Das ist doch mal eien Aussage, daß die Milch in dem Bundesland verkauft wird, wo sie produziert wurde. Und wenn sie dann noch getrennt erfaß und nicht mit anderer Milch vermischt wird, dann ist es doch o.k.
Doris Peitinger schrieb:
Bernhard Tasching schrieb:
Herr Tasching, Sie wissen ganz genau was ich meine, auch wenn sich der BV scheinbar keinerlei Gedanken um die Zeit ohne Außenschutz macht.Doris P.: Die Milch kommt jetzt schon aus dem Ausland rein und geht ins Ausland raus, das hat nix mit Außenschutz zu tun.
GENAU DESHALB bringen nationale Alleingänge nix.
Denn bis jetzt kreist die Milch nur in der EU herum und noch ein wenig auf dem Weltmarkt. Aber vom Weltmarkt kommt kaum etwas in die EU.
Und wenn man sieht, wie die Asiaten und Südamerika Gas geben, denn wird danach einiges hereinkommen, denn die arbeiten unter anderen Voraussetzungen und damit billiger als wir.
Die Milch wird auch weiter in der EU kreisen, nur kommt es darauf an, zu welchem Preis. Und zum derzeitigen Preis kann keiner nachhaltig produzieren, auch nicht im Ausland. Und, lieber Herr Tasching, Sie wissen auch genau, dass es sich nicht um einen nationalen Alleingang handelt, wenn wir endlich die Saldierung begrenzen und die Quote nicht ausschütten - Frankreich macht es vor! Aber stattdessen wird in Deutschland weiter Gas gegeben, damit wir uns und unseren Nachbarn den Preis auch in 2010 kaputtmachen!
Die \"faire Milch\" wird in dem Bundesland verkauft, in dem sie gemolken wurde. Und wenn es in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gut anläuft, wird es sicher weiter ausgedehnt.Die Faire Milch wird wird also anders als Bayernmilch nicht überreginal verme
Wenn lando die Eifelbauern zitiert: Wie kommt Faire Milch in die Eifel, wenn die Faire Milch eine Regionalmarke sein will und es sie bislang nur in Bayern u. Hessen gibt?
Verbraucherverarschung?
Lidl verlangt gentechnikfreies Futter von seinen Bauern
Überraschender ist allerdings, was Lidl nicht auf seine neuen Milch- und Butterpackungen schreibt: Dass sie gentechnikfrei sind. Denn die Milchbauern, die für Lidl produzieren, mussten sich verpflichten, spätestens ab Januar 2010 \"nur noch nicht gentechnisch veränderte Futtermittel\" an ihre Kühe zu verfüttern. Das geht aus der Verpflichtungserklärung hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Außerdem besteht Lidl auf einer lückenlosen Dokumentation und Einblick in alle Lieferdokumente von Zukaufsfuttermitteln, \"um einen ordnungsgemäßen Nachweis von der Fütterung nicht gentechnisch veränderter Futtermittel führen zu können\".
Lidl selbst hält sich bedeckt bei der Frage, warum man nicht offen damit wirbt, gentechnikfreie Produkte anzubieten. \"Bei unserer neuen Eigenmarke \'Ein gutes Stück Heimat\' steht regional zertifizierte Spitzenqualität im Vordergrund\", heißt es in einer Stellungnahme. Die Herstellerbetriebe erfüllten fest definierte Qualitätskriterien, die man weiter ausbauen wolle. Man arbeite deshalb intensiv daran, \"dass die Milch zukünftig mit ausschließlich gentechnikfreien Futtermitteln erzeugt werden kann\".
Warum der Discounter nicht offen damit wirbt, erstaunt - denn tatsächlich steht die große Mehrheit der Verbraucher der Gentechnik ablehnend gegenüber. \"Genau deshalb würde sich Lidl erst mal keinen Gefallen tun, wenn das Unternehmen Milch mit der Bezeichnung \'ohne Gentechnik\' neben \'normale\' Milch in die Regale stellen würde\", sagt Heike Moldenhauer, Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). \"Da würde sich der Verbraucher doch sofort fragen, was denn dann mit der anderen Milch ist - und sie würde nicht mehr gekauft.\"
\"Irgendwann will der Verbraucher alle Lebensmittel ohne Gentechnik\"
Dazu kommt: Ingesamt herrscht in der Branche die Angst, dem Verbraucher den kleinen Finger zu reichen - und dann eine Erwartungshaltung zu wecken, der man nur schrittweise gerecht werden kann. \"Wenn es erst mal Milch und Joghurt gibt, die gentechnikfrei gekennzeichnet werden, dann will der Verbraucher auch irgendwann alle anderen Lebensmittel ohne Gentechnik haben\", sagt Moldenhauer. Deshalb traue sich derzeit noch keiner der großen Einzelhändler und Hersteller, damit offen zu werben - obwohl viele bereits gentechnikfrei produzierten. \"Dabei hätten gerade so große Spieler wie Lidl, Aldi oder Edeka die Marktmacht, das bei ihren Produzenten flächendeckend einzufordern\", sagt Moldenhauer.
Immerhin zeigt der Vorstoß von Lidl eines: Der Konzern, der sonst eher durch den harschen Umgang mit seinen Mitarbeitern in die Schlagzeilen kommt, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Denn tatsächlich hat sich an der Haltung der deutschen Verbraucher gegenüber der Gentechnik seit ihrer Erstzulassung in der EU im Jahr 1996 wenig geändert, immer noch steht ihr die große Mehrheit ablehnend gegenüber. Selbst große Lebensmittelkonzerne wie Kraft oder Nestlé halten sich deshalb beim Einsatz gentechnisch veränderter Produkte in Europa zurück.
\"Gerade weil der Lebensmittelmarkt in Deutschland so umkämpft ist, suchen die Hersteller nach Differenzierungsmerkmalen - und \'gentechnikfrei\' könnte eines davon werden\", sagt Moldenhauer. Dass das Konzept funktioniert, hat Campina vorgemacht, eine der größten europäischen Molkereien. Dort stellte man die Milch der Marke \"Landliebe\" im Jahr 2008 komplett auf gentechnikfrei um, bewarb das offensiv - und verzeichnete eine deutliche Umsatzsteigerung. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...670912,00.html
----------------------------------
sehr interessant mit der gentechnik.
bleibt denn die bay bauernmilch parallel im sortiment?
Reinhard Seevers schrieb:
Genau Reinhard, so machen wir\'s!...das muss man nicht glauben, das kann man erfahren, wenn man die Zeit abwartet und das Ergebnis betrachtet...also lasst uns ein halbes Jahr warten und dann wieder zusammen kommen....![]()
Reini
Und Herr Heinrich - so richtig sachlich waren Ihre Vorwürfe mit der Verbandspolitik im Zusammenhang mit der Milch-Disskussion hier nun wirklich nicht.
Leider kann ich aber nichts dafür, dass Sie von diesem Thema genervt sind. Das müssen Sie schon für sich selbst lösen...
Und an die Friesenkuh: Ich schau beim nächsten Lidl nach, wenn ich Ende der Woche zu hause bin!
Gute Nacht Kirsten
hallo bernhard,
stelle doch mal LIDL deine fragen. und schildere denen deine ÄNGSTE, SORGEN und NÖTE.
http://www.topagrar.com/index.php?op...772&Itemid=519
leider ist der Vorteil im Markt mit der Gentechnikfreien Milch weg sobald alle diesen Standard erfüllen...
Wenn aber feststeht das dieser Standard kommt und kein zusätzliches Milchgeld bedeutet, sondern einfach nur wie ein QM/QS Kriterium behandelt wird (Absatz JA/NEIN) lohnt es eigentlich nicht das Risiko für Gen Technikfreiheit beim Bauern zu belassen (indem der nachweisen muss nur Gentechnik Frei zu produzieren) sondern dann muss eine Regel her das kein Gen Soja auf den Markt kommt ...
Tjo nun wird also \"Ein gutes Stück Heimat\" vom Bauernverband Bayern unterstützt und der WLV macht ne Postkartenaktion pro \"Gentechnik Toleranz\" bei Soja Importen aus den USA . Vielleicht sollte man sich da mal etwas besser absprechen.:woohoo:
hallo kuh,
es sind zwei aspekte. einer gentechnik und der andere ist regionalität. und die war/ist doch das problem von bernhard. aber nun bekommt er bestimmt magenschmerzen, weil ja die gentechnik-freiheit hinzukommt.
Lando ! schrieb:
Hallo Lando,bleibt denn die bay bauernmilch parallel im sortiment?
nach meinen Informationen lief die \"bayerische Bauernmilch\" nach Anfangserfolgen nicht so besonders. Außerdem wanderten die Lieferanten wegen dem schlechten Milchpreis ab ( deshalb wurde vermehrt nur noch \"Bauernmilch\" ohne \"bayerisch\" produziert ), u.a. eine ganze Reihe davon zu Gropper, der ja nun, gemeinsam mit einer anderen Molkerei, die Lidl-Heimatmilch produziert.
Den Käufern der \"Bayerischen Bauernmilch\" wurde ja immer gesagt, dass das Geld beim Bauern direkt ankommt. Tatsächlich war es aber so, dass in der Molkerei eine Mischkalkulation mit den anderen Lieferanten erfolgte, was den Preis immens drückte.
Nachdem nun bei der Heimatmilch versprochen wird, dass ein Aufschlag gemäß den Verkaufszahlen für die teilnehmenden Bauern erfolgt, bin ich nun gespannt, wie es in Realität aussieht.
http://www.topagrar.com/index.php?op...736&Itemid=521
Außerdem ist es ja die gleiche \"von oben nach unten\" Kalkulation, wie bei allen anderen Molkereiprodukten. Wenn Lidl und die Molkereien ihre Kosten und Gewinne abgezogen haben, bleibt das Milchgeld und evtl. noch ein Zuschlag. Gropper ist, nach meinen Informationen, eine der unterdurchschnittlich auszahlenden Molkereien in Bayern. Müller hätte ein besseres Angebot gemacht, aber die meisten Lieferanten hatten nach dem \"Abenteuer\" vor 2 Jahren die Nase logischerweise voll und wollten nicht mehr zurückkehren.
Wenn die \"neue\" Milch wieder ohne besondere Hinweise / Erklärungen neben der \"normalen\" Milch im Regal steht, entscheidet der Verbraucher über den Preis, welche Packung er käuft...
Wahrscheinlich wieder ein totgeborenes Kind, wie die bayr. Bauernmilch, die hier im Laden auf das Ende ihrer Haltbarkeit wartete.
Gruß
Doc Dörnfeld
....es wird zukünftig also keine Milch aufgrund ihrer Eigenschaften vermarktet, sondern aufgrund ihrer Herkunft und Käuferschicht...
Neben mind. 16 Regionalmarken gibt es dann noch die Milch für BdV und Bund Heimat und Umwelt Deutschland - Mitglieder mit Bezug zur Heimat. Ferner gibt es Milch für Pseudo - Gesundheitsfreaks, die meinen sie würden mit sog. Gentechnik-freier Milch (was ist das?) keine Mutationen bekommen...
Fehlt nur noch Milch für Leichtgläubige: Wasser mit weißer Farbe und Milchgeschmack...Soja - Gesöff z.B. ich krich die Krise...
R. Seevers
Neue Strategie: Discounter setzt auf regionale Milchhttp://www.bgland24.de/nachrichten/bayern/neue-strategie-discounter-setzt-regionale-milch-587612.html
München - Markiert 2010 eine Zeitenwende bei den Discountern? Lidl bietet seit gestern eine neue Milchproduktlinie an – regional produziert, höherpreisig und ohne Gentechnik. Das könnte der Abschied von der Billig-Spirale bedeuten.
In Rot wird die Lidl-Bauernmilch präsentiert.
„Ein gutes Stück Heimat“: Unter diesem Markennamen kann seit gestern in den Lidl-Supermärkten eine neue Milchproduktpalette gekauft werden. Die Besonderheit: Der Discounter, der sich in den vergangenen Jahren mit seinem Konkurrenten Aldi eine Schlacht um die niedrigsten Milchpreise geliefert hat – was großen Anteil am Absturz der Milchpreise für die Bauern hatte –, setzt nun auf mehr Qualität, höherpreisige Produkte, Genfreiheit und regionale Herkunft. So kann man die Namen aller teilnehmenden Bauern im Internet abrufen. Die Landwirte beteiligen sich am Programm „Geprüfte Qualität“ (GQ) des bayerischen Agrarministeriums, liefern Milch der höchsten Qualität, halten die Tiere in Laufställen und auf Weiden und verzichten auf gentechnisch veränderte Futtermittel.
In den Kühlregalen wird die „Heimat“-Milch mit 3,8 Prozent Fettanteil zu 99 Cent verkauft. Die 3,5-prozentige Billigmilch der Lidl-Marke Milbona kostet derweil 59 Cent. Für die „Heimat“-Butter müssen 1,49 Euro berappt werden („Milbona“-Butter kostet 99 Cent). Bislang hatte der Discounter schon eine regionale Milchmarke im Sortiment: die Bayerische Bauernmilch, die vom Milchproduktenhandel Oberland eG in Miesbach als Lizenznehmer vermarktet wurde. Offenbar gab es Schwierigkeiten bei Verhandlungen. Die Konsequenz: Lidl legt nun ein eigenes Label auf – die Bauern sind nur Lieferanten. Sie erhalten derzeit von ihren Molkereien – Gropper in Bissingen/Allgäu und Naabtaler Milchwerke in Schwarzenfeld/Oberpfalz – den normalen Grundpreis von 26,6/ bzw. 26,8 Cent netto. Und dann gibt es vierteljährlich einen Zuschlag – je nachdem, wie die Produkte verkauft werden.
Hans-Jürgen Seufferlein vom Verband der Milcherzeuger in Bayern betrachtet die Entwicklung abwartend, aber durchaus wohlwollend. „Bisher gab es beim Handel die Devise: Immer billiger! Es ging nur um Marktanteile. Hauptsache, man ist stärker als die Konkurrenz“, beschreibt er die Lage. Jetzt hofft er, dass eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln auch bei den DiscounternEinzug hält. Seufferlein führt den Sinneswandel darauf zurück, dass die Supermärkte ihr Image aufpolieren möchten und gemerkt haben, dass sie nur mit Niedrigstpreisen keine Marktzuwächse mehr erzielen. Umfragen unter Verbrauchern zeigten, dass die regionale Herkunft eine immer größere Rolle spielt. Er fordert gleichzeitig, dass sich die höheren Aufwendungen der Landwirte durch die teurere Produktion „doppelt- und dreifach bezahlt machen“. Jetzt müsse man abwarten, wie das Programm angenommen wird.
Während beim Lidl-Konzept der Verbraucher darüber entscheidet, wie viel Geld der Milchbauer ausgezahlt bekommt, bringt die Milchvermarktungs-GmbH MVS in Freising am 20. Januar ihre „Faire Milch“ bei Rewe und Tegut (Supermärkte in Hessen/Thüringen/Nordbayern) in die Regale. Zu 50 Prozent ist der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) Gesellschafter an der MVS. Geschäftsführer Jakob Niedermaier verspricht: „Bei uns bekommen die Bauern 40 Cent ausgezahlt.“ Jene magische Größe, die die Milchbauern seit jeher fordern, und die sich auch erst bewahrheiten muss. Zunächst gibt es „Die faire Milch“ nur als H-Milch mit 3,8 Prozent Fett (99 Cent) und 1,8 Prozent Fett (89 Cent). Die Palette soll aber ausgeweitet werden. Niedermaier legt Wert darauf, dass die Bauern die Fütterung ihrer Tiere umstellen mussten. Etwa, damit mehr Omega-3-Fettsäuren in der Milch sind.
Erstaunlich beim Lidl-Konzept ist, dass für die Eigenmarke nicht mit dem Zusatz „gentechnikfrei“ geworben wird. Die „regional zertifizierte Spitzenqualität“ stehe im Vordergrund, zitiert „Spiegel online“ den Discounter. Umweltexperten vermuten, dass die Verbraucher die übrige Milch dann nicht mehr kaufen würden. Zudem wolle der Handel keine Erwartungshaltung wecken, die man nur schrittweise erfüllen kann. Die Bauern hoffen auf eine Wende der Supermärkte zu mehr Qualität. Jetzt müssen nur noch die Verbraucher mitspielen.
--------------------
Zwei STrategien im Vergleich!
Nur bei Lidl ist der Einfluß der Milchbauern Vergangenheit! WO bleibt der BBV?
(Bislang hatte der Discounter schon eine regionale Milchmarke im Sortiment: die Bayerische Bauernmilch, die vom Milchproduktenhandel Oberland eG in Miesbach als Lizenznehmer vermarktet wurde. Offenbar gab es Schwierigkeiten bei Verhandlungen. Die Konsequenz: Lidl legt nun ein eigenes Label auf – die Bauern sind nur Lieferanten. Sie erhalten derzeit von ihren Molkereien – Gropper in Bissingen/Allgäu und Naabtaler Milchwerke in Schwarzenfeld/Oberpfalz – den normalen Grundpreis von 26,6/ bzw. 26,8 Cent netto.)
Ob Fachbücher, DVDs oder die beliebten Cartoons von Uli Schnitkemper als Bettwäsche oder Badetuch. Im top agrar-Shop gibts alles auf einen Klick... Eingang
Unsere Aktion: Eine Woche Praktikum auf den top-Betrieben Mehr...
Die kostenlose Karrierezeitschrift für junge Agrarier. Zum epaper oder zur pdf...
Wir machen Schluss mit den Vorurteilen über die Bauern! Mehr...
Die praktischen Helfer für das Smartphone. Mehr...
Vier Teams, fünf Entdecker und vier spannende Landtechnik-Ziele. Jetzt entdecken...