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  1. #1
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    Schön das die Preise für Mastschweine steigen über 20,-€ in drei Wochen. Was machen die Ferkel? Gigantische 2-5 € haben davon bisher den Weg zu den Sauenhaltern gefunden. Die Mast kann nur mit einem Ferkel Geld verdienen in das viele Sauenhalter bis zu 30 Minuten Ihres Lebens investieren. Was gibts für Ihren Einsatz? Nix...!
    Warum setzen wir dem nicht ein Ende mit einem Gleichgewichtspreis für Ferkel?
    Der liegt zur Zeit je nach Modell bei 52-55,-€. Dann wäre die Schweinehaltungsbranche endlich in einem Boot und dazu verdonnert gemeinsam zu handeln und alles für einen kostendeckenden Erlös für das ganze Schwein zu erzielen. Statt dessen überlegen ein paar Mäster die Ernte zu verkaufen und erstmal keine Ferkel zu kaufen... ach ja manche wollen die Spalten erneuern und warten auf den zugesagten Liefertermin der Hersteller. Echt tolle Aussichten...

  2. #2
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    Diese Situation ist doch nicht neu. Nur wenn die Ferkelpreise "zu hoch sind", sprich einmal im Jahrzehnt, dann sieht uns der Mäster auch in seinem Boot. Ansonstan schwimmen wir hinterher und schieben das Boot. Soviel zu "wir sitzen alle in einem Boot".

  3. #3
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    Tja in anderen Bereichen verdienen die Züchter allerdings noch blendent. Siehe Brütereien, Junghennenaufzucht etc.
    Das ist halt der Markt. Sobald genügend Sauenhalter aufgehört haben beginnt der Schweinezyklus von vorne und plötzlich werden Ferkel knapp.

  4. #4
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    Keine Sorge, es werden genug Sauenhalter aufhören. Warum die Arbeit für andere machen? Allerdings wird sich trotzdem nichts am Gewinnanteil der Sauenhalter in der Produktionskette ändern. Jeder wird sich weiterhin am System bereichern und der Sauenhalter kriegt die Krümel. Somit bleibt alles gleich. Selber mästen ist die Lösung.

  5. #5
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    es steht jedem züchter frei einen maststall zu bauen.aber das kostet auch geld und fläche.viele sauenhalter haben zu sehr auf die experten gehöhrt,und immer grössere zuchtbestände aufgebaut.immer mehr und grösser und dann noch der zuchtvortschritt und bessere impfungen,wir gehen an unserem erfolg noch kaputt,nur die händler und futterliferanten und tierärzt verdienen an jedem schwanz geld.aber gebaut haben immer die bauern.

  6. #6
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    Ich würde als Mäster nicht so provozieren sondern dankbar sein, dass die Ferkelerzeuger so blöd waren immer mehr Ferkel herauszuholen und damit für die Mäster die Ferkel billig zu halten. Doch die Dankbarkeit der Mäster hält sich leider in Grenzen. Die Mäster verweisen dankenswerterweise aber auf die eigene Dummheit der FE, sehr nett ausgedrückt. vielen Dank. Das scheinheilige Gerede über Markt und so nach dem Motto, wir können ja nichts für die billigen Ferkel, warum sollen wir mehr bezahlen als nötig, zeigt das ganze Dilemma der Landwirtschaft. Jeder sieht nur sich, keiner das Ganze. Beim Fussball wo auch jedes Rad ins andere greifen muss, würde diese Mannschaft von allen ausgespielt und besiegt, nichts leichter als das.
    Nicht den Hauch einer Chance hätte eine solch zerstrittene Mannschaft.

  7. #7
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    Heipo hat mal wieder recht. Einigkeit wäre eine Chance. Ich rede schon ewig vom Gleichgewichtspreis der ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Dauerheft würde diese Preisfindung auch zu höheren Mastschweine Preisen führen und den Mäster obendrein vor überzogenen Ferkelpreisen schützen aber den Sauenhalter auch vor der Pleite bewahren!!!!

  8. #8
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    alle rufen immer dann nach solidarität wenn sie auf der verliererseite stehen,aber die gleichen leute geben wenn sie zu den gewinnern gehören auch keinen cen^t ab. oder was ost mit den getreidebauern die hatten auch schlechte ernten ,wollt ihr die auch mit ins boot nehmen?unsere gesellschaft funtioniert nun mal so.fressen oder gefressen werden!

  9. #9
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    Hallo hat von euch schon mal einer versucht mit den Mastschweine - Abnehmern zu verhandeln?? Großschlächter lacht dich aus!?
    Wir haben täglich mit den Metzgereien zu tun immer wieder gibts was auszusetzen oder die Tiere sind zu klein( unter 125 kg!!!) und zu teuer!
    Die Tiere haben keine Top Form weil ich mal wieder ein paar DL oder Spanferkel untergeschoben bekommen habe usw usw...
    Ferkelpreise bis 88 Eur ( Großgruppe) in dem Jahr ist doch kein Pappenstiel.
    Dann sind die meisten Erzeuger immer unzufrieden?!
    Leider sind meistens die mit festen Geschäftsverbindungen immer die " Deppen" so wie wir!!

  10. #10
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    Wo haben die Ferkel 88 Euro gekostet, wahrscheinlich mit 45 kg Lebendgewicht. So groß kann keine noch so große Gruppe sein.

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