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  1. #501
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    @ Enno, Du hast einen Link gesetzt, bei dem ein Hähnchen 18 Euro kostet. Wenn ich mich mal nicht selbst versorgen kann, kaufe ich ein freilaufendes Hähnchen für ca 10 Euro, ca 1600 g - reicht üppig für 4 Personen. Wenn man es auf die Person umrechnet, finde ich den Preis vollkommen o.k.
    Es ist ja nicht entscheidend, was Du oder ich für angemessen oder in Ordnung halten. BEim Gockelspezi kostet hier der halbe Hahn ich glaub um die drei Euro. Nicht freilaufend sondern teller/verzehrfertig.
    Geändert von meyenburg33 (20.08.2011 um 19:54 Uhr)

  2. #502
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Hallo Enno

    gute Idee. Mach bitte einen konkreten Vorschlag, wie das aus Deiner Sicht erfolgreich verlaufen könnte.

    Gruß Kirsten
    Ich glaube Detmar meinte, wenn man mit Kostensenkung nicht zur Wirtschaftlichkeit kommt, muß man den Preis anpassen... Aber ich bin ja nicht so ;-)

    z.B.:
    http://hemme-milch.com/index.html

  3. #503
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    Hi Doris,

    Nix wird reduziert, die komplett über ihre Lebesdauer medikierten Hühnervögel gelten bei uns schon lange als Ersatz für die unbezahlbare Krankenversicherung.

    "Hot Die Oma Grippn oda Schnupfn
    Will si goa sterm, nein Grob goa hupfn
    an Gügga hullst vom Suppamarkt,
    Host sie garett vo alla Leiden????,
    oda tun sie etz die Erm goa streiten? "

    Hühnersuppe gilt als Allheilmittel, oder bei Überdosis als Endlösung. Sorry for so Hard.

    Frängisch trockgn

    Karl
    Geändert von Karl Wunder (20.08.2011 um 23:35 Uhr) Grund: rs

  4. #504
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    Frau Peitinger, wir sind anscheinend auf dem Wege richtig gute Freunde zu werden...

    Ehrlich gesagt, ich weiß auch garnicht mehr wer hier wem welche Fragen gestellt und wem was unterstellt hat. Ich dachte die Fragen von Kirsten waren auch an mich gerichtet. Sie müssen diesen ganzen Threat mal ducrhlesen, da steht genügend sinnentleertes was sie gegen Betriebswachstum geschrieben haben, da brauche ich keine Links zu setzen. Ich persönlich fühle mich nicht angegriffen...

    Fütterung ist ein komplexes Thema, es geht nicht nur um die reinen Nährstoffgehalte, sondern auch um Abbauraten und Geschwindigkeit. Und was heute funktioniert, funktioniert in der Zusammensetzunng in nem viertel Jahr nicht mehr. Das Entscheidene ist das man es merkt bevor die Probleme auftreten. Aber ich glaube es macht keinen Sinn dieses Thema mit ihnen weiter zu vertiefen...

    Bevor sie noch 10 mal nach meiner Homepage fragen, ich habe keine...

  5. #505
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    Nicht persönlich betroffen? Na dann ist es ja gut!

    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Hallo, wer schimpft denn heir auf Kleinbetriebe? Ihr schimpft, belächelt und hetzt gegen Wachstumsbetriebe und stellt deren Konpetenz in Frage. Und wenn man sich verteidigt wird einem dieses gleich auch negativ ausgelegt.
    Wer solch eine Kritik lostritt wie ihr hier im Treff muss irgendwann damit leben das auch mal Kritik zurück kommt! Ansonsten dürfen ihr so ein Thema hier nicht breittreten wenn ihr mit der Gegenmeinung nicht umgehen könnt...
    Dann sind sie wohl mehr als eine Art Botschafter in Sachen Hähnchenmast und vertikaler Integration unterwegs?
    Analog zum Herrn Stürtz von Nordmilch, der uns immer mal wieder aufklärt, dass "wir" produzieren müssen?

    Wenn Sie schon Ihre eigenen Fragen und Antworten nicht mehr kennen, gibt es zwei ganz einfache Tipps:
    - sie lesen diesen Threat nochmal durch - steht alles da
    - sie schreiben einfach nur ihre persönliche Meinung zu diesem Thema, die wird sich innerhalb von ein paar Tagen hoffentlich nicht ändern.

    Genau deshalb werden Sie auch keinen Link setzen könne, die ich oder die anderen "ihrs" gegen einzelbetriebliches Wachstum geschrieben haben. Ist nur peinlich, wenn Sie dann behaupten, da würde so viel stehen, dass Sie mit dem Links - setzen nicht mehr nachkommen.

    Und wenn Sie mit dem Fütterungsthema, das Sie selbst aufgeworfen haben, überfordert sind, suchen Sie sich eben einen Co-Autor...

  6. #506
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    Naja, Enno, dies zeigt, dass mein Hähnchen gar nicht mal so teuer ist. Ich pflücke es natürlich auch nicht von der Wiese, sondern bekomme es küchenfertig. Preis für 4 Personen mit Beilagen etwa 12 Euro, also das Gleiche. Nur zubereiten muss ich es noch und da fällt Strom und meine Arbeitszeit an.
    Wobei ich Deinem Hähnchenmenschen nichts wegreden will, er wird vermutlich auch nicht reich bei der Sache.

    War kürzlich ein interessanter Artikel im "Münchner Merkur". Dass z.Z. bereits fertig geschnittener Salat an der Gemüsetheke der Renner ist. 150g für 1,99. Der derzeitigen Preis für Salatköpfe, aus denen man aber mindestens das Doppelte herausbekommt, ist ein Bruchteil. Das gleiche bei bereits vorgestiftelten Mohrrüben.
    Scheinbar geben Verbraucher teilweise sehr gerne viel Geld aus, wenn sie nur eine kleine Arbeitserleichterung haben. Bei Salat schätze ich 2 Minuten. Oder können viele mit "Rohware" nicht mehr umgehen?

    Wäre, nachdem wir hier im Hähnchenbereich sind, interessant, wieviele dieser Hähnchen vom Verbraucher selbst zubereitet werden und wieviele davon direkt heiß vom Hähnchengrill kommen.
    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht entscheidend, was Du oder ich für angemessen oder in Ordnung halten. BEim Gockelspezi kostet hier der halbe Hahn ich glaub um die drei Euro. Nicht freilaufend sondern teller/verzehrfertig.

  7. #507
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Wäre, nachdem wir hier im Hähnchenbereich sind, interessant, wieviele dieser Hähnchen vom Verbraucher selbst zubereitet werden und wieviele davon direkt heiß vom Hähnchengrill kommen.
    Wenn ich das richtig im Kopf habe, liegt er Außer-Haus Verzehr mittlerweile bei ca 30% (bei sämtlichen Produkten).
    Dazu kommt noch der Convinience Markt. Selber kochen ist out und es sieht leider nicht danach aus, als wenn dort eine Änderung in Sicht ist.

  8. #508
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    Bin mit Fütterung sicherlich nicht überfordert, nur es ist sehr komplex und ich glaube das sie es nicht verstehen werden...

    Und richtig, ich teile durchaus die Meinung von Herrn Stürtz! Er hat das was ihnen komplett fehlt, Kompetenz und Realitätssinn...

    Ich fühle mich in der Tat nicht persönlich angegriffen! Mich stört nur das sie hier das schräge Meinungsbild einer Minderheit so darstellen als wäre es das allgemeine Meinungsbild in der Landwirtschaft. Mich stört das sie Landwirten ein alternativen Betriebszweig (Hähnchenmast) ohne fundiertes Wissen schlecht machen wollen oder sie mit ihren Organisationen darin hindern wollen diesen Betriebszweig zu ergreifen.

    Um es nochmal ganz klar zu sagen, ich bin froh das z.B. in Wietze der Schlachthof gebaut wird weil der mir und vielen anderen Landwirten eine weiter Alternative bei der Betriebsausrichtung bietet. Ob ich irgendwann die Alternative ergreife weiß ich nicht, aber schön sie zu haben.

    Außerdem haben diesen Firmen ihre Vermarktung im Griff. Sie reden immer schön von eigener Vermarktung und Preise von Erzeugerseite vorgeben und so. Aber alle Versuche dazu sind doch bis jetzt grandios gescheitert? Oder haben sie irgendwelche Erfolge in dem Bereich vorzuweisen? Auch unter diesem Gesichtspunkt ist ihre Kritik zu hinterfragen, weil ich nicht erkennen wo sie und ihre Organisationen irgendwelche Erfolge im Bereich Vermarktung vorzeigen können...

  9. #509
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    Welche Erfolge im Bereich Vermarktung hast Du denn, Schorschi? Verkaufst Du irgendwas? Oder lieferst Du nur ab?

    Mit dem Realitätssinn ist das so eine Sache. Wenn man sich all zu leicht mit etwas abfindet, was so als "Realität" hingestellt wird (von wem?), dann schaffen andere die Realitäten, in der wir leben müssen.

    Kompetenz ist, wenn man selber ein Wörtchen mitzureden hat. Oder es sich das mitreden nicht verbieten lässt. Und nicht nur andere über einen bestimmen lässt. Solange ein Herr Stürz also Realitäten für andere schafft, die selber nicht mitreden (sollen), ok, da kann man sagen, dass er Kompetenz hat...

    Die Bauern sollen doch Unternehmer werden, hieß es mal. Aber im Bereich der Vermarktung sollen sie keine Kompetenzen haben? Auch gar nicht erst welche entwicklen? Die letzten Kompetenzen, die sie noch haben, am besten rigoros abgeben an andere? Also da sehe ich irgendwie schwarz mit dem hehren Ziel der Kompetenz. Und auch des Realitätssinnes. Und es Unternehmertums erst recht.

    Ich geh erstmal Roggen verkaufen. Da habe ich noch Vermarktungskompetenz und kann den Preis aushandeln. Und wenn er mir nicht passt: ich muss ja nichts verkaufen. Meine Kühe fressens gern.

  10. #510
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    Ach Schorschi, sie wollen vielleicht eventuell und möglicherweise irgendwann mal selbst diese "Alternative" ergreifen und schreiben deshalb schon in weiser Voraussicht mal eifrig im Treff herum?
    Wer bitte soll Ihnen das glauben?
    Ich denke, Sie und Ihr Kumpel SF haben mehr mit Herrn Stürtz gemeinsam, als man so auf den ersten Blick vermutet.
    Haben sich etwa noch nicht genug doofe Bauern gefunden, die ein Verlangen danach haben, vertikal integriert zu werden? Und da denkt man sich, man geht ein wenig in Internetforen und rührt die Werbetrommel für dieses geniale Wiesenhof-System? Scheint wohl nicht ganz so zu klappen, wie erwünscht, oder?
    Na, wer weiß in welchen anderen Foren Sie sich auch noch herumtreiben...

    Zitat Zitat von schorse77 Beitrag anzeigen
    Bin mit Fütterung sicherlich nicht überfordert, nur es ist sehr komplex und ich glaube das sie es nicht verstehen werden...

    Und richtig, ich teile durchaus die Meinung von Herrn Stürtz! Er hat das was ihnen komplett fehlt, Kompetenz und Realitätssinn...

    Ich fühle mich in der Tat nicht persönlich angegriffen! Mich stört nur das sie hier das schräge Meinungsbild einer Minderheit so darstellen als wäre es das allgemeine Meinungsbild in der Landwirtschaft. Mich stört das sie Landwirten ein alternativen Betriebszweig (Hähnchenmast) ohne fundiertes Wissen schlecht machen wollen oder sie mit ihren Organisationen darin hindern wollen diesen Betriebszweig zu ergreifen.

    Um es nochmal ganz klar zu sagen, ich bin froh das z.B. in Wietze der Schlachthof gebaut wird weil der mir und vielen anderen Landwirten eine weiter Alternative bei der Betriebsausrichtung bietet. Ob ich irgendwann die Alternative ergreife weiß ich nicht, aber schön sie zu haben.

    Außerdem haben diesen Firmen ihre Vermarktung im Griff. Sie reden immer schön von eigener Vermarktung und Preise von Erzeugerseite vorgeben und so. Aber alle Versuche dazu sind doch bis jetzt grandios gescheitert? Oder haben sie irgendwelche Erfolge in dem Bereich vorzuweisen? Auch unter diesem Gesichtspunkt ist ihre Kritik zu hinterfragen, weil ich nicht erkennen wo sie und ihre Organisationen irgendwelche Erfolge im Bereich Vermarktung vorzeigen können...

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