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  1. #11

    Hallo an alle Mäster,
    wir sind ein Ferkelerzeugungsbetrieb, uns hat die letzten Jahre keiner gefragt ob wir mit dem Ferkel preis zufrieden sind. Wir haben lange genug "jedem"! Ferkel das den Stall verlassen hat noch Geld mit auf dem Arsch geklebt. Durch das Verhalten der Mäster die Mastställe nicht zu besetzten, wussten wir zum Teil am Mittwoch noch nicht, wo wir am Donnerstag beim Absetzten die Ferkel unterbringen sollten.
    Nur weil jetzt mal die Mäster den realen Preis der Ferkelerzeugung zahlen sollen, sind sie gleich am sterben?
    Es soll doch jeder der Mäster mal einen Zuchtsauenstall bauen, dann weiß er mal was arbeiten ist.
    Kann Nachts aufstehen und bei den Abferkelungen Hilfe leisten.
    Kann die Ferkel mindestens 5x ! in die Hand nehmen,
    geschweige denn von den Umstallungen der Sauen in die richtigen Ställe.
    Das 3malige Besamen ist natürlich nicht zu vergessen.
    Das sind alles Abläufe die sich wöchentlich im gleichen Zeitfenster wiederholen.
    Da ist das Reinigen der einzelnen Ställe noch nicht aufgeführt.
    Die Mäster sollen doch ihren eigenen Zuchtsauenstall und Ferkelstall bauen, dann haben sie die Ferkel die sie immer haben wollen.
    1a Qualität zum günstigen Preis!!!
    Ferkelerzeuger mit eigener Mast, haben dann nicht nur die Arbeit, sondern auch mal das Geld.
    Wir werden jeden Cent den wir im Moment verdienen, für den Aufbau der eigenen Mast investieren. Das bisschen Arbeit werden wir auch noch schaffen.

    Gruß Thomas


  2. #12

    Ich verstehe die Mäster nicht,im Oktober wissen sie immer schon ganz genau,daß die Ferkel die sie dann kaufen im Februar als Mastschwein kein Geld kosten...und jetzt im März schauen sie immer auf den Aktuellen Mastschweinepreis...an alle Mäster ihr müßt jetzt auch mal in die Zukunft schauen...und dies Gejammere mit den Rosten austauschen,danach dürfen trotzdem immer noch die gleiche Anzahl Schweine gehalten werden...Wir Sauenhalter müssen investieren und können am Ende weniger Sauen halten oder müssen neu bauen...


  3. #13

    In der Ausgabe 2/2012 auf Seite S19 äußerte Mäster F.E., daß er auf Dauer keine 30 € Überschuss in der Mast erzielen kann, so wie in den letzten Monaten.

    Reicht das denn nicht? Wieviel Überschuss muss denn ein Mäster haben, damit er von marktgerechten Ferkelpreisen redet?

    Gruß
    Ludger


  4. #14

    @biopowerbeckedorf ,
    halt mal die Luft an . Wärest Du vor einem halben Jahr direkt zu einem Ferkelerzeuger gegangen , hättest ihm eine kontinuierliche Abnahme bei angemessener Bezahlung geboten , hättest Du Dir die Ferkel und die entsprechenden Impfungen aussuchen können .
    Dann würde man Dich jetzt auch nicht hängen lassen . Jeder Ferkelerzeuger wäre für solche Kunden dankbar und würde die Beziehung pflegen . Muss man aber mal einen Schritt auf seinen Verhandlungspartner zugehen , das liegt nicht jedem Mäster.
    Natürlich gibt es immer noch Leute , bei denen selbst ein ruinöser Ferkelpreis noch zu hoch ist . Die bekommen nun vielleicht mal die Quittung .
    Leute , pflegt Eure Lieferbeziehungen und haut nicht bei jeder kleinen Gelegenheit in den Sack , dann sind die o.a. Biopower-Probleme sicher nicht Eure .
    In einem korrekten Lieferverhältnis hält man zueinander und agiert nicht gegeneinander . Dass die Realität oft anders aussieht belegt die hohe Zahl der Ferkelerzeuger , die ins geschlossene System investiert , auch wenn das auf den ersten Blick finanziell nicht mal so ungemein vorteilhaft ist , nur um dieser Biopower-Nörgelei ein Ende zu setzen .
    Gruß , Gerd


  5. #15

    Mein lieber "biopowerbeckedorf,
    auch dir empfehle ich den Gang ins geschlossene System. Da kannst du dann deine ganze Energie in die Ferkelerzeugung stecken. Fürs "schimpfen" ist dieser Elan fast schon zu schade. Wieso hast du dich denn in der Vergangenheit nicht über deine zu hohen Gewinne auf Kosten der Ferkelerzeuger echauffiert? Erzeuge deine Ferkel selbst, und du lernst kennen was wir schon lange wissen. Mir gefällts im geschlossenen System, denn ich komme von der anderen Seite. Meine Hochachtung haben auch die vielen Mäster, die schon seit langen Jahren eine Direktbeziehung pflegen. Hier gewinnt das Wort "pflegen" enorm an Bedeutung.


  6. #16

    Hallo Ulla
    Die Ferkelpreise sind jetzt zu hoch !
    Denn es besteht die Gefahr, dass Ferkelerzeuger die eigentlich 2013 zusperren wollten jeztzt (Wegen hoher Preise) doch wieder Inversieren. Denn mir ist klar, für den Schweinemark ist es Wichtig dass 2013 20 % der Sauen in der EU geschlachtet werden.
    Denn: des werden dann ja 5 Jahr keine Sauen mehr geschlachtet und wenn Schlachtschweine sinken dann bekommen wir auch die 1,90 € .
    Schau doch mal was die Schlachtunterneher alles betreiben, dass die ZS Bestände erhalten bleiben denn ein Felkel dass nicht gebohren wird kann auch nicht geschlachtet werden.

    Gruß
    Andreas


  7. #17

    Ferkelpreis

    Also,der momentane Ferkelpreis ist absolut angemessen und bitter nötig.Wenn aber weiterhin Mäster meinen Sie müssen nach unten treten und weiter Ferkelerzeuger um Ihre Existenz bringen wird sich das Ferkelangebot weiter verknappen und die Ferkel bestimmt nicht billiger.
    Gute Mäster können gute Preise und auch Bonus bezahlen,alle anderen müssen dazwischen raus!
    Die Mästerbranche ist gut beraten nach oben zu treten,ihre Vermarktung zu verbessern!
    Ab 1,80€/Kg/SG werden momentan erst die Kosten gedeckt.Das muß das Ziel sein und nicht den Sauenhaltern Eigenkapital klauen.
    Also liebe Mäster,nach oben treten,Vermarkter und Schlachtbranche in die Pflicht nehmen.
    Die Milchproduzenten schaffen es auch bei 125% Selbstversorgung in der EU gute Preise durchzusetzen!
    Warum Ihr nicht???

    Also kämpfen ist angesagt,nicht immer auf die Schwächeren rumhacken...


  8. #18

    Hallo Powerferkel,

    auch wennn sich die Selbstversorgung bei Milch eher um die 8-10% bewegt und im Schnitt leider keine tragfähigen Preise erzielt werden, kann ich Dir nur recht geben.

    Anstatt sich mal anzuschauen (die Rabobank veröffentlich dazu Studien), wo in der Kette welche Margen durchgesetzt werden, hacken hier Mäster und Ferkelerzeuger aufeinander rum.

    Eigentlich nicht zu verstehen.

    Gruß Kirsten


  9. #19

    Wir hacken nicht. Wir werden gehackt.
    Und das, sobald wir den Kopf wieder aus dem Wasser bringen.

    Trotzdem gebe ich dir Recht.
    Die Mäster sollen ihre Marktmacht und ihr "mehr" an Zeit dazu verwenden, nach oben zu treten.
    Dies würde allen helfen.

    Also Mäster, "Auf gehts".


  10. #20

    Ich weiß nicht jeder kann das in niederländisch lesen...
    Umfrage unter 70 Schweinehaltenr in Niedersachsen und NRW:
    Auszugsweise: 8% der Ferkelerzeuger werden nicht mehr 2013 produzieren.
    40% wollen die Mast ausdehnen .......

    8 procent Duitse zeugenhouders stopt
    Varkenshouderij

    Damme - Rond de 8 procent van de zeugenhouders in Duitsland schakelt niet over op de per 2013 verplichte groepshuisvesting en stopt ermee.
    001_boerderij-image-1006765.jpeg

    Dat schat de Duitse varkenshoudersorganisatie ISN aan de hand van een enquête. Uitgaande daarvan is op dit moment de helft van de zeugenhouderij al overgeschakeld op groepshuisvesting, terwijl 42 procent daarmee bezig is of daarmee in de loop van dit jaar aan de slag gaat.
    Los daarvan is 40 procent van plan de productie uit te breiden. De helft van deze uitbreidingslustigen investeert echter niet in meer zeugen, maar in de vleesvarkensproductie. Volgens de ISN hebben veel Duitse zeugenhouders genoeg van de sterke fluctuaties van de biggenprijs en geven ze er daarom de voorkeur aan de biggen in hogere mate zelf te mesten.
    Wel moet worden aangetekend dat de enquête hooguit een indicatieve waarde heeft. Daaraan deden namelijk slechts 72 zeugenhouders mee, bovendien voornamelijk zeugenhouders uit Nedersaksen en Noordrijn-Westfalen.


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