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Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1

    Die Forderung niederländischer Schweinehalter nach einer Produktionsbegrenzung wird von der ISN so kommentiert:

    Die ISN meint: Die Forderung der NVV ist jedoch nicht neu.Wie bereits im Frühjahr letzten Jahres, spricht sich die ISN auch heute gegen die Einführung einer Schweinefleischquote aus. Nach wie vor steht die ISN für den freien Markt, denn auch jetzt bestimmen immer noch Angebot und Nachfrage den Preis. In einer ISN-Umfrage sprachen sich 70% der deutschen Schweinehalter gegen Produktionsquoten aus...
    30 Jahre Erfahrung mit der Milchquote zeigen,dass höhere Preise dank Quote nur in der Theorie funktionieren. Was bei der Milch nicht geht und 2015 endlich beendet wird, soll nun bei den Schweinen klappen?
    Außerdem müßten wachstumswillige Bauern die Quote erst kaufen ...

    Eine permanente Wiederholung der Forderung macht sie nicht besser und bringt uns nicht weiter. Es bleibt dabei: der Markt machts. www.schweine.net

    Anmerkung: Kein Mensch will einen Quotenhandel (Sofamelken) bei Schweinen. Aber warum reagiert eine Interessenvertretung so nervös auf die Forderungen aus Holland? Was ist das für ein Signal an die rote Seite? Uns gehts bestens, also Gas geben...?

    Geändert von aheumer1 (27.01.2012 um 06:24 Uhr)

  2. #2

    Ich war gerade gestern noch mit einem Sofamelker vor Gericht wünsche demnächst allen Schweinbauern viel Spaß dabei


  3. #3

    Leute,

    die Milchquote war von Anfang an zu hoch gesetzt, somit hat das Angebot immer die Nachfrage übertroffen. Als die Nachfrage stieg, hat man flugs in den letzten Jahren auch die Quote erhöht. War nie dazu geeignet, angemessene Preise für die Bauern zu erzeugen. Und auch nicht dazu gedacht - unsere Molkereien brauchen doch billige Milch im Überfluß, damit sie sich die Lieferanten aussuchen können.
    Die Quote konnte also gar nicht im Sinne von uns Bauern funktionieren und dieses Argument wird jetzt für seine Abschaffung verwendet.
    Nur eine flexible Mengensteuerung, die das Angebot immer wieder an die sich ja ändernde Nachfrage anpaßt, hätte Einfluß auf die Preise.
    In der Schweiz ist ein komplettes Disaster seit dem Quotenausstieg, da jetzt die Milch dort komplett überquillt - das selbe würde uns auch blühen.

    Geändert von Doris Peitinger (28.01.2012 um 15:44 Uhr)



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