+ Antworten
Seite 3 von 5 12345
Ergebnis 21 bis 30 von 46
  1. #21
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    3.355
    Martin,

    es ging mir nicht um die Abschmelzung, sondern um die kurzfristig anberaumte Kuh- und Grünlandprämie als Versuch, die Michbauern zu besänftigen.

    Wo die Prämien letztendlich bleiben hängt schon stark von den herrschenden Knappheiten ab. Vermutlich sind sie in so manchen Mittelgebirgslagen zusätzliche Motivation, dort Flächen zu bewirtschaften. In Intensivregionen werden sie über kurz oder lang komplett an die Verpächter durchgereicht.

    Auch der Herr Borchardt hatte letztens keine Antwort darauf, wie diese Subvention von Landeigentümern durch den europäischen Steuerzahler in Zukunft verhindert werden kann. Denn die Koppelung an Arbeitszeitbedarf scheint nicht in sein Bild zu passen.

    Eine gute Nacht wünscht Kirsten

  2. #22
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    5.092
    Zitat Zitat von donnershag Beitrag anzeigen
    Gerd,
    das wäre mir egal zur Not melke ich auch nen paar Kühe weniger.

    Gruß
    Martin
    Martin welch wahres wort - ich hatte dich anders in Erinnerung.
    Melds dich noch mal?!

  3. #23
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    662
    Gerd,
    ich denke nicht, dass der Stand von heute für alle Ewigkeiten gilt. Aber wenn ich die Bedingungen sehe, unter denen die Kollegen in Norddeutschland derzeit versuchen zu wirtschaften, dann muß in verschiedene Richtungen gedacht werden. Und wenn ich die Biogasgier in vielen Regionen sehe, scheinen Milchpreise von 75 cent durchaus gerechtfertigt. Das Hauptproblem dürfte wohl sein, ein tragfähiges und halbwegs gerechtes Modell zu entwickeln.

    Gruß
    Martin

  4. #24
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    5.092
    Zitat Zitat von donnershag Beitrag anzeigen
    Gerd,
    ich denke nicht, dass der Stand von heute für alle Ewigkeiten gilt. Aber wenn ich die Bedingungen sehe, unter denen die Kollegen in Norddeutschland derzeit versuchen zu wirtschaften, dann muß in verschiedene Richtungen gedacht werden. Und wenn ich die Biogasgier in vielen Regionen sehe, scheinen Milchpreise von 75 cent durchaus gerechtfertigt. Das Hauptproblem dürfte wohl sein, ein tragfähiges und halbwegs gerechtes Modell zu entwickeln.

    Gruß
    Martin
    Martin und wen ich jetzt seh wo unser Milchpreis hinrauscht........ Rußland hebt den exportstopp für Ukrainekäse wieder auf also ist da auch Druck aufm Markt.
    Gerechtigkeit wird es sowieso icht geben aber 20 Jahren festen Milchpreis auch nicht!

  5. #25
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    30.03.2011
    Beiträge
    101
    Zitat Zitat von Friesenkuh Beitrag anzeigen
    Martin und wen ich jetzt seh wo unser Milchpreis hinrauscht........ Rußland hebt den exportstopp für Ukrainekäse wieder auf also ist da auch Druck aufm Markt.
    Gerechtigkeit wird es sowieso icht geben aber 20 Jahren festen Milchpreis auch nicht!
    Und 20 jahre feste Diesel,Dünger,Lohnunternehmer,etc. Preise auch nicht.

    Da kommt dieses Jahre noch gewaltig was auf uns zu.

  6. #26
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    662
    http://www.nxtbook.com/dawson/gp/mil...er_201203/#/46

    auf Seite 45 und 46 findet Ihr die aktuellen Milchpreise.

    Gruß
    Martin

  7. #27

  8. #28
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.07.2011
    Beiträge
    1.170
    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Milchschwemme s


    Fit für die Zukunft


    Kirsten

    Milchschwemme

    Ob der Verbraucher jetzt zwei Pfennige oder im nächsten Jahr gleich fünf Pfennig mehr für einen Liter Trinkmilch zu zahlen hat, ist ihm gewiß nicht gleichgültig. Noch mehr verstimmt ihn aber die Tatsache, daß der EWGMinisterrat ohne Rücksicht auf Angebot und Nachfrage die Milch erneut verteuert. Da Preiserhöhungen auf die Milchlieferungen anreizend wirken, dürfte die bestehende Milchmarktordnung nun noch schneller ad absurdum geführt werden. Die hohen Butterberge der Vorratsstellen beweisen, daß heute schon eine ansehnliche Überproduktion vorhanden ist. Die unverkäufliche Milch muß, in Butter umgewandelt, ja von den Vorratsstellen aufgenommen werden. Die Lagerhaltung bezahlt der Steuerzahler. Die Bauern wiegen sich in falscher Sicherheit, falls sie glauben, am Milchmarkt werde alles beim alten bleiben. Sie werden sich bald entscheiden müssen, ob sie die Milchablieferungen auf den tatsächlichen Bedarf reduzieren oder einen Preiszusammenbruch riskieren wollen ks.



    http://www.zeit.de/1967/16/milchschwemme

    Zurück in die Zukunft?

  9. #29
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.03.2011
    Beiträge
    3.355
    Tja,

    der xf1 hat's seit 1967 noch nicht verstanden - die Milchablieferungen müssen auf den tatsächlichen Bedarf reduziert werden, um einen Preiszusammenbruch zu verhindern.

    Wären mehr Milchbauern Zeit-Leser, dann wäre die Branche vielleicht schon früher fit für die Zukunft gewesen.


    Kirsten

  10. #30
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.07.2011
    Beiträge
    1.170
    Lol, nach 45 Jahren
    Da Preiserhöhungen auf die Milchlieferungen anreizend wirken, dürfte die bestehende Milchmarktordnung nun noch schneller ad absurdum geführt werden
    hat sich doch einiges verändert,
    muss aber zugeben, ich les gerne mal ältere Artikel auch aus alten wochenblättern...
    Geändert von Slowfoot (12.04.2012 um 12:47 Uhr)

top agrar-Shop

  • top agrar-Shop

    Die top agrar-Welt

    Ob Fachbücher, DVDs oder die beliebten Cartoons von Uli Schnitkemper als Bettwäsche oder Badetuch. Im top agrar-Shop gibts alles auf einen Klick... Eingang


Schon gesehen?

traktorpool

weitere Angebote