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  1. #21
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen

    Übrigens, die Sache mit Cuba ist auch wieder so eine schwarz-weiß Geschichte.
    Danke dafür, so kann man dich besser einordnen!

    Forenregeln einfordern, aber Menschenrechte mit Füssen treten, solch Leute sind mir die liebsten!

    Ein Anbiedern an ein abscheuliches Regime (incl der Sed-Diktatur) ist scheinbar gerade gut genug um seine wirren Milchmarktgedanken ins Volk zu streuen.

    Warum verlässt das Europäische Milchboard deutschen Boden?
    Kein Rückhalt mehr? Zu hohes Lohnniveau? Oder will man die deutschen Beiträge ungestört im Ausland verjubeln, (merkt da vielleicht keiner?)

  2. #22
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    Zitat Zitat von westfront Beitrag anzeigen
    Die Linke zerfleischt sich zur Zeit selber und zittert schon langsam wieder vor der 5% Klausel.
    Nicht das man bei den anderen Parteien eine Ansammlung von Kompetenz erwarten kann, aber das wäre wahrlich kein Verlust.
    Zitat Zitat von detmarkleensang Beitrag anzeigen
    Vor ein paar Jahren ging es noch in die rechte Ecke, heute in die linke Ecke.
    Zwischen den Beiden gibts genau genommen keinen Unterschied.

  3. #23
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    Starker Beitrag, Kirsten!
    Da hat man tatsächlich gedacht, die Milchbauern lassen sich genauso still und heimlich dezimieren, wie die Schweinebauern, indem man ihnen den "freien" Markt als Mohrrübe vor die Nase hängt.
    Deshalb wenn ein Herr Ramsdorf ein totes Pferd reiten will, kann er dies jederzeit bei seinem Verband.

    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Na Herr Ramsdorf

    da fällt mir aber einiges zu Ihrem Kommentar ein.

    Erst einmal die Frage - was erwarten Sie?

    Eine Erfolgsstory, wie in anderen Verbänden? Da fallen mir spontan gleich zwei ein.

    Die Zahl der deutschen Sauenhalter hat sich in den vergangenen Jahren extrem reduziert. Und es ist kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, wenn diese Krise nicht bald aufhört, muss man annehmen, dass in Deutschland bald keine Ferkel mehr produziert werden. Da würde ich mir als Interessenvertretung der Ferkelerzeuger schon mal Gedanken über Erfolg und Mißerfolg meiner politischen Arbeit machen.

    Und nun wieder zurück zu den Milcherzeugern. Wie ebenfalls im Situationsbericht des DBV Jahr für Jahr nachzulesen ist, hat man es durch Verbandspolitik nicht geschafft, das Einkommen der Milcherzeuger auf das Niveau der Vergleichseinkommen zu heben, trotz millionenschwerer staatlicher Subventionen. Erfolgsstory?

    Und nun dürfen wir alle gespannt sein, wie erfolgreich zB der DBV seine Forderungen zur EU Agrarpolitik durchsetzt. Zum Beispiel die zur Verhinderung des Greenings oder der Berücksichtigung der Arbeitskräfte bei der Bemessung der Direktzahlungen.

    Und damit Ihre Frage nicht unbeantwortet bleibt:
    Hätten die Milcherzeuger nicht erkannt, dass niemand außer ihnen selbst ein Interesse daran hat, sich für ihre Belange einzusetzen, würde heute niemand mehr von der Milch reden. Nicht in Deutschland und nicht in Brüssel. Man hatte ja gedacht, die Milchbauern würden die Entwicklungen genauso ruhig über sich ergehen lassen wie die Schweineproduzenten.

    Milch ist wieder Thema in der Agrarpolitik, auf nationaler und europäischer Ebene. Da zähle ich die ganzen einzelnen Punkte gar nicht auf, denn die kennen Sie in Wahrheit genauso gut wie ich.

    Wichtige Institutionen haben sich in den letzten 3 Jahren mit der Problematik befaßt - Rechnungshöfe, Kartellamt, Ausschüsse usw

    http://www.europeanmilkboard.org/de/startseite.html

    Der europäische Zusammenschluß hat ebenfalls sehr viel Bewegung gebracht, gerade auf Brüsseler Ebene. Die Äußerungen von Kommissar Ciolos zur Milch, gerade auch in Hinblick auf Berücksichtigung von Preis UND Kosten, von Möglichkeiten zur Produktionsanpassung, der Frage der Bündelung usw. sprechen eine deutlich andere Sprache als unter Frau Fischer-Boel. Ebenfalls die Berücksichtigung der Arbeitskräfte bei arbeitsintensiven Produktionsverfahren (im Vergleich zum reinen Flächenbesitz) ist erstaunlich, wurde diese Forderung doch vor 3 Jahren noch rigoros abgelehnt.

    In diesem Sinne,

    Kirsten

    PS: Milch und Milchbauern haben wieder ein Gesicht erhalten und sind im Bewußtsein der Bürger wieder stark verankert. Warum wohl?

  4. #24
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    Zitat von detmarkleensang
    Vor ein paar Jahren ging es noch in die rechte Ecke, heute in die linke Ecke.
    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Zwischen den Beiden gibts genau genommen keinen Unterschied.
    Möchtest Du das den Beiden erklären?

    Ich hätte allerdings doch Angst um Deine Gesundheit, also lass es lieber.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Danke dafür, so kann man dich besser einordnen!

    Forenregeln einfordern, aber Menschenrechte mit Füssen treten, solch Leute sind mir die liebsten!

    Ein Anbiedern an ein abscheuliches Regime (incl der Sed-Diktatur) ist scheinbar gerade gut genug um seine wirren Milchmarktgedanken ins Volk zu streuen.
    Ach nein, Herr SL, das sehen Sie aber so was von falsch. Käme mir doch gar nicht in die Tüte ; )) SED, war das nicht die Sache mit der Einheitspartei, die die Meinung aller zu vertreten glaubte, gerne auch zwangsweise?
    Ich kenne da einen früheren Einheitsverband, der auch glaubte, bzw. vorgab, alle zu vertreten. Was glauben Sie, wie froh ich bin, dass genau dieser Verband mich nicht mehr vertritt. Nur seine Sprachrohre tun sich immer noch sehr schwer mit anderen Meinungen...

    Vielleicht möchten Sie mir dann noch genau erklären, wo ich Menschenrechte mit Füssen trete?
    Übrigens, sind Sie mit den Forenregeln überfordert? So schwer ist es doch nun wirklich nicht. Auch ein Falschnamensträger kann sich im Treff eben nicht so austoben, wie er gerne will und meint, er könnte es, weil eben keiner seinen realen Namen kennt.
    Geändert von Doris Peitinger (23.08.2011 um 19:51 Uhr)

  6. #26
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    Zitat Zitat von detmarkleensang Beitrag anzeigen
    Zitat von detmarkleensang




    Möchtest Du das den Beiden erklären?

    Ich hätte allerdings doch Angst um Deine Gesundheit, also lass es lieber.
    Die Erklärung findest du in der deutschen Geschichte, wars damals in der Schule kurz eingenickt?

  7. #27
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Starker Beitrag, Kirsten!
    Da hat man tatsächlich gedacht, die Milchbauern lassen sich genauso still und heimlich dezimieren, wie die Schweinebauern, indem man ihnen den "freien" Markt als Mohrrübe vor die Nase hängt.
    Die Milchbauern dezimieren sich schon seit Jahrzehnten im "regulierten" Markt und werden es auch in den nächsten Jahrzehnten tun. Unabhängig davon, wie straff der Markt nun reguliert wird oder auch nicht.
    Es hat noch Niemand ein Konzept vorgelegt, das nachhaltig aufzuhalten.

  8. #28
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    Ein schlüssiges Konzept hat wirklich keiner, alle hoffen auf den mrkt, ein Konzept für Deutschland alleine gibt es nicht wenn auf ganz Europa oder gar nichts.
    Die Molkereiwirtschaft (Für Frau Woisnitza: die haben auch einen Verein) rüstet sich schon für 2015, und das sicher nicht zu unseren Gunsten. Transportkosten werden ein wichtiges Thema!
    Die Grünen und der ABL wollen auch noch ein Wörtschen mitreden, und schon haben wir alle in einen Boot, nur der erzeuger muß schwimmen!
    Das die Milchbauern sich schon Jahrzente lang dezimieren ist nun mal eine Sache die der Markt der Jahrzente mitgebracht hat. Größenmäßig überholt sich die Landwirtschaft im Schnitt alle 7 Jahre, was auch immer so weitergehen wird!
    2013 ist die Gruppenhaltung bei Sauen vorgeschrieben, es werden viele Sauenhalter aufhören, die Sauen werden deswegen aber nicht weniger, bei Kühen in der Anbindung wird das gleiche passieren!

  9. #29
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    Zitat Zitat von ramsdorf Beitrag anzeigen
    Ein schlüssiges Konzept hat wirklich keiner, alle hoffen auf den mrkt[...]
    Auf Märkte "hofft" man nicht, man nimmt an ihnen teil. Oder wie im Falle der meisten Bauern, mittlerweile fast egal welcher Betriebsausrichtung, eben nicht.

    Der "Markt" als solcher existiert nicht! Der Markt wird von den Menschen gebildet, die daran teilhaben!

    Zum Markt lasse ich mal jemanden etwas sagen:

    Über die Märkte muss ich mich wundern. Zu allem meinen sie, etwas sagen zu müssen. Immer beanspruchen sie das letzte Wort. Wenn Sarkozy und Merkel zum Beispiel beschließen, dass es eine europäische Wirtschaftsregierung, aber noch keine Euro-Bonds geben soll, dann sprechen sie nur noch der Form halber über die Medien zu den europäischen Bürgern. Tatsächlich meinen sie die Märkte. Nur deren Meinung interessiert sie noch. Die winkten dann ja auch gleich ab. Sie fanden nicht so gut, was die beiden da ausgeheckt hatten.

    Früher spielten Experten noch einen bedeutenden Part im Orchester der öffentlichen Meinung. Sie hatten oft Solopartien. Heute betätigen sie sich meist nur noch als Trittbrettfahrer der Märkte. Ich kenne keinen Experten, der nicht vor den Märkten buckelt. Wenn die Märkte ihre Meinung gesagt haben, stellt sich der Experte vor ein Mikrofon und sagt, die Märkte hätten ihre Meinung unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Sie seien sehr besorgt. Es komme nun darauf an, sie zu beruhigen. Woraufhin dann bei Merkel oder Sarkozy das Handy klingelt und Sarkozy oder Merkel dran ist, um zu besprechen, wie man sie nun endlich zufriedenstellt, diese Märkte. Politiker müssen heute hauptsächlich Märkteversteher sein.

    Wenn die Märkte Pferde oder Autos wären, wären sie unverkäuflich. Sie kämen sofort in den Schlachthof oder auf den Schrottplatz. Wer holt sich schon so etwas Hysterisches, Störanfälliges und Suchtgefährdetes ins Haus? Die Märkte wären am Markt chancenlos. Wir aber legen unser Schicksal in ihre Hände und halten das noch für vernünftig.

    Der Autor ist Kultur-Chefkorrespondent der "Welt"-Gruppe

  10. #30
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo SL

    man könnte auch sagen - Leute beschimpfen, aber selbst seinen Namen nicht nennen.

    Forenregeln einfordern, aber Menschenrechte mit Füssen treten, solch Leute sind mir die liebsten!

    Polarisieren und kriminalisieren sind bekannte Versuche davon abzulenken, dass auch die allerletzten Argumente ausgehen. Wo bitte hat Doris Menschenrechte mit den Füßen getreten?

    Schon interessant, dass es Dir und dem Kollegen XYZ in keiner Weise darum geht, eine Diskussion um die Zukunft der Milcherzeuger zu führen. Aber das ist zum Glück Euer eigenes Problem.

    Ansonsten tut es mir leid, dass Euer Frust über die derzeitige Entwicklung in der Agrar- und Milchpolitik so groß ist. Insofern sind Eure Reaktionen durchaus verständlich.

    Ich muss Dich allerdings darauf hinweisen, dass Du andere von eben dieser Diskussion nicht abhalten wirst.

    Hm, warum haben eigentlich Copa und co einen Sitz in Brüssel? Das könnte jetzt vielleicht grad nichts damit zu tun haben, dass es eine Europäische Union gibt.... Im Übrigen finde ich es rührend, dass Du Dich um unsere Beiträge sorgst.

    In diesem Sinne Kirsten


    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Danke dafür, so kann man dich besser einordnen!

    Forenregeln einfordern, aber Menschenrechte mit Füssen treten, solch Leute sind mir die liebsten!

    Ein Anbiedern an ein abscheuliches Regime (incl der Sed-Diktatur) ist scheinbar gerade gut genug um seine wirren Milchmarktgedanken ins Volk zu streuen.

    Warum verlässt das Europäische Milchboard deutschen Boden?
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