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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    NRW: Koalitionsvertrag
    Angesichts der schwachen Marktstellung der Landwirte sollen
    Erzeugergemeinschaften und Bündelungsinitiativen sowie

    Einrichtungen für mehr Markttransparenz (Monitoringstelle Milch)
    unterstützt werden, um so die Position der Erzeuger am Markt
    deutlich zu stärken und dadurch einen Beitrag für
    faire Marktbedingungen für Milch zu leisten.

    Guten Abend!
    Das ist doch nur warme Luft.
    Bündelung und Marktransparenz allein haben bisher den
    Milchpreis nicht verbessert und werden ihn nicht verbessern.
    Allein eine Anpassung der Milchmenge im
    Angebot zur Nachfrage kann hier Wirkung zeigen.
    Wie das Milchangebot verringert werden kann oder soll,
    da halten sich die SPD und Grüne sehr bedeckt
    und hoffen wahrscheinlich klammheimlich
    der Markt wird es schon regeln.

    Mit freundlichen Grüßen.
    Klaus Wittke

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    ÄHM Herr wittke was ist denn nun passiert????
    Doch eine Mengensteuerung nur nach welchem Prinzip?
    In der neuen LuF steht auf S.41 auch ein schönes interview.
    1% mehr Milchanlieferung in den USA sind genauso viel wie 9% in NZ mit dem Unterschied das davon auch 100% am Weltmarkt abgesetzt werden müssen von Fonterra.
    Wir werden ja sehen wie sich der Markt weiterentwickelt abwarten und Tee trinken segge wie.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von kjbwittke Beitrag anzeigen
    NRW: Koalitionsvertrag
    Angesichts der schwachen Marktstellung der Landwirte sollen
    Erzeugergemeinschaften und Bündelungsinitiativen sowie

    Einrichtungen für mehr Markttransparenz (Monitoringstelle Milch)
    unterstützt werden, um so die Position der Erzeuger am Markt
    deutlich zu stärken und dadurch einen Beitrag für
    faire Marktbedingungen für Milch zu leisten.

    Guten Abend!
    Das ist doch nur warme Luft.
    Bündelung und Marktransparenz allein haben bisher den
    Milchpreis nicht verbessert und werden ihn nicht verbessern.
    Allein eine Anpassung der Milchmenge im
    Angebot zur Nachfrage kann hier Wirkung zeigen.
    Wie das Milchangebot verringert werden kann oder soll,
    da halten sich die SPD und Grüne sehr bedeckt
    und hoffen wahrscheinlich klammheimlich
    der Markt wird es schon regeln.

    Mit freundlichen Grüßen.
    Klaus Wittke
    Scheinen ja tatsächlich Absichten zu haben. Passend zur Herbastufung von immer mehr Ländern ist die Gründung einer Monotoringstelle, die nicht weiß, warum sie gegründet wurde und was sie zu tun hat, oder kann.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Tja, Herr Wittke, da bin ich mit ihnen teilweise einer Meinung:
    Es ist zwingend notwendig, dass das Angebot an die Nachfrage angepaßt wird, um einen Vollkosten deckenden Milchpreis zu erhalten. Zusätzlich zur Bündelung und Markttransparenz. Und natürlich ist eine Monitoringstelle nötig, die dies überwacht.

    Wer sollte es sonst tun? Der Bauernverband, der gerade eine kleine Delle begutachtet?

    Hier zur Ergänzung etwas aus dem Koalitionsvertrag von SH:



    Faire Märkte gestalten Die volkswirtschaftlichen Kosten von Marktverwerfungen und Dumpingpreisen sind gravierend und hinterlassen
    irreversible Schäden an der ländlichen Entwicklungsstruktur. Wir werden die Marktstellung der Erzeuger und ihrer Vermarktungsorganisationen und Bündelungsinitiativen stärken.

    Dies gilt insbesondere auch für die Milcherzeuger. Wir werden die Möglichkeiten des Landes wahrnehmen und
    insbesondere bundes- und europapolitisch dafür eintreten, dass ein höherer Bündelungsgrad für
    Erzeugergemeinschaften möglich ist.

    Wir setzen uns auf bei der Bundesregierung und auf europäischer Ebene dafür ein, die im Milchpaket der EU
    beschlossene Marktmonitoringstelle strukturell und effektiv auszubauen. Weiterhin wollen wir auf europäischer Ebene eine Überprüfung der jährlichen Ausdehnung der Milchmenge im Rahmen
    der Milchquotenregelung bis 2015.

    --------------------------

    Meiner Meinung nach sollte mal der Vorschlag der Kommission genauer betrachtet werden: Mengenrückführung gegen Entgelt. Und zwar bereits ansetzend, ehe das Kind in den Brunnen gefallen ist und die derzeitige Sicherheitslinie von 21,5 Cent erreicht ist, bei der die Intervention greift.

    Denn dass die Maßnahmen, die jetzt getroffen werden - z. B. jährliche Quotenerhöhung in einen überquellenden Markt, nur kontraproduktiv bzgl. des Preises sind, ist logisch.

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Doris Peitinger Beitrag anzeigen
    Tja, Herr Wittke,
    da bin ich mit ihnen teilweise einer Meinung:.
    Guten Morgen Frau Peiniger!
    Das wird nicht lange anhalten.
    Mit Anpassung von Angebot und Nachfrage
    meine ich durch den freien Mark und Preis.
    Jede andere Milchmengenregelung durch
    durch wen und was auch immer,
    wäre nur durch bestimmte Verminderung der Erzeugung möglich.
    Wer will und soll dem Milcherzeuger vorgeben
    wieviel Milch er erzeugen und an wen er lieferen darf.
    Das wird es nicht geben und wer will das denn auch.
    Es sei den "Die Linke" andere geistig verwandte bäuerliche
    Intressenvertreter bekämen politische Entscheidungsmacht.
    MfG
    Klaus Wittke

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Tja nun Herr Wittke, doch Dein Vorschlag wird ebenfalls nciht funktionieren. Hat er noch nie und der hätte ja nun wirklich schon seit Jahren und Jahrzehnten mal funktionieren können.

    Was wir doch seit Urzeiten sehen ist, dass die Bauern bei jedweder guten und erstrecht bei schlechten Marktbedingungen die Milchproduktion ausweiten!
    Entweder um Gewinne zu maximieren oder um Verluste auszugleichen, je nach dem, aber eben immer mit und durch Wachstum.

    Dein Vorschlag in allen Ehren, aber das ist doch wohl absolute Traumtänzerei, dass es so kommen wird, wie Du es Dir ausdenkst.

    Alleine schon dieser "freie Markt", den Du als Grundvoraussetzung für Dein Gedankenmodell voraussetzt, existiert nicht! Es gibt nirgendwo auf der Welt einen "freien Markt". Dieser Begriff hat nur rein theoretischen Background in der Lehre von der Marktwirtschaft.

    Im ealen Leben dagegen besteht der Markt aus den Menschen, die etwas handeln. Und da Milcherzeuger nichts handeln, sondern nur abliefern (manchmal auch Andienungspflicht genannt) nehmen sie ergo nicht am Markt teil. Wie also sollten sie dann etwas an Menge oder Preis ändern? Na?

    Nein, da ist schon die Politik gefragt, Rahmenbedingungen für den Markt so aufzustellen, dass auch die Milcherzeuger mal daran teilnehmen dürfen.

    Und nein, "Die Linke" braucht es dazu nicht! Die sind nur ein Schatten aus der Vergangenheit, bald vergessen.

    Hast Du vielleicht noch andere Vorschläge, wie es denn klappen könnte? Irgendwelche logisch nachvollziehbaren und fehlerfreien?

  7. #7
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    Was haben eigentlich die Seeräuber für ne Einstellung zu dem Thema? Gibts da schon ne Meinung oder gar so etwas wie ein Konzept??

  8. #8
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    na chrisman,

    Klaro haben die Seeräuber ein Konzept! Hast noch nicht gesehen? haben alle ein Schlepptopp immer dabei, damit sie auf Farmerama nicht versäumen ihre Kühe zu melken!

    Virtuell, musst Du nicht mal der Kuh ans Euter greifen.

    MfG

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Karl Wunder Beitrag anzeigen
    na chrisman,

    Klaro haben die Seeräuber ein Konzept! Hast noch nicht gesehen? haben alle ein Schlepptopp immer dabei, damit sie auf Farmerama nicht versäumen ihre Kühe zu melken!

    Virtuell, musst Du nicht mal der Kuh ans Euter greifen.

    MfG
    Du bist nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die haben doch alle einen Eipäd.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Nach Beschwerde gelöscht
    Geändert von adeter (18.06.2012 um 07:29 Uhr)

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