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Thema: Und jetzt?

  1. #41
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Diesen Artikel will ich auch den Nordlichtern nicht vorenthalten:
    http://www.merkur-online.de/nachrich...n-2339956.html

    Milchpreis: „Das Preistal ist hoffentlich durchschritten“


    München - Am Freitag ist der Internationale Tag der Milch. Die weltweite Nachfrage nach dem gesunden Lebensmittel steigt – aber auch das Angebot. Der Milchpreis fällt und bereitet den Bauern Sorgen.
    Wir sprachen mit Jürgen Ströbel, lange Jahre „Milchpräsident“ des Bayerischen Bauernverbands und nach wie vor Chef der Landesvereinigung der bayerischen Milchwirtschaft.

    Milch ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Wo liegt derzeit der Milchpreis, Herr Ströbel?

    Nach meinen letzten Informationen liegt der Milchpreis im Moment zwischen 32 und 34 Cent. Es gibt einige Molkereien, die bezahlen noch mehr, andere zahlen aber noch weniger aus.


    -------------

    Seht ihr, nun haben wir keine kleine Delle mehr, sondern einen unklaren Stabilisierungstrend - und alles wird gut!
    Finde ich auch gut, dass man nicht will, dass der Preis weiter nach unten geht. Leider sind klare Maßnahmen irgendwie Fehlanzeige.
    Na, vielleicht zieht das Käseland Bayern mit seinen "vorzüglichen Produkten" den Preis ja wie von selbst wieder nach oben?
    Scheint ja so, daß auch in Bayern nicht alle die "flexible Mengensteuerung" verstehen, sogar der Ministerpräsident Seehofer nicht, dem man gleich mit Mistgabeln gekommen ist.

    Also wo ist nun die Lösung für das Problem für alle? Aber bitte keine "einfachen Rechnungen"!!!

  2. #42
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Bernd

    da kann ich Dir nur recht geben. Wenn der Euro so stark wäre wie in der letzte Krise, dann wären wir schon tiefer im Dellental angekommen. Beunruhigend finde ich die Aussage, dass die Preise für Butter und Pulver auf dem WM unter Druck sind.

    Das scheint allerdings im Norden unserer Bunten Republik bei den Vertretern des BVs noch nicht wirklich angekommen zu sein.

    Obwohl - es kommt auf den Standpunkt an. Die Milch im Norden hat eine gute Zukunft, das mag sein. Mich interessiert aber viel mehr, ob DEI MILCHVIEHHALTER eine gute Zukunft haben. Allein die Mehrproduktion von Milch als Indikator für Erfolg zu nehmen und nicht das langfristige Einkommen durch die Milchproduktion ist schon erstaunlich.

    Auch scheint es diesem Verband wichtiger MERH MILCH zu produzieren als MEHR MILCHBAUERN zu erhalten. Denn darüber, dass die Zahl der Berufskollegen in SH nunmehr unter 5000 gesunken ist, wird kein Wort verloren.

    Was für eine Erfolgstory.


    (Milchland bedeutet nicht notwendigerweise auch Milchbauernland, kommt auf den Standpunkt an - aus Sicht der Bauern oder aus Sicht der Milchindustrie...)

    Gruß Kirsten

    http://www.shz.de/nachrichten/schles...e-zukunft.html

    Internationalen Tag der Milch



    Im Norden hat die Milch eine gute Zukunft


    01. Juni 2012 | 08:50 Uhr | Von Mo

    Glauben an Schleswig-Holstein als Milchland: Hartmut Kittler, Peter Lüschow, Dr. Rike Teegen und Dr. Burghardt Otto (v. l.). Foto: Dewanger

    Milchbauern im Norden investieren weiter, inzwischen produzieren sie 120.000 Tonnen jährlich. Mit diesen frohen Botschaften beging der Bauernverband den internationalen Tag der Milch.
    Rendsburg. Dass Schleswig-Holstein sich "mit Recht ein Milchland nennen kann", betonte Peter Lüschow, Vizepräsident des Bauernverbandes anlässlich des Internationalen Tages der Milch. In knapp 5000 Betrieben werden etwa 2,6 Milliarden Kilogramm Milch pro Jahr produziert. Zufrieden erklärte Lüschow, dass die Tendenz steigend sei und die Betriebe weiter investierten. Für Dr. Burghardt Otto vom Genossenschaftsverband entwickelt sich die Käseproduktion im Norden zum wichtigen Standbein. Inzwischen werden 120.000 Tonen jährlich produziert, was einen Selbstversorgungsgrad von 250 Prozent bedeutet.
    Außerdem sei die Nachfrage bei den Frischeprodukten deutlich angestiegen. Der Preis für die Milchbauern werde weiter über 30 Cent liegen. Den landwirtschaftlichen Betrieben und Molkereien stellte er ein gutes Zeugnis aus: "Hier werden qualitativ hochwertige Produkte produziert. Deshalb können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken." Dass die weltweite Nachfrage nach Milch um zwei Prozent jährlich steigen wird, prognostizierte Hartmut Kittler, Geschäftsführer der Meiereigenossenschaft Holtsee-Ascheberg. Die zusätzlich in der EU erzeugten Milchmengen gingen in den Export. Auch er wies auf die steigende Bedeutung von Käse hin, worauf sich auch seine Meierei mit vielen Nischenprodukten einstelle. Rike Teegen von der Uni Kiel gab einen Überblick über die innovativen Forschungen zur Milcherzeugung.

  3. #43
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    Beachtlich, 250% Marktversorgung auch noch als Leistung dar zustellen.
    Jeder andere Unternehmer würd nicht einmal im Traum daran denken in so ein Marktumfeld zu investieren !
    Aber nun ja , über den Preis kann man alles verkaufen !

  4. #44
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    Keine Sorge, Herr Heinrich, der Herr Seehofer versteht die flexible Mengensteuerung ganz gut. Nur in seinem Umfeld scheinen es einige noch nicht zu kapieren, deshalb auch dieses Geschenk:

    http://bdm-verband.org/html/index.ph...cat=35&sid=405

    Die Forderung klingen schon ein wenig anders als dieses Interview mit Herrn Ströbel, der sich in äußerst unklaren Äußerungen ergeht, wie dieser nicht mehr ganz so kleinen Delle samt dem unklaren Stabilisierungstrend, dem man mit irgendwelchen Maßnahmen ( vielleicht der Intervention, die bei 22 Cent eröffnet wird? ) begegnen will.

    Nachdenklich macht auch, wenn ein Kreisobmann seinen eigenen Milchpreis nicht kennt, der nach meinen Informationen 1,8 Cent niedriger liegt und dabei sogar eine "leichte Besserung" während des Sinkfluges ausmacht. ( ??? ) Ob das "Ehrenamt" so gut bezahlt wird, dass der Milchpreis zur Nebensache wird?
    http://www.merkur-online.de/lokales/...n-2339902.html

    Tja, und wie Kirsten schreibt: Ob das hochgelobte Käseland Bayern auch ein Milchbauernland ist?

    Nun bin ich darüber hinaus etwas verwirrt.
    Meinen Sie tatsächlich alle Milchbauern? Zum jetzigen Stand der Strukturbereinigung? Oder die 10 %, die laut Herrn Folgart übrig bleiben sollen, da "man" ( DBV? MIV? Banken? Investoren? ) damit dann endlich vernünftig arbeiten kann?
    Nur, damit wir vom Gleichen ausgehen.

    Übrigens scheint Ihre "einfache Rechnung" etwas komplizierter zu sein, nachdem sie sich nun seit Wochen Zeit lassen, um eine aufzustellen.
    Macht direkt Lust, mal wieder einen Leserbrief zu schreiben...

    Zitat Zitat von wolfgangheinrich Beitrag anzeigen
    Scheint ja so, daß auch in Bayern nicht alle die "flexible Mengensteuerung" verstehen, sogar der Ministerpräsident Seehofer nicht, dem man gleich mit Mistgabeln gekommen ist.

    Also wo ist nun die Lösung für das Problem für alle? Aber bitte keine "einfachen Rechnungen"!!!

  5. #45
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    Doris hoffentlich geht das denn nicht auch noch auf den Milchpreis über:
    aus boerderij.nl:
    Amsterdam - De olieprijzen maakten gisteren een fikse duikeling na een reeks zwakker dan verwachte cijfers over met name de Amerikaanse economie.
    001_boerderij-image-1026535.jpeg

    Op de termijnmarkt daalde de prijs van een vat Amerikaanse olie met bijna 5 procent tot 82,29 dollar. Dat is de laagste prijs sinds begin oktober. Brentolie zakte 4 procent en was met 97,54 dollar per vat het goedkoopst sinds februari vorig jaar.

    Vrijdag kregen beleggers een fors slechter dan verwacht cijfer over de Amerikaanse arbeidsmarkt te verwerken. Een dag eerder was al duidelijk geworden dat de groei van de economie in de Verenigde Staten sneller afvlakt dan eerder was gemeld. Ook uit Europa en China kwamen weinig bemoedigende macro-economische cijfers.

    Onder invloed van met name de eurocrisis en de mogelijke gevolgen daarvan voor de wereldeconomie zijn de olieprijzen de afgelopen maanden met in totaal ongeveer een kwart gedaald. Amerikaanse olie piekte in maart nog op bijna 110 dollar per vat, terwijl Brentolie toen verhandeld werd voor 125 dollar per vat.
    25% ist der Rohölpreis gefallen!!!
    Übrigens konnte man ja sein Rohöl an der Börse über MR festlegen für die Sommermonate.

  6. #46
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  7. #47
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    @ Friesenkuh,

    war doch fast Hochdeutsch, sonstst wäers doch schon zensiert
    Must hear two time!

    MfG

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