[22.05.2009]
Milchbäuerin Kristine Dahmen aus Langerwehe in der Nähe von Aachen ist mit einem Schlepper auf dem Weg nach Berlin, um auf die extreme Wettbewerbsverzerrung durch die ungleiche Besteuerung von Agrardiesel aufmerksam zu machen. Am 25. Mai will sie da sein und bei der angekündigten DBV-Demo vorne weg fahren.
Wie die Junglandwirtin erklärte, habe sie durch die zusätzliche Agrardieselsteuer auf ihrem 90 ha Milchviehbetrieb mit einem Jahresverbrauch von 17 000 l Diesel einen Wettbewerbsnachteil von jährlich rund 6 000 Euro oder 65 Euro/ha im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen, die z.B. in Belgien nur 1,8 Cent und in den Niederlanden nur 7,7 Cent zahlen.
Wir haben Kristine Dahmen bei einem Zwischenstopp in Erwitte getroffen, wo sie vom WLV-Kreisvoritzenden Karl-Hein Schulze zur Wiesch begrüßt wurde: