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  1. #21

    Mhhh falsch gedrückt, also nochmal.

    Entschuldigung, ticken Sie eigentlich noch recht?

    Was soll das bringen sich unter Landwirten zu bekriegen? So ein Schrott!


  2. #22

    An biopowerbeckedorf

    Dann bist ein schlechter Mäster,ein guter Mäster kommt damit auch zurecht! Oder hat da einer zu teuer gebaut oder wurde falsch beraten oder wird doch ein bisschen viel Pacht fürAcker bezahlt weil jeder ha zählt ja! Geh hin wo du hergekommen bist!

    Sone leute gehen garnicht!


  3. #23

    @biopowerbeckedorf ,

    wie kommt es eigentlich , dass ein solventer , zuverlässiger , kontinuierlicher Mäster wie Du es bist , noch keinen festen Ferkellieferanten hat , der Dir in jetzt in dieser für Dich kritischen Phase die Ferkel nicht mit einem Sonderrabatt überlässt ?
    Ist mir ein Rätsel . ;-)


  4. #24

    Vielleicht sollte der liebe "Biopowerbeckedorf"sich voll und ganz der Biogasproduktion widmen und die Mast aufgeben,wenn es nach nach 3 Monaten schon soooo schlecht mit der Mast aussieht....Dann könnte er auch im Energietreff weiterjammern...aber aufgepasst durch steigende Rohstoffkosten und sinkende Bonis könnte es auch da mal eng werden....


  5. #25

    Keine Frage müssen die Ferkel Geld kosten, aber die Mastschweine auch.
    Ich würde gerne mal ein Frage an die Mäster stellen
    Was bezahlt ihr wirklich für eure Ferkel frei Stall?

    Ich bezahle monentan Basispreis zurzeit 59 Euro
    dann 10,5 Euro Aufschlag+ 1,5 Euro Circoimpfung + Übergewicht(über 25 kg)
    +Mwst
    So komme ich auf einen Preis von fast 80 Euro je Mastschwein, dann noch einmal ca 80 Euro für Futter + die anderen Nebenkosten.
    So weiß ich jetzt schon das ich mit diesen Ferkel kein Geld verdiene, ich habe natürlich den Vorteil gegenüber den Ferkelerzeuger das ich den Stall leerstehen lassen kann.


  6. #26

    Hallo,
    bei uns im Süden(BW) ist der Ferkelpreis ähnlich. Mein Händler sagte, die Ferkelerzeuger haben irre Preisfantasien, unter 8-10€ Zuschlag will keiner mehr Ferkel abgeben. Der
    "Beste" verlangt vom Mäster 8€ Zuschlag auf die Notierung, +3€ für Myco- und Circo-Impfung, geht noch, denkt mancher, aber nun kommts: Er sagt, er will an der Mast auch mitverdienen und verlangt als Gewichtszuschlag den Mastpreis, also mal gerade 1,68€ pro kg, das will er aber auch über die 30kg hinaus. Dazu kommt, dass er seine Ferkel 35kg schwer macht. Mit diesem System kommt er bei 10,7% Mwst. auf über 95€ !!!
    Die Mäster, die da mitmachen, sollten sich auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen. Ich meine, alle sollten mal nur 80% einstallen und sich nicht vion unrealistischen Preisfantasien von 2€ für den Sommer blenden lassen. Dann wäre die Gesundheit der Schweine besser und der Ferkelpreis würde auf ein erträgliches Niveau sinken. 10€ weniger wären schon ok und auch die Ferkelleute könnten damit leben.Für richtig kalkulierende Menschen zählt , was jetzt bei der Rechnung rauskommt. Also 80€ Ferkelpreis+80€ Futter+ 20€ Nebenkosten und schon haben wir 180€, die man bekommen müsste. Das geht nicht lange gut, zumal es(zumindest bei mir in der Gegend) große Auswinterungsschäden beim Getreide gibt und dazu noch ein massiver Regenmangel besteht. Außerdem tendieren Mäster mit großer Ackerfläche sowieso bei den nun erzielbaren hohen Getreidepreisen viel leichter dazu, den Stall leerzulassen, da eine Veredelung des Futters über den Stall nicht stattfindet.
    Dazu sind die Eiweißfuttermittel auch auf Rekordhöhe.


  7. #27

    Der einfach gestrickte Mäster begreift es einfach nicht. Der "hochintelligente" Plan von Hornung erwirkt, dass noch mehr Ferkelerzeuger die Produktion aufgeben, die Ferkel noch knapper und somit noch teurer werden. Nebeneffekt ist, dass der andere Rest der "arbeitenden Seite" (Ferkelerzeuger) die Ferkel selbst mästet. Hätte Hornung in den Jahren von 2006 bis 2008 nicht die höchsten Gewinne aller Mastzeiten mit Freuden komplett in die eigene Tasche gesteckt, gäbe es heute noch mehr Ferkelerzeuger. Lieber Hornung, die Gier ist ein schlechter Ratgeber. Ferkel selber erzeugen ist die Garantie für extrem billigen Einkauf. Viel Spaß dabei.


  8. #28

    Ferkelerzeuger begreifen auch nicht,dass Mäster einfach mehr brauchen, denn sie haben noch einen , bis jetzt noch nicht genannten, nicht unerheblichen Kostenfaktor:

    Die Freizeitkosten sind bei Mästern wesentlich höher als bei Ferkelerzeugern.


  9. #29

    Das ist das einzig überzeugende Argument. Ich gebe mich geschlagen und votiere für niedrigere Ferkelpreise. Dem Ferkelerzeuger reicht eigentlich die viele Arbeit, denn er hat keine Freizeit, somit braucht er auch kein Geld.


  10. #30

    Hallo,

    Herr Hornung macht es sich leicht erst motzen und dann noch ironisch werden. Wenn Ihre Rechnung mit den 180 € so stimmt dann schnell aufhören mit mästen. Ich habe für die letzten Ferkel 60,60 Grundpreis ( BW- Notierung ) + 9 € Zuschlag incl. Transport + 3 € für 2 Impfungen + 5 € für Übergewicht bei 30 kg bezahlt = 77,60 ohne Mwst ( bin optierend ) .
    Für den Zuwachs von 90 kg auf 120 kg SG brauche ich momentan 260 kg Futter ( FFW 1 : 2,88 ) , von den 260 kg sind 80 % Getreide und 20 % Ergänzer.
    Getreide 208 kg * 0,20 ct = 41,60 €
    Ergänzer 52 kg * 0,37 ct = 19,24 €
    Schroten ( leihe Mühle aus ) 2,6 dt * 1,2 € = 3,12
    Somit kostet mich das Futter für ein Schwein incl Schroten 64,08 €. ( ohne Mwst ) und keine 80 €
    Erlöst habe ich für die letzten Schlachtschweine ( 61 MFA, 94 kg SG ) abzüglich Vorkosten von 6,50 € je Tier 158 € ( 1,68 je kg ).
    Tierarztkosten belaufen sich momentan auf 0,8 € je Tier, Strom Wasser Gas etc rechne ich mit 6 € je Tier.
    158 € - 77,60 - 64,08 -6,80 = 9,52 € DB je Tier.* 2,6 Durchgänge = 24,75 je Platz.
    Kein hervorragendes Ergebnis, aber man bedenke das die Ferkel die die 158 € gebracht haben nur 56 € gekostet haben also kommen nochmal 21 € hinzu.Die Ferkel jetzt müssen allerdings im Sommer 1,80 bringen sonst geht die Rechnung nicht auf.
    Ich hab jetzt mal ein wenig von meinen Zahlen preisgegeben sind ja keine Betriebsgeheimnisse wie Pachtpreise hoffe andere sind auch ehrlich und schreiben mit eigenen Zahlen und nicht mit pauschalen Ergebnissen irgendeiner " Expertenmeinung "
    Die Ferkelerzeuger sollen das Geld haben die haben es sich auch verdient, das Schwein kann man nur 1 mal verteilen und alle sollen dran verdienen und ihre Kosten wiederhaben.
    Gruss Andreas




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