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  1. #81
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    da sich das Problem mit dem Ampfer durch die Art der Beweidung von alleine regelt.

    Ich hab nicht gefragt, wie man Ampfer eindämmen/bekämpfen kann. Ich hab nur gefragt, ob man ein Optimist ist, wenn man glaubt, ob Ampfer mal die wertvollste Futterpflanze wird. Ich persönlich halte das für ausgeschlossen, aber ich höre ja auch keine "Stimmen".

  2. #82
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    Herr lass Hirn vom Himmel fallen....

    Meine Schuld, ich hätte es besser wissen müssen, Slowfoot, dass Du nicht in der Lage sein würdest, solch komplexe Zusammenhänge zu begreifen. Eigentlich habe ich keine Zeit für derart niveauloses Gefasel. Aber damit auch Du nicht dumm zu Bett gehen musst, hier speziell für Dich die Landesanstalt für Landwirtschaft zum Thema

    Ampferbekämpfung durch Kurzrasenweide:

    http://www.lfl.bayern.de/ite/gruenla...2356/index.php

    Mit optimaler Weideführung den Ampfer in Schach halten
    Der Ampfer (Rumex obtusifolius) nimmt in der Unkrautregulierung des Grünlandes mit eine zentrale Stellung ein. Vor allem Flächen mit Bewirtschaftungsauflagen (z.B. Kulap) oder ökologisch bewirtschaftete Flächen stellen die Landwirte oftmals vor eine enorme Herausforderung. Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung, das Beweiden der Fläche fördere die Ausbreitung des Ampfers, konnte bei optimaler Weideführung der gegenteilige Effekt beobachtet werden.
    Das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft in Grub führt seit dem Jahr 2006 ein Pilotprojekt zur Weidehaltung durch. In diesem Projekt „Vollweide mit Winterkalbung“ nehmen 6 private Milchviehbetriebe und 2 Mutterkuhbetriebe aus dem Grünlandgürtel Oberbayerns teil. Zusätzlich werden die Mutterkuhherden der LLA in Bayreuth sowie dem LVFZ in Kringell in der Weideführung begleitet.
    In den bisherigen 2 Versuchsjahren konnte auf den Weiden der Pilotbetriebe eine fast vollständige Verdrängung der Unkräuter einschließlich des Ampfers erreicht werden. Frühzeitiger Weideaustrieb zu Vegetationsbeginn im Frühjahr sowie optimale Weideführung im System der „Kurzrasenweide“, welche sich in einer durchschnittlichen Aufwuchshöhe von 5-7 cm wiederspiegelt, sind die Voraussetzung zur erfolgreichen Grünlandsanierung.

  3. #83
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Ach Enno,

    hier stehen wieder mal die Optimisten auf der einen und die Pessimisten auf der anderen Seite.

    Ich halte es lieber mit den Ersteren, zweiteres finde ich eher lähmend.

    Schönen Abend wünscht Kirsten
    Wohl eher ein Totschlagargument, oder?

    Man mag über die politischen Ansichten hinwegsehen, teilweise Unzulänglichkeiten bei einfachen landw. Zusammenhängen verzeihen und von mir aus sogar die tierquälerischen Experimente des Einen oder Anderen Trägers verdrängen, aber zu erwarten von der Seite käme eine wertfreie Aufklärung über Landwirtschaft?
    Da kann man genauso gut dem Chrissy seine Ausführungen über Anstand und Moral lauschen.

  4. #84
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Herr lass Hirn vom Himmel fallen....

    Meine Schuld, ich hätte es besser wissen müssen, Slowfoot, dass Du nicht in der Lage sein würdest, solch komplexe Zusammenhänge zu begreifen. Eigentlich habe ich keine Zeit für derart niveauloses Gefasel. Aber damit auch Du nicht dumm zu Bett gehen musst, hier speziell für Dich die Landesanstalt für Landwirtschaft zum Thema

    Ampferbekämpfung durch Kurzrasenweide:

    http://www.lfl.bayern.de/ite/gruenla...2356/index.php

    Mit optimaler Weideführung den Ampfer in Schach halten
    Der Ampfer (Rumex obtusifolius) nimmt in der Unkrautregulierung des Grünlandes mit eine zentrale Stellung ein. Vor allem Flächen mit Bewirtschaftungsauflagen (z.B. Kulap) oder ökologisch bewirtschaftete Flächen stellen die Landwirte oftmals vor eine enorme Herausforderung. Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung, das Beweiden der Fläche fördere die Ausbreitung des Ampfers, konnte bei optimaler Weideführung der gegenteilige Effekt beobachtet werden.
    Das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft in Grub führt seit dem Jahr 2006 ein Pilotprojekt zur Weidehaltung durch. In diesem Projekt „Vollweide mit Winterkalbung“ nehmen 6 private Milchviehbetriebe und 2 Mutterkuhbetriebe aus dem Grünlandgürtel Oberbayerns teil. Zusätzlich werden die Mutterkuhherden der LLA in Bayreuth sowie dem LVFZ in Kringell in der Weideführung begleitet.
    In den bisherigen 2 Versuchsjahren konnte auf den Weiden der Pilotbetriebe eine fast vollständige Verdrängung der Unkräuter einschließlich des Ampfers erreicht werden. Frühzeitiger Weideaustrieb zu Vegetationsbeginn im Frühjahr sowie optimale Weideführung im System der „Kurzrasenweide“, welche sich in einer durchschnittlichen Aufwuchshöhe von 5-7 cm wiederspiegelt, sind die Voraussetzung zur erfolgreichen Grünlandsanierung.
    Das klingt ja sehr überzeugend!

    Ich meine aber, wer Kühe im frühen Laktationsstadium zu Vegetationsbeginn in die
    Vollweide zur Ampfersanierung schicken will, bei dem hats länger nicht geregnet, und der wird auch auf diese meteorologische Anomalie noch lange warten müssen.

  5. #85
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    Hallo Enno

    nein, keineswegs ein Totschlagargument, oder willst Du bestreiten, dass Menschen unterschiedliche Charaktere haben und somit unterschiedlich handeln? Das ist einfach nur eine Tatsache und hat nichts mit Wertung zu tun.

    In jeder Organisation gibt es Extreme. Es wäre schrecklich, wenn dies dazu führen würde, dass beispielsweise Christen und Muslime nicht mehr miteinander reden würden.

    Und - im Leben geht es nicht immer wertfrei zu - das wäre doch auch schrecklich - ein Leben ohne Werte!

    Insofern lieferst Du das Totschlagargument zur Verhinderung der Auseinandersetzung zwischen Gruppen unterschiedlicher Auffassungen...

    Einen sonnigen Sonntag wünscht Kirsten

    Zitat Zitat von meyenburg33 Beitrag anzeigen
    Wohl eher ein Totschlagargument, oder?

    Man mag über die politischen Ansichten hinwegsehen, teilweise Unzulänglichkeiten bei einfachen landw. Zusammenhängen verzeihen und von mir aus sogar die tierquälerischen Experimente des Einen oder Anderen Trägers verdrängen, aber zu erwarten von der Seite käme eine wertfreie Aufklärung über Landwirtschaft?
    Da kann man genauso gut dem Chrissy seine Ausführungen über Anstand und Moral lauschen.

  6. #86
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Herr lass Hirn vom Himmel fallen....
    Guten Morgen!
    Ob man nun himmlischen Beistand zur
    Ampferbekämfung erflehen sollte und
    sich letztlich Erfolg davon versprechen kann
    entzieht sich meiner Urteilskraft.
    Ein Beitrag, der zweifellos in kabarettisticher
    Übertreibung, ironisch und zynisch auf
    einen zumindest unterschiedlich zu beurteilenden
    Sachverhalt hinweist, ist auch als solcher einzuordnen,
    und keinesfalls ein Mangel an Hirn.
    Es ist eher eine Bereicherung für den Treff.
    Nur bei einen Häckelkränzchen für Pastorentöchter
    würde man in Demut versuchen diesen Beitrag
    auch auf ein schöngeistiges Niveau zu bringen.
    Im übrigen: Kurzrasenweide ist für Kühe im unteren
    Leistungsniveau als alleinige Nahrungsquelle möglich,
    gleichwohl nicht wünschenswert.
    MfG
    K.J. von der Memel

  7. #87
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    Hallo Herr Wittke,

    da haben Sie uns wieder etwas voraus! SIE allein wissen, was auf Pastorentöchterkränzchen geschieht! Uns anderen bleiben derartige Veranstaltungen leider verschlossen. Allerdings macht es uns dieses Wissen leichter, Ihre Beiträge hier einzuordnen.

    Warum empfinden Sie die Kurzrasenweide für Kühe nicht wünschenswert? Als Wiederkäuer ist die Kuh in der vorzüglichen Lage Gras zu verwerten und somit nicht als Konkurrent auf die Verwertung von Getreide angewiesen.

    Ich gebe natürlich gerne zu, dass dieser Umstand Futtermittelberatern und -Veräufern wie Ihnen nicht hilfreich beim Erlangen ihres Einkommens ist. An der Weide verdient vor allem der Bauer und nicht die anderen. Dass dies nicht in Ihrem Sinne ist, das ist verständlich.

    Himmlischer Beistand ist keineswegs zur Ampferbekämpfung nötig. Allerdings sehr wohl zum Ertragen einiger wenig fachlicher Beiträge hier im Treff.

    Für uns Landwirte, die ihren Lebensunterhalt mit der Produktion von Milch verdienen müssen, ist es zunächst völlig unerheblich, wie hoch das Leistungsniveau unserer Kühe ist. Für uns steht im Vordergrund, was unterm Strich für unser Konto herauskommt, wieviel Arbeit eingesetzt werden muss und welche "Nebenkosten" dabei entstehen.

    Nennen Sie uns doch mal Betriebszweigergebnisse, die eine professionell geführte Kurzrasenweide mit einem intensiven Stallhaltungssystem vergleichen.

    Wissen Sie, Herr Wittke, unsere Betriebe lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Diese Einsicht ist die wichtigste, um Beratung erfolgreich werden zu lassen. Wer versucht, seinen Betrieben etwas aufzudrängen, was nicht passt, der hat schon verloren. Die einen führen erfolgreich und zufrieden top moderne Ganzjahresstallhaltungssysteme, die anderen intensive Weidehaltung mit sehr hoher Flächenproduktivität und extensivem Arbeits- und Kapitaleinsatz.

    Wollen SIE darüber richten, was besser für den einzelnen ist? Welche Legitimation haben Sie dazu?

    Kirsten

    PS: Wenn man berücksichtigt, dass "Zivilisationskrankheiten" der Kühe wie Labmägen, Mortellaro usw. bei Kurzrasenkühen nahezu unbekannt sind, dann ist das außerordentlich wünschenswert.

  8. #88
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    Mensch Lahmfuss,

    wer ist Dein Meister, von wehm hast Du das Antiampferrezept? Oder ist das nur Scharlatanerie. Bin auch in der Magie tätig, aber das Rezept kannte ich nicht. Habe wie Kirsten schreibt, dank Ganzjahrresweide(Kurzrasenweide?) keinen Ampfer.Praxis geht halt über Theorie.
    @ KjWittge
    Man kann Kühe auch ohne Grünland halten. Ich kenn einen Betrieb in der Sahara,Ägypten, die Felder Alfalfa, runde kreise , Kühe 12.000l Leistung, aussen rum nur Sand und keine Vegetation, aber Kohle ohne Ende von so einem Ölscheich.

    Solange nachhaltig bis der Brunnen und die Kohle versiegt!
    In DE gibts Betriebe die wie vor 3000 Jahren Nachhaltig Milch melken!!!!!!

    MfG WK

  9. #89
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    Zitat Zitat von Kirsten Wosnitza Beitrag anzeigen
    Insofern lieferst Du das Totschlagargument zur Verhinderung der Auseinandersetzung zwischen Gruppen unterschiedlicher Auffassungen...
    Also wenn ich das richtig verstanden habe, haben sich die Gruppen nicht auseinandergesetz, sondern sind gemeinsam für und oder gegen etwas zusammengekommen. ISt nicht ganz dasselbe.
    Für mich gäbe es keinen Grund mit jemandem auf einer Seite zu stehen, wohlwissentlich, dass meine Form der Landwirtschaft (die ich durchaus als bäuerlich bezeichnen möchte) absolut nicht in deren Agenda passt. Aussagen gibts dazu reichlich auch in der lokalen Presse. Falsche Freunde nennt man das glaub ich.

  10. #90
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    Hier was zum Thema:http://www.topagrar.com/news/Rind-Ne...ch-805578.html

    Als Hauptgrund für den Weggang der Betriebe nehmen Insider die niedrigen Erlöse an,
    es der MVS GmbH nicht gelungen, den Verwertungsanteil der Fairen Milch über 20 % der erfassten Milch zu steigern.
    Meine Meinung hatte ich ja schon in einigen Beiträgen zur FM geschrieben...

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