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  1. #31
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Herr Ramsdorf

    ja, der Verein für die Milchwirtschaft war durchaus erfolgreich, wenn es darum geht, sich eine gute Marktposition gegenüber seinen Lieferanten zu schaffen (siehe Bericht Kartellamt).

    Jetzt bin ich aber verwirrt. Da sagt der Enno, die regulierte Milchpolitik hätte die Anzahl Milchbauern schrumpfen lassen und Sie sagen, es war der Markt.

    Ja was denn nun?

    Und nun sind die Tierschutzvorschriften schuld, dass die Sauenhalter weniger werden. Nicht vielleicht die Situation am Markt so wie jetzt oder die Position der Sauenhalter gegenüber den Mästern....

    Wie war das bei Pipi Langstrumpf - Ich mach mir meine Welt grad wie sie mir gefällt....

    Es ist nur zu hoffen, dass der Erzeuger nicht auch baden geht. Das wird er allerdings, wenn er nicht realisiert, dass er in der Tat am Markt teilnehmen muss, um zu bestehen. Aber das hatte Detmar ja schon ausreichend dargestellt.

    Kirsten


    Zitat Zitat von ramsdorf Beitrag anzeigen
    Ein schlüssiges Konzept hat wirklich keiner, alle hoffen auf den mrkt, ein Konzept für Deutschland alleine gibt es nicht wenn auf ganz Europa oder gar nichts.
    Die Molkereiwirtschaft (Für Frau Woisnitza: die haben auch einen Verein) rüstet sich schon für 2015, und das sicher nicht zu unseren Gunsten. Transportkosten werden ein wichtiges Thema!
    Die Grünen und der ABL wollen auch noch ein Wörtschen mitreden, und schon haben wir alle in einen Boot, nur der erzeuger muß schwimmen!
    Das die Milchbauern sich schon Jahrzente lang dezimieren ist nun mal eine Sache die der Markt der Jahrzente mitgebracht hat. Größenmäßig überholt sich die Landwirtschaft im Schnitt alle 7 Jahre, was auch immer so weitergehen wird!
    2013 ist die Gruppenhaltung bei Sauen vorgeschrieben, es werden viele Sauenhalter aufhören, die Sauen werden deswegen aber nicht weniger, bei Kühen in der Anbindung wird das gleiche passieren!

  2. #32
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    Scheinbar bist aber grad du in der Phase des bedingungslosen Gehorsams gegenüber BDM/Abl und Co, dass du jede Kritik, die hier hervorgebracht wird, regungslos abtropfen lässt!
    Vielleicht ist dir ünerhaupt nicht aufgefallen, dass man beim EMB nur Medienleute einstellt, von Markt oder gar Milchexperten ist mir nichts bekannt heworden, kannst ja mal die Expertenliste hier reinstellen. Insgesamt sieht das nach Entfernung von den Beitragszahlern aus, Vertretung
    könnte man das ja noch nie nennen! Was der Schaber für Linkshänder so treibt/ getrieben hat ist ja nu nicht mehr witzig, wissen die Mitglieder das, steht das im Blatt?
    Doris hat sich über Kuba geäussert, bitte nachlesen, dazu noch kurz die jüngsten
    Geburtstagsgrüsse der Bdm- Freundschaftspartei und ein Geschichtsbuch oder wiki hinzuziehen...

    Anmerkung der Redaktion:
    Letzter Absatz wegen persönlichem Angriff gelöscht.
    Geändert von adeter (24.08.2011 um 08:08 Uhr) Grund: Nach Beschwerde gekürzt

  3. #33
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    Wo bitte habe ich soetwas schon früher normal gefunden? Zitate bitte! Wer sowas behauptet, sollte es auch belegen können!

    Mit den Markt- und Milchexperten ist das so eine Sache. Wer, wenn nicht die Milcherzeuger selber, wäre ein besserer Experte, wüsste besser Bescheid darüber, wie Milch produziert wird, unter welchen (auch Markt-) Bedingungen?

    Apropos:
    http://www.welt.de/print/die_welt/wi...p-Maerkte.html

    Rezzo Schlauch
    Grünen-Politiker berät Großmolkerei

    Das Deutsche Milch-Kontor (DMK) hat einen sogenannten Zukunftsrat gegründet. Das Gremium soll Deutschlands größte Molkerei bei der strategischen Ausrichtung beraten und darüber hinaus Denkanstöße für Trends und Innovationen geben. Mitglieder des sechsköpfigen Rats sind Grünen-Politiker Rezzo Schlauch, Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner, der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts Thomas Straubhaar, der frühere E-Plus- und heutige Falke-Chef Uwe Bergheim, der Industrie- und frühere Nestlé-Manager Harald Lutz sowie die Finanz-Expertin Dagmar Bottenbruch. cadi
    Wie passt denn das so ins Bild? Hochrangigste Fachleute, die da eingestellt wurden. Die sind bestimmt auch nicht billig. Und wer bezahlt sie? Die Milchbauern doch wohl, durch Milchgeldverzicht. Obwohl die Leute doch eigentlich dafür sorgen sollen, dass die Milchbauern mehr Geld bekommen? Oder etwa dafür, dass die Meierei mehr Geld bekommt? Und was für eine Ahnung haben diese Leute von der Milchproduktion?

    Und: achherrje! Ein Grüner! Wie konnte denn das passieren?

    Und ein ehemaliger Nestle-Manager, der größte Konkurrent auf dem angepeilten internationalen Markt. Ob der seiner ehemaligen Firma in den Rücken fällt? Mal sehen.

    Und haben die in der Meiereiführung eigentlich keinen eigenen Sachverstand, dass sie sich den von Extern einholen müssen?

    Kritik gibt es übrigens vielerlei. Wie wäre es denn mal mit konstruktiver Kritik, anstatt destruktiver Kritik? Oder mal ein bisschen Selbstkritik?

  4. #34
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    Bitte:
    Diese "Kommision" der DMK halte ich für nicht weniger bedenklich wie das Engagement des BDM bei einer Partei, die Inhaftierung und Hinrichtung politischer Gegner für beglückwünschenswert hält obwohl es nicht vergleichbar ist. Absolut daneben aber trotzdem genauso das Wirken des Joschkas bei rewe für FM:

    Wir sollten dagegen aufbegehren!!!!!!!!

  5. #35
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    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Die Milchbauern dezimieren sich schon seit Jahrzehnten im "regulierten" Markt und werden es auch in den nächsten Jahrzehnten tun. Unabhängig davon, wie straff der Markt nun reguliert wird oder auch nicht.
    Es hat noch Niemand ein Konzept vorgelegt, das nachhaltig aufzuhalten.
    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Da sagt der Enno, die regulierte Milchpolitik hätte die Anzahl Milchbauern schrumpfen lassen und Sie sagen, es war der Markt.
    Kirsten
    Wenn Du meine Aussagen zitierst bitte aufmerksam lesen. In meinem Absatz steht, das die Dezimierung unabhängig von der Regulierung des Milchmarktes weitergehen wird und in der Vergangenheit bereits trotz (und nicht wegen) der Regulierung zügig von statten ging. Oder ganz einfach ausgedrückt: Es gibt keine Marktregeln, die den Strukturwandel aufhalten.

  6. #36
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    Zitat Zitat von detmarkleensang Beitrag anzeigen
    Zum Markt lasse ich mal jemanden etwas sagen:
    Was den Euro angeht, solange der um jeden Preis in seiner jetzigen Form gehalten werden soll, bleibt der Politik gar nichts anderes übrig, als auf die Stimmungen/Einschätzungen der Finanzmärkte zu reagieren.
    Fraglich bleibt, ob sie am Ende damit den richtigen Weg gegangen ist.

    Und die Frage um die Eurobonds wäre für mich ein wahlentscheidender Punkt. Das würde nicht nur bedeuten, das die starken Länder mitbezahlen müssen, sondern letztenendes würde das auf ein mitbestimmen der "Starken" über die "Schwachen" hinauslaufen. Ich glaube nicht, das man das der Jugend (ebenso wenig wie mir) in Griechenland Portugal und Co als Demokratie verkaufen kann.
    Geändert von meyenburg33 (24.08.2011 um 08:31 Uhr)

  7. #37
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    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Scheinbar bist aber grad du in der Phase des bedingungslosen Gehorsams gegenüber BDM/Abl und Co, dass du jede Kritik, die hier hervorgebracht wird, regungslos abtropfen lässt!
    Vielleicht ist dir ünerhaupt nicht aufgefallen, dass man beim EMB nur Medienleute einstellt, von Markt oder gar Milchexperten ist mir nichts bekannt heworden, kannst ja mal die Expertenliste hier reinstellen. Insgesamt sieht das nach Entfernung von den Beitragszahlern aus, Vertretung
    könnte man das ja noch nie nennen! Was der Schaber für Linkshänder so treibt/ getrieben hat ist ja nu nicht mehr witzig, wissen die Mitglieder das, steht das im Blatt?
    Doris hat sich über Kuba geäussert, bitte nachlesen, dazu noch kurz die jüngsten
    Geburtstagsgrüsse der Bdm- Freundschaftspartei und ein Geschichtsbuch oder wiki hinzuziehen...

    Anmerkung der Redaktion:
    Letzter Absatz wegen persönlichem Angriff gelöscht.
    Das ist wohl der Lauf der Zeit, das einige es erst merken das das Schiff untergegangen ist, wenn die Haare nass werden!

  8. #38
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    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Was den Euro angeht, solange der um jeden Preis in seiner jetzigen Form gehalten werden soll, bleibt der Politik gar nichts anderes übrig, als auf die Stimmungen/Einschätzungen der Finanzmärkte zu reagieren.
    Fraglich bleibt, ob sie am Ende damit den richtigen Weg gegangen ist.
    Aber wer oder was sind denn diese Finanzmärkte? Doch auch nur wieder Menschen. Die machen den Markt.

    Stimmungen und Einschätzungen der Finanzmärkte gehen heute ursprünglich von den Ratingagenturen aus. Übrigens in der Mehrheit US-Firmen. Die dienen nur dazu, die US-Wirtschaft besser dastehen zu lassen als sie eigentlich ist, in dem man andere abwertet.

    Diese Ratingagenturen können von der Politik verboten werden. Oder in ihrer Handlungs- und Bewertungsfreiheit eingeschränkt werden.

    Und schon hätte man wieder mehr reallen Markt anstatt der momentanen einseitigen Marktbeeinflussung. Warum hat China jetzt auch Ratingagenturen etabliert? Nur damit sie den US-Ratingagenturen etwas entgegenzusetzen haben.

    Die sind nur dazu da, andere schlecht zu reden. Das hat aber mit Markt nichts zu tun.

  9. #39
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    Zitat Zitat von Slowfoot Beitrag anzeigen
    Scheinbar bist aber grad du in der Phase des bedingungslosen Gehorsams gegenüber BDM/Abl und Co, dass du jede Kritik, die hier hervorgebracht wird, regungslos abtropfen lässt!
    Vielleicht ist dir ünerhaupt nicht aufgefallen, dass man beim EMB nur Medienleute einstellt, von Markt oder gar Milchexperten ist mir nichts bekannt heworden, kannst ja mal die Expertenliste hier reinstellen. Insgesamt sieht das nach Entfernung von den Beitragszahlern aus, Vertretung
    könnte man das ja noch nie nennen! Was der Schaber für Linkshänder so treibt/ getrieben hat ist ja nu nicht mehr witzig, wissen die Mitglieder das, steht das im Blatt?
    Doris hat sich über Kuba geäussert, bitte nachlesen, dazu noch kurz die jüngsten
    Geburtstagsgrüsse der Bdm- Freundschaftspartei und ein Geschichtsbuch oder wiki hinzuziehen...

    Anmerkung der Redaktion:
    Letzter Absatz wegen persönlichem Angriff gelöscht.
    Anmerkung.

    Ich zitiere Detmarkleensang
    Ist nichts neues, dass Bauern aggressiv werden, wenn die Ernte nicht so voran kommt wie gewünscht. Der Vorbesitzer dieses Hofes hier war auch als Lohnunternehmer tätig. Ist bummelig ein halbes Jahrhundert her. Da sollen sich die Bauern auch schon gegenseitig die Schädel eingeschlagen haben, weil jeder der erste sein wollte
    Ich zitiere Wiki:


    Später wurden darin auch Kubaner inhaftiert, die nach Castros Definition als „Soziale Abweichler“, einschließlich Homosexueller und HIV-Infizierter, galten, um so „konterrevolutionäre“ Einflüsse aus Teilen der Bevölkerung auszumerzen.[
    Ich zitiere aus den Gegurtstagsglückwünschen der Linken an die Kubanische Führung:

    Du kannst voller Stolz auf ein kampferfülltes Leben und erfolgreiches Wirken an der Spitze der kubanischen Revolution zurückblicken. Die Errungenschaften des sozialistischen Kuba mit seiner Beispielwirkung für so viele Völker der Welt werden immer und zuerst mit Deinem Namen verbunden sein. Unter deiner Führung hat es Kuba verstanden, für mehr als fünf Jahrzehnte dem Druck und der Blockade der
    Und noch einmal den Termin von Romuald Schaber (BDM Vorsitzender):
    http://www.dielinke-leer.de/index.ph...list&Itemid=56

    Ich zitiere:
    DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Milchbäuerinnen und Milchbauern.
    Geändert von Slowfoot (24.08.2011 um 10:24 Uhr)

  10. #40
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    Wohl aber, um ihn massiv anzuheizen.

    nicht von ungefähr hat die Bundesrepublik das Marktstrukturgesetz für die Landwirtschaft geschaffen

    Enno, Strukturwandel an sich ist weder unnatürlich noch schlimm. Es geht um die Frage des Tempos, des Vorantreibens und des Ziels.

    Und natürlich, wer davon profitiert.

    Kirsten

    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Wenn Du meine Aussagen zitierst bitte aufmerksam lesen. In meinem Absatz steht, das die Dezimierung unabhängig von der Regulierung des Milchmarktes weitergehen wird und in der Vergangenheit bereits trotz (und nicht wegen) der Regulierung zügig von statten ging. Oder ganz einfach ausgedrückt: Es gibt keine Marktregeln, die den Strukturwandel aufhalten.

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