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Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Guten Abend!
    Bei Untersuchungen an der Universität Wageningen wurde u.a.
    folgende Feststellungen gemacht.
    "GrasendeMilchkühe fressen hauptsächlich zu drei bestimmten Zeiten,
    morgens, mittags und abends jeweils etwa eine Stunde lang.
    Interessanterweise dauert die Abendmahlzeit länger als die anderen.
    Die entsprechenden Beobachtungen zur Pansenfüllung ergaben,
    dass der Pansen nur um Mitternacht ganz gefüllt war;
    während des Tages dagegen stellten die Tiere das Fressen bereits ein,
    bevor der Pansen voll war."

    Dieser Sachverhalt läßt es ratsam erscheinen, die Milchkühe eher nachts
    grasen zu lassen und tagsüber im Stall zu zufüttern.
    Auf guter Weide fressen sich die Kühe nach dem Abendmelken richtig
    voll und verweilen in frischer Luft und angenehmen Umfeld bis zum
    Morgenmelken.
    (Hohe Futteraufnahme aus billiger Weide und komfortabel für die Kühe)
    Nach dem Morgenmelken wird im Stall Futter vorgelegt und zu
    gegebener Zeit nachgelegt.
    Das Ergebnis ist eine hohe Futteraufnahme und viel Komfort bei relativ
    geringem Aufwand.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Wittke
    www.Milchviehfuetterung.de

  2. #2
    Neuer Benutzer
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    kann es sein dass bei der untersuchung es tagsüber 30 grad waren ?

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von lela Beitrag anzeigen
    kann es sein dass bei der untersuchung
    es tagsüber 30 grad waren ?
    Guten Morgen!
    Unabhängig von der Witterung ist die höchste
    Futteraufnahme im Sommer nach den Melken
    am späten Nachmittag. Anschließend ist eine
    ungestörte Ruhezeit von 6-8 h angezeigt.
    Wenn es nicht gerade unangenehm windet
    und regnet ruhen die Kühe lieber bei frischer
    Luft auf der Weide als im Stall.
    Bei 30° und praller Sonne ist es Tierquälerei
    die Kühe auf der Kurzrasenweide zu belassen.
    Jede dumme Kuh sucht den Schatten, nur
    "kluge" moderne Frauen legen sich in die Sonne.
    MfG
    Klaus Wittke
    Geändert von kjawittke (12.05.2012 um 12:25 Uhr)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Ja Mensch Herr Wittke,

    wie gut, dass wir dieses Prinzip seit einigen Jahren anwenden - sobald die Temperaturen steigen.

    Ich bin ansonsten immer wieder erstaunt, wie gut Sie das System Kurzrasenweide beurteilen können.

    Haben Sie damit Erfahrungen gemacht, waren Sie an Untersuchungen beteiligt?

    Vielleicht haben die Klugen Kollegen Schatten auf ihren Weiden? Vielleicht ist die Leistung der Kurzrasenkühe in den Monaten Juli/August bereits dem Aufwuchs angepasst, da die Abkalbung im frühen Winter erfolgte? Und somit der Bedarf der Kuh nicht mehr so hoch wie im Mai/Juni?

    Wie hoch sind Ihren Informationen nach die Raten der Stoffwechselerkrankungen, insbes. Labmagenverlagerungen bei Kurzrasenkühen? Wie sieht es mit der Rate der Klauenerkrankungen aus?

    Dies wären ja einige der Parameter zur Beurteilung, wie gut/schlecht es der Kurzrasenkuh im Sommer auf der Weide geht.

    Wir sind gespannt!

    Kirsten

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