. #3

    Bei N und K bleiben die Konzentrationen in fester und flüssiger Fraktion gleich. Beim Phosphor ist ca. 65 % in der festen Phase, 35 % in der flüssigen Phase.Separieren macht im Sommer Sinn, weil die Gülle dann jederzeit aufs Gras und ins Grünland gefahren werden kann.
    Es kann sich praktisch nix mehr absetzen. Ein riesiger Vorteil, wenn die Rindergülle in einem Behälter gelagert wird.


  4. #4

    Außerdem erhöht sich die Transportwürdigkeit der separierten, festen Gülle... Das ist für mich nicht ganz uninteressant, da ein großer Teil meiner Flächen weiter als 10km vom Kuhstall entfernt ist...


  5. #5

    Frage: Um wieviel Kühe geht´s und hast Du schon mal über eine Nutzung des Separates als Einstreu nachgedacht? Wir gehen diesen Weg mittlerweile bei unseren Großbeständen hier im Osten (1.000 Kühe und mehr in einem Stall). Diese Nutzung spart erhebliche Kosten, gerade bei größeren Hof-Feld-Entfernungen.


  6. #6

    Naja, und Stroh ist dieses Jahr Mangelware bei uns gewesen... Ich frag mich nur, wie ich das Separat weiter trockne, damit ich es auch als trockenes Einstreu nehmen kann... Eigentlich ist diese Einstreuquelle ja unerschöpflich, und gut durch die Spalten wird das ja wohl auch gehen...

    Aber wie trocken muß dass denn überhaupt sein?! Mir hat mal jemand was von Maissilage als Einstreu erzählt... ;-)


  7. #7

    Moin, die Firma FAN hat dazu eine Anlage im Container entwickelt. Nennt sich RBU. Über den Preis und die Größen kann ich derzeit leider nichts sagen. In M-V trocknet ein Betrieb das Separat mittels Biogaswärme (finde ich aber recht aufwändig). Das Wasser aus der Abluftwäsche wird als Flüssigdünger mit ausgebracht über die Spritze. Von Maissilage halte ich nicht allzuviel, den eine Tonne Maissilage kostet sicherlich mehr als Gülle. Auch reicht mir dort die TS nicht aus um Fäulnis und Krankheiten vorzubeugen.


  8. #8

    In die niederlanden wird viel experimentiert met Gulleseparieren als Einstreu. TS% von 35 sind angeblich perfect. zu trocken und das matrial bleibt nicht liegen in die liegebox, zu nass und die tieren bleiben nicht sauber. Anlagen kosten roundabout 20.000 euro. Unsere Einstreukosten liegen bei 1 euro pro 100 kg milch. wenn es functioniert ist es ein sinnvolle Sache!


  9. #9

    Phosphor ist bei der Rinderhaltung eher selten das Problem, es sei denn das Schweine mit auf den betrieb gehalten werden.
    Es wäre dann aber sinniger bei den Schweinen über eine Seperation nachzudenken, das ist gut möglich!

    Generell ist zu überlegen was eine solche Anlage aber kostet und was das abholen der Gülle kostet, nicht das man mit der Seperation teurer fährt, die läuft auch nicht von selbst!


  10. #10

    Interessant wäre es wenn ich den flüssigen teil soweit geklärt kriege das nur noch Wasser übrig bleibt.




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