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Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    cclaasen
    Gast
    Hallo,

    ich melke rund 100 Kühe und frage mich: Soll ich jetzt eher auf 150 aufstocken oder besser eine Biogasanlage bauen? Bei uns in der Region ist die Flächenkonkurrenz nicht besonders hoch und die Pachtpreise schwanken zwischen 600 und 800 Euro. Da müsst eine Kleinanlage mit 150 kW eigentlich noch reinpassen.

    Die Jungs von der Kammer haben mir erzählt, neben der Gülle bräuchte ich etwa 50 ha Fläche für den Maisanbau, die ich dann allerdings zupachten muss.

    Ich weiß nicht, was ich machen soll. Aufstocken oder Biogas. Zeit hab ich eigentlich beides nicht.

    Viele Grüße,

    C.Claasen

  2. #2
    Reinhold Klüh
    Gast
    Strategisch würde ich sagen : Das Pulver trocken halten um den nächsten aufgebenden Betrieb übernehmen zu können. Eine betriebliche Aufstockung muss dann so umfangreich sein, daß die Einstellung einer Fremd AK sich rechnet und das hiese dann 200 Milchkühe.

  3. #3
    cclaasen
    Gast
    200 Kühe und ein Fremd-Ak - ich weiß nicht. Wenn ich nun jemanden auf 400 Euro-Basis einstelle und den mit der Biogasanlage betraue, ist das Risiko vermutlich geringer.

    Hat jemand Erfahrungen mit Kleinanlagen? Wie viel Arbeitszeit muss ich einkakulieren? Kann man die Arbeit einer dritten Person überlassen?

    Gruß

    C.Claasen

  4. #4
    Otto Müller
    Gast
    Du brauchst für eine Kleinanlage eine ebenso fachkundige Person wie für 500kW oder 1 MW. Eine Biogasanlage läuft nicht einfach nebenher wie eine Hammermühle oder eine Milchkühlung.

  5. #5
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.01.2011
    Beiträge
    4
    Ich würde fast sagen: Alle drei: 150 Kühe, Biogas und Fremd-AK

    Nein, im ernst: Kommt auf deinen Betrieb an. 190kw Biogas ist \"nebenbei (40%-AK)\" zu machen, allerdings mit ständiger Bereitschaft (95% Auslastung heisst, dass die Anlagen auch nachts laufen, inkl. Störungen)
    Sie produzieren allerdings neben einem Zusatzeinkommen einen hervorragenden Dünger für die Flächen, Wärme für Wohnhaus, Maschinenhalle und evtl. Nachbarn und machen gleichzeitig die Misthaufenplatte für Kälbermist und Futterreste überflüssig (alles ist sauber!).
    Und wenn gleichzeitig dein Betrieb Optimierungspotential im Stall im Rahmen einer Aufstockung bietet (d.h. +50% Kühe = +25% Arbeit und nicht +50% Kühe = 100% mehr Arbeit weil das Chaos im Kuhstall entsteht), dann kannst Du damit zusammen eine gute Fremd-AK bezahlen, die Dir mal ein freies Wochenende bietet und mal das Notfall-Handy übernimmt.

  6. #6
    substrate
    Gast
    50 ha halte ich für viel zu hoch gegriffen!Nach meiner Erfahrung tuen es auch 25 ha und etwas Grassilage auch.
    Aber auch die 25 ha muß man erstmal haben.
    Auch hier muß man mit einer guten Std pro Tag für das befüllen und kontrollieren rechnen.

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