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  1. #601
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Hallo Enno

    ich hatte ihn mal irgendwo gelesen, bin aber zu faul zum Suchen.

    Folgern:

    Dass sich immer ein zweiter Blick auf die Dinge lohnt.

    Dass die Antwort auf die Frage, wer langfristig profitiert, uU anders ausfällt, als man auf den ersten Blick meint.
    Ich meinte eher was soll getan werden? Eine Schweinequotierung? Ein Stallbaustopp nach dem Motto wer zuerst baut hat Glück gehabt?

  2. #602
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    nur kurz zu Deinem Kommentar: bei 8-10% Drittland Export muss die europäische Milchmenge um 20% runter? Außerdem spricht doch überhaupt nichts dagegen Exportchancen zu nutzen, die einen entsprechende Entlohnung mit sich bringen.
    Wenn man einen deutlich höheren MP möchte (und darum geht es doch oder?) reichen 20% nur wenn man einen konsequenten Aussenschutz hat. Ohne den eher deutlich mehr.
    Da stellt sich wieder die Frage wer festlegt, wo eine deutliche Entlohnung anfängt.

  3. #603
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    Faru Peitinger's Freunde haber wieder mal richtig einen rausgehauen...

    http://www.topagrar.com/news/Home-to...rn-502709.html

    Und doch Frau Peitinger, es handelt sich um einen breiten Angriff gegen die Landwirtschaft!

  4. #604
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    Schorse Spaztzl,

    da habe ich mich nicht eindeutig ausgedrückt, weil ich mit Export immer den Verkauf in Drittländer meine. (das waren die 8-10% Milch)

    Sorry Kirsten

    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Hallo Kirsten, ich verweise nochmal auf eine Passage des von dir eingefügten Textes, der nix anderes beschreibt als was du in Sachen Export forderst,

    allein 80 Prozent des Zuwachses des letzten Jahrzehnts seien auf das Meppener Unternehmen Rothkötter mit seiner Schlachterei in Haren entfallen. Rothkötter habe Marktchancen europaweit geschickt genutzt.

    Er hat es gemacht. Glaube Rothkötter ist Spezialist bei Frischgepflügel im Gegensatz zu Wiesenhof! Stecke da aber nicht ganz so in der Thematik drin. Habe nur mal Wirtschaftslichkeitsauswertung gesehen und aus denen ist klar hervorgegangen das aktuell die von Rothkötter favorisierte Langmast wirtschaftlich deutliche Vorteile bietet. Die meisten Ställe werden ja im Moment auch für Rothkötter geplant bzw gebaut...

  5. #605
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    Spatzl? Wie war noch dein Kosename? Prinzessin?

    Habe ich schon verstanden mit dem Drittlandexport, ist letztlich mittlerweile auch das entscheidene Kriterium! Aber bei Hähnchen wird dieses Kriterium meistens nicht angewandt, da wird nur nach dem deutschen Selbstversorgunggrad geguckt!

    Wollte jetzt nur mal wissen ob zum Beispiel Rothkötter deine Erwartung an einen gelungende Exportvermarktung erfüllt, zumindest nachdem was Herr Lindhorst über die Firma gesagt hat...

  6. #606
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    Ach Schorschi,

    manchmal sind es meine Freunde, manchmal weniger -da gibt es dann Diskussionsstoff.
    Aber bei dem, was sie hier sagen, haben sie einfach recht.
    Wo landet denn der Großteil der Subventionen? Bei der "armen fleißigen Bauernfamilie", die der DBV mal wieder, wie üblich, voranschiebt?
    Es ist einfach nur noch lächerlich, wie der DBV hier mit allen Mitteln seine Subventionspolitik verteidigen will. Oder, anders ausgedrückt, sehr bezeichnend.
    Wieso sollte es sich also um einen breiten Angriff gegen "die Landwirtschaft" handeln? Oder besteht Landwirtschaft in Ihrem Denken nur noch aus ein paar Prozent Subventionsabgreifer, eingeschlossen nachgelagerte Stufen und Konzerne, die mit aktiver Landwirtschaft absolut nichts zu tun haben?

    Zu einem Ihrer vorhergegangenen Artikel: Ich glaube, die Steuerzahler wären schon mal ganz froh, wenn ihre Steuergelder nicht in ungeliebte Großanlagen fließen würde, z.B. 5 Mio in die Hähnchenschlachterei in Wietze und noch eine Mio für die Gemeinde - vermutlich, dass alles reibungslos abläuft.
    Aber ist ja sowieso Rothkötter - der steht scheinbar nicht so stark unter Ihrem Schutz wie Wiesenhof...

    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Faru Peitinger's Freunde haber wieder mal richtig einen rausgehauen...

    http://www.topagrar.com/news/Home-to...rn-502709.html

    Und doch Frau Peitinger, es handelt sich um einen breiten Angriff gegen die Landwirtschaft!

  7. #607
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    Frau Peitinger, wenn sie meine Beiträge etwas aufmerksamer gelesen hätten, dann hätten sie merken müssen das ich nun nicht Wiesenhof sonderlich schütze. Wenn ich bauen würde, würde ich für den Mitwettbewerber mästen...

    Und die 5 mio € für den Schlachthof Wietze ist doch ne ganz normale Summe für eine derartige Investition in einer strukturschwachen Region. Das östliche Niedersachsen ist so ein wenig das Sorgenkind der niedersächsischen Politik und da ist man froh das das dort geklappt hat. Hätte dort jemand nen ähnliches Werk für Autoteile gebaut hätte er die Förderung auch gekriegt. Und die 5 mio sind ratz fatz wieder drin. Hier wird nix verschenkt...

  8. #608
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    Sorry Schorschi,
    und ich dachte, ich hätte alles ganz aufmerksam gelesen...naja, wenn Sie denn mal vielleicht evtl. bauen wollen - finde ich immer noch faszinierend, wie Sie sich wegen irgendwelchen vagen Zukunftsplänen ins Zeug legen.

    Ob derartige Steuergeschenke der richtige Weg sind, um einer strukturschwachen Region zu helfen, entgegen dem Willen der Bevölkerung?
    Wieviele Mastanlagen braucht man denn in etwa noch, um diese Strukturschwäche zu überwinden? Denn bei Hähnchen und Schweinen ist man doch schon ziemlich führend, siehe ihren unteren Artikel: Die Hälfte aller Hähnchen und ein Drittel aller Schweine?
    Oder spült diese Art der Veredelung doch nicht genügend Geld in die Kasse und die Arbeitslosigkeit scheint nach wie vor hoch zu sein? 12 % in etwa?

    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Frau Peitinger, wenn sie meine Beiträge etwas aufmerksamer gelesen hätten, dann hätten sie merken müssen das ich nun nicht Wiesenhof sonderlich schütze. Wenn ich bauen würde, würde ich für den Mitwettbewerber mästen...

    Und die 5 mio € für den Schlachthof Wietze ist doch ne ganz normale Summe für eine derartige Investition in einer strukturschwachen Region. Das östliche Niedersachsen ist so ein wenig das Sorgenkind der niedersächsischen Politik und da ist man froh das das dort geklappt hat. Hätte dort jemand nen ähnliches Werk für Autoteile gebaut hätte er die Förderung auch gekriegt. Und die 5 mio sind ratz fatz wieder drin. Hier wird nix verschenkt...


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    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Ganz so schlecht kann die Veredlung zumindestens für Niedersachsen nicht sein...

    http://www.faz.net/artikel/C30738/la...-30490066.html

    Für Niedersachsen zählt VW und Agrarwirtschaft!

  9. #609
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Sorry Schorschi,
    und ich dachte, ich hätte alles ganz aufmerksam gelesen...naja, wenn Sie denn mal vielleicht evtl. bauen wollen - finde ich immer noch faszinierend, wie Sie sich wegen irgendwelchen vagen Zukunftsplänen ins Zeug legen.

    Ob derartige Steuergeschenke der richtige Weg sind, um einer strukturschwachen Region zu helfen, entgegen dem Willen der Bevölkerung?
    Wieviele Mastanlagen braucht man denn in etwa noch, um diese Strukturschwäche zu überwinden? Denn bei Hähnchen und Schweinen ist man doch schon ziemlich führend, siehe ihren unteren Artikel: Die Hälfte aller Hähnchen und ein Drittel aller Schweine?
    Oder spült diese Art der Veredelung doch nicht genügend Geld in die Kasse und die Arbeitslosigkeit scheint nach wie vor hoch zu sein? 12 % in etwa?





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    Weil ihnen hier nicht einfach so das Feld überlassen will und nicht der Eindruck entsteht das sie hier die Meinung der Landwirte vertreten!

    Und ich denke schon das Niedersachsen seine Agrar und Ernährungswirtschaft weiter ausbauen sollte. Auch um den Wohlstand der Bevölkerung zu sichern! Das ihnen aus Bayern das vielleicht nicht so gefällt kann ich verstehen. Aber sie haben ja noch den Tourismus...

  10. #610
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    Frau Peitinger was für ein Schrott schreiben sie da, die Region um Wietze hat kaum Hähnchenmastställe, Niedersachsen ist nämlich ziemlich groß, gerade im Raum Südniedersachsen gibt es fast gar keine Viecher mehr!!! Und der Bereich Lüneburg, Wietze und Co, erhält aufgrund der Strukturschwäche die höchsten Fördersätze in Deutschland, vergleichbar mit den neuen Bundesländern. Die 5 Mio Euros sind ja wohl lächerlich, wir könnten ja auch mal fragen, wie hoch die Prämien für Ökobetriebe wie sie einen haben sind. Fakt ist das die Ökolandwirtschaft für jeden ha Flächenprämie noch einen ähnlichen Betrag an Beibehaltungsprämie erhält!!

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