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Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Moin!

    Da war doch kurzfristig eine schlechte Nachricht über den Milchmarkt zu lesen in der Rubrik "Rind". Die war anscheinend so schlecht, dass sie ganz schnell wieder verschwinden musste. Ersetzt wurde sie dann durch eine gute Nachricht, hier zu lesen:
    http://www.topagrar.com/news/Rind-Ne...lt-857026.html

    Die Meldung, die da vorher stand und die der umfassenden Information der Milcherzeuger und aller anderen Landwirte sicher zuträglich gewesen wäre, lautete

    "Rabobank erwartet sinkende Milchpreise"

    Dank google, dass ja alles findet, hier nachzuweisen (der 2. Treffer in der Suchliste, gerade mal 1 Stunde alt):
    Bildschirmfoto 2012-06-08 um 10.20.56.png

    Der Artikel selber ist bei topagrar-online aber merkwürdigerweise urplötzlich nicht mehr zu finden. Wenn man bei google auf den Link zu der topagrar-Meldung klickt kommt dieses hier:
    Bildschirmfoto 2012-06-08 um 10.20.22.png

    Im Sinne einer umfassenden Berichterstattung, auf wir Landwirte angewiesen sind, um selber aktiv am Markt agieren zu können, wäre es sehr förderlich, wenn die Redaktion diese "verschwundene" Meldung wieder neu aufnimmt. Gerade für Milcherzeuger ist es von großer Bedeutung, über solche Marktentwicklungen informiert zu werden!

  2. #2
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    Detmar das Netz vergißt aber nichts:
    Rabobank erwartet sinkende Milchpreise

    [08.06.2012]

    Milchpreise Rabobank
    Rabobank
    Die Preise an den internationalen Milchmärkten werden auch in den kommenden Monaten unter Druck bleiben. Davon geht die Rabobank in einer aktuellen Studie aus.

    Die Analysten des Finanzinstituts begründen ihre Prognose mit dem umfangreichen Angebot der wichtigsten Exportländer. In einem Rückblick auf das Marktgeschehen beziffert das Finanzinstitut auf US-Dollarbasis den Preisrückgang bei Milchprodukten am Weltmarkt von Anfang Januar 2012 bis März auf 3 % bis 8 %. Der Grund: Die Milcherzeugung der sechs wichtigsten Exportregionen - der Europäischen Union, der USA, Neuseeland, Australien, Argentinien und Brasilien - stieg in der Dreimonatsperiode November 2011 bis Januar 2012 um insgesamt gut 3 % im Vergleich zu einem Jahr vorher.

    Diese Entwicklung führen die niederländischen Experten auf die attraktiven Margen in der Milcherzeugung zurück, die sich aus den teils wechselkursbedingt relativ hohen Erzeugerpreisen der vergangenen Monate ergeben hätten. Gleichzeitig sehen sie die Verbrauchernachfrage auf dem EU-Binnenmarkt wegen steigender Arbeitslosigkeit, fallender Realeinkommen, hoher Preise im Lebensmitteleinzelhandel und allgemein unsicherer Rahmenbedingungen anhaltend schwach. (AgE)

  3. #3
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    Tja, Detmar, wahrscheinlich steht diese Rabobank - Meldung der "alles wird gut" Beruhigungspille und der angeblich "kleinen Delle" entgegen.
    Du hast recht, wie soll man agieren, wenn man mit gefilterten Berichten gefüttert wird!
    Allerdings sind wir derartiges ja seit Jahrzehnten gewohnt, wieso sollte sich dies nun plötzlich ändern?

    Auch ich denke, TA sollte den Artikel wieder einstellen. Wir werden es wohl verkraften und so wenigstens der Realität ins Auge sehen können.

  4. #4
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    @Doris u.Detmar ich hab´s das war ne meldung vom 10 April diesen Jahres.
    Nichts ist so alt wie die Meldung von GESTERN!!
    http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_28414.html
    kann man dort nachlesen..............

  5. #5
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    Danke Friesenkuh!

  6. #6
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    Habt ihr noch nie was von der Arbeitsteilung der Agrarfunktionäre gehört?

    "Halt du sie dumm - ich mach sie arm"

    Dieses Forum ist allerdings der Beweis, dass es mit der "Zensur" nicht so schlimm sein kann. Was meint Ihr, wie es beim Wochenblatt Westfalen - Lippe zugeht!!!

  7. #7
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    Danke allesamt! Dann ist das Mysterium des verschwundenen Artikels wohl aufgeklärt.
    Man wird ja stutzig, wenn plötzlich ein Link ins leere führt, der gerade noch eine vermeintliche Hiobsbotschaft beeinhaltete...

    Und aheumer: bei Euch scheint es nur (?) das Wochenblatt WL zu sein. Bei uns im Bauernblatt ist das natürlich auch Standard, dass kritische Leserbriefe entweder gar nicht oder bestenfalls zur fast vollständigen Unkenntlichkeit gekürzt veröffentlicht werden. Dazu haben wir hier aber noch einen landesweit agierenden Tages-Zeitungs-Verband wie die SHZ, die ebenfalls recht genau schaut, was sie zum Thema Landwirtschaft veröffentlicht und was lieber nicht. Naja, wenn man bedenkt, wer da in höheren Positionen sitzt in der Redaktion, dann wundert man sich nicht mehr wirklich...

    Ist halt so gewollt und systembedingt.

  8. #8
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    Die ganz besondere Wahrheit (welche du hören willst) kann nur von "unabhängigen" Bauernstimmen und grünen Lügenstimmen kommen.

  9. #9
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    Hallo,
    nicht nur Links sondern auch Kommentare verschwinden in ein großes schwarzes Loch, von dem nichts mehr zurückfindet.

  10. #10
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    In Boerderij ist der Artikel wieder aufgetaucht mit Datum 8.Juni:
    Utrecht - Analisten van Rabobank waarschuwen, naar aanleiding van de recente sterke prijsstijging op de Fonterra internetveiling van zuivelproducten, tegen te hooggespannen verwachtingen op de zuivelmarkt.

    Volgens de analisten is de sterke prijsstijging enkel het gevolg van de start van het laagproductieseizoen in Nieuw-Zeeland en Australië en een afnemende seizoensproductie in de VS en Europa. De markt heeft echter nog tijd nodig om het structureel toegenomen aanbod te kunnen plaatsen. "Waarschijnlijk zal het nog maanden duren voor de markten weer in evenwicht komen en marktverkrapping nadert", aldus een recent schrijven. Daarin meldt Rabobank ook dat melkveehouders in Nieuw-Zeeland en Australië zich opmaken voor een sterke daling van de boerenprijs in het naderende seizoen omdat daar nu de dalende wereldmarktprijzen merkbaar worden.
    Übersetzt:
    Utrecht - Rabobank Analysten warnen, nach dem jüngsten starken Anstieg in der Fonterra Internet-Auktion von Milch, vor zu hohen Erwartungen an die Molkereien.

    Analysten zufolge ist der starke Anstieg nur wegen dem Beginn der niedrigen Produktionskosten Saison in Neuseeland und Australien und sinkende Produktion Saison in den USA und Europa. Der Markt ist immer noch "übersättigt". "Wahrscheinlich wird es Monate dauern, damit die Märkte wieder ins Gleichgewicht, und ein Anziehen Markt näher rückt", sagte ein aktuelles Schreiben. Er berichtet auch, dass Rabobank Milchbauern in Neuseeland und Australien für einen starken Rückgang der Agrarpreise in der kommenden Saison vorbereiten, weil es jetzt sinken die Weltmarktpreise mit einer gewissen Verzögerung.

    Das steht jetzt aber im krassen Ggensatz zu dem was man uns hier erzählt.....das Tal ist durchschritten( die Hoffnung stirbt zuletzt )!

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