Umdenken

Frankreich: Legehennenhalter verabschieden sich von ausgestalteten Käfigen

In Frankreich geht der Trend in der Hennehaltung klar Richtung Boden-, Freiland und Biohaltung

Immer mehr französische Landwirte wenden sich von der Legehennenhaltung in ausgestalteten Käfigen ab. Wie der nationale Ausschuss für die Absatzförderung von Eiern (CNPO) mitteilte, könnte das 2016 ausgegebene Ziel, bis 2022 die Hälfte der französischen Eier aus Boden- und Freilandhaltung sowie ökologischer Erzeugung anzubieten, schon eher erreicht werden.

„Wenn wir im gleichen Rhythmus wie bisher weitermachen, erreichen wir das Ziel schon Ende 2020“, berichtete CNPO-Vizepräsident Loïc Coulombel. Laut Angaben der Interprofession wurden 2018 insgesamt 42,2 % der Legehennen in der Boden- und Freilandhaltung sowie biologischen Erzeugung gehalten; 2017 waren es erst 36,7 %. Im Freiland gehaltene Legehennen ohne das „Label Rouge“ kamen im vergangenen Jahr auf einen Anteil von 16,4 %; unter dem „Label Rouge“ gehaltene Legehennen machten 5,0 % aus. Die Legehennen in der Biohaltung kamen 2018 auf einen Anteil von 12,9 %, während solche in Bodenhaltung einen Anteil von 8,0 % erreichten.

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