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  1. #1

    Zum wiederholten Male schaffen es die großen Schlächter (Vion,Tönnies) einen leeren Markt unter Druck zu setzen. Die Folge ist wieder mal ein Preisrückgang ohne Grund am Freitag den 22.07.11
    Wir lassen uns alles gefallen. Wo sind die Berufsvertretungen wie DBV und ISN? Wo sind die kritischen Fachjournalisten (top agrar, dlz, usw.) die dieses Thema hinterfragen und veröffentlichen? Können und müssen wir uns das alles gefallen lassen?
    Was spricht gegen einen Lieferboykott für eine Woche?
    Verschlechtern können wir nichts mehr.
    Warum bekommen eigentlich Gemüsebauern eine EHEC-Entschädigung und wir keine DIOXIN-Entschädigung?
    Warum? Warum? Warum?
    Ein richtiger Markt sieht anders aus!


  2. #2

    Genauso geschehen wie oben beschrieben: - 7 ct. Ferkelvermarktung wieder doppelt schwer und dazu ein angedrohter Preisrrückgang von 4 Euro.
    Getreidepreise bleiben auf Rekordniveau.
    Ist es vielleicht doch ein Irrglaube nur auf die Aufgabe von Berufskollegen zu hoffen um dann wieder Geld zu verdienen?
    Die Konzentration auf Leistungssteigerungen ist nicht der richtige Weg, auch wenn es von beratender Seite immer hervorgehoben wird.
    Qu vadis?


  3. #3

    Hallo r Huber

    uns Milcherzeugern wird immer wieder erzählt, wir sollten keine Angst vor den Herausforderungen des freien Marktes haben, denn er brächte uns viele Vorteile. An den Schweinehaltern sollten wir uns ein Beispiel nehmen, die würden schon lange gut damit fahren.

    Irgendetwas passt hier nicht ins Bild, auch nicht die Meldung, dass die von den Profis in den NL 10% aufgeben wollen. Klingt nicht so, als ob es sich um eine prosperierende Branche handelt.

    Nicht ohne Grund, hat unsere Staat das Marktstrukturgesetz zur Bündelung der landwirtschaftlichen Erzeuger geschaffen.

    Ohne Wettbewerb kein Markt!

    Alles Gute Kirsten


  4. #4

    Jeder Schweinehalter denkt, es könne es wie Altkanzler Kohl machen: Intelligentes Aussitzen. Der Markt funktioniert aber leider nicht mehr. Tönnies und Vion machen den Preis, nicht Angebot und Nachfrage. Ich befürchte Messi spielt nächstes Jahr auf Schalke. Geld ist genug da.
    Darauf zu warten, dass genügend Mitbewerber aufhören (Pleite gehen) erinnert mich an den früheren Trainer vom 1. FC Nürnberg Friedel Rausch:
    Es wird eine Mannschaft absteigen, die überhaupt noch nicht daran denkt.
    Anschließend ist der Club am letzten Spieltag überraschend abgestiegen.
    Noch eine weitere Parallele:
    Die kriminelle Energie von Tönnies und Vion ähnelt auch dem Club: Der einzige Verein in der Bundeslige, bei dem Präsident und Schatzmeister gleichzeitig im Knast waren.

    Würde der Markt funktionieren, würden auch die Preise steigen. Es gibt kein Schwein zuviel im Angebot.
    Also alle Mann zum Biogasboom überwechseln.


  5. #5

    Klar ist es eine schweinerei was da abläuft, aber hätten wir alle ein paar Schweine weniger ginge es uns allen besser.


  6. #6

    Und stattdessen haben alle, die noch dabei bleiben ein paar Schweine mehr?

    Kirsten


  7. #7

    Wir haben heuer 30 % Schweinefleisch mehr exportiert als im Vorjahr. Der Inlandsverbrauch hat angezogen. Es werden von Händlern händeringend Schweine gesucht. Keine Partie wird geschoben.
    Der Preis geht zurück.
    Die Mär vom Überangebot greift nicht.
    Die Erzeugung geht nach Umfragen deutlich zurück.
    Wohin geht der Fleischpreis?
    Der Getreidepreis zumindest ist sehr stabil und bleibt es auch.
    Somit bleibt uns der Überlebenskampf erhalten.
    Have fun.


  8. #8

    Vereine die sich selber retten wie DBV oder LWK oder ISN oder....werden nicht gebraucht.
    Dann redet jemand was von Branchenkommunikation! Sofort wird ein fester Betrag genannt der zu entrichten ist um einen neuen Verein aus der Taufe zu heben indem alle Beteiligten sehr gut und sicher verdienen !
    Wird mal etwas radikaler gedacht wie bei der ISN anfang des Jahres wird sofort auf Ruhe hingewiesen und stetige Arbeit usw.
    Schade für die neue ISN hat nicht geklappt.Wir sind leider nicht in Frankreich!
    Die Lobby der Bauern ist weg ! Wir sind nur noch Subventionsempfänger o.ä. wer hat es soweit kommen lassen? Die haben ihre Rente durch und werden in der Fachpresse noch mit Lob überhäuft,.....
    Warum kein Lieferboykott ??? Oder die Schweine mal von 80 bis 100 kg alle an den Haken und 4 Wochen nix liefern, denn eins ist sicher die gemeldeten Schweine werden zur zeit abgenommen und geschlachtet und nix wird geschoben!!!
    Fragt sich nur warum wir diskutieren und die Leute die wir zum diskutieren bezahlen sitzen alles wieder aus .


  9. #9

    Die Ferkelerzeuger sollten einfach 4 Wochen keine Sauen mehr belegen.Es wird sowieso kein Geld verdient.


  10. #10

    diese diskusionen kennen wir milchbauern...
    denkt ihr, ihr könnt auf die unterstützung eurer berufsvertretung hoffen?


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