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EU gibt kleine Menge Interventionspulver frei

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09.09.2010
 

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Die EU lagert kleine Mengen Magermilchpulver aus.

Die EU-Kommission hat eine kleine Menge Magermilchpulver aus der Intervention freigegeben. Rund 1700 t wurden für einen Preis von 2110 €/t zugeschlagen. Die restlichen Gebote von Seiten der Pulverhändler und Molkereien wurden als zu niedrig eingestuft und erhielten keinen Zuschlag. Ingesamt wären rund 14.000 t Pulver verfügbar gewesen. In den EU-Lagern befinden sich noch ca. 178.000 t Magermilchpulver.

Bei der Butter waren alle Gebot zu niedrig. Hier gab die EU-Kommission keine Ware frei.

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Nicht zu früh merzen

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08.09.2010
 

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Bei der Selektion von Kühen im Bestand brauchen wir dringend ein Umdenken. Das fordert Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern. Färsen würden in vielen Betrieben schon in den ersten 30 Tagen der Laktation gemerzt.

Oft reiche schon ein negatives Ergebnis bei der Trächtigkeitsuntersuchung oder ein kurzfristiger Leistungseinbruch aus, um das Tier zu selektieren.

Nach Aussage der Wissenschaftlerin könne in den Herden nur durch ein anderes Selektionsmanagement eine höhere Nutzungsdauer mit mind. 3,5 Laktationen erreicht werden.

Rinder schöpften erst in der 3. oder 4. Laktation ihr Leistungpotenzial aus. Zudem seien die Kosten einer Behandlung oft viel geringer als der Verlust einer Laktationsleistung oder die Aufzuchtkosten von ca. 1500 € pro Färse.

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Dr. Göbbel: „Wer jetzt rentabel ist, wird überleben“

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08.09.2010
 

 

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Die Milchproduktion hat sich nach Ansichten von Dr. Theo Göbbel, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, wieder gut von der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise erholt. Die 30Cent-Marke wurde bei den Milchpreisen wieder geknackt und auch die weiteren Aussichten stünden nicht schlecht. Das geht aus seinem Marktkommentar im Westfälischen Wochenblatt hervor.

Auf gut organisierten Betrieben ohne „Altlasten“ könnten Kosten gedeckt und wieder Gewinne erzielt werden. Das gelte jedoch nicht für alle: „Wo zu teuer gebaut wurde, wo zu hohe Zinsen gezahlt werden und wo zu wenig Milch gemolken wird, dort ist und bleibt es eng“, so Göbbel. Betriebe, die nicht rentabel wirtschaften, sollten darüber nachdenken aus der Milchproduktion auszusteigen oder sich einen erfolgreichen Partner suchen, schlägt er vor. Irgendwann würden die Preise wieder einfallen.

„Die Flucht nach vorne“ wäre nur für solche Betriebe ratsam, die einen konfliktarmen Standort und genügend Eigenkapital haben. Da die Kraftfutterpreise schon wieder anziehen und das Grundfutter in diesem Jahr knapp werden könnte, rät Göbbel, nicht zuviel Geld auszugeben. Das Milchgeld auf dem Konto sei noch lange kein Gewinn.

Leserkommentare (4)

Quotenbörse: Antragsfrist endet am 1. Oktober!

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08.09.2010
 

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Aufgepasst: Die Antragsfrist für Verkaufsangebote und Kaufgesuche für die nächste Milchquotenbörse endet am Freitag, den 1. Oktober. Als Handelstermin ist der 2. November angesetzt. Das berichtet Dr. Renze-Westendorf im Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe.

Verkaufswillige Quotenbesitzer sollten sich deshalb beeilen. Sie müssen bis zum Ende der Frist das Antragsformular und eine Bescheinigung der Molkerei über die noch im laufenden Quotenjahr belieferbare Referenzmenge einreichen. Außerdem muss bestätigt werden, dass eventuelle Ansprüche bei der Rückgewähr von Pachtflächen berücksichtigt wurden. Zudem muss die LWK attestieren, dass dem Verkäufer die Referenzmenge rechtmäßig zusteht und prüfen, ob eventuell Verpächteransprüche bestehen. Die Landesstelle kontrolliert, ob von der Quote noch Abzüge vorzunehmen sind, zum Beispiel weil Mindestbewirtschaftungsfristen nicht eingehalten wurden.

Für die Teilnahme am Verkaufsverfahren wird eine Gebühr in Höhe von 60 € erhoben. Kaufinteressenten müssen neben dem Antragsformular eine Bankbürgschaft vorlegen, die das Kaufgebot komplett abdeckt.

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Milchanlieferung geht zurück

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08.09.2010
 

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In Deutschland setzt sich der saisonale Rückgang der Milchanlieferungen fort. Der Abstand zum Vorjahr hat sich zuletzt wieder leicht verringert. In der 34. Woche wurden laut Schnellberichterstattung der ZMB 1,1 % weniger Milch angeliefert als in der Vorwoche, aber 3,2 % mehr als in der Vorjahreswoche.

Nach dem Ende der Ferien tendiert der Milchmarkt fest: So hat sich der Markt für Magermilchpulver Anfang September bei festerer Preistendenz belebt. Die Hersteller stellen weiterhin rege Anfragen nach Lebensmittelware von Kunden auf dem Binnenmarkt wie auch für den Export nach Drittländern fest und fordern höhere Preise. In Kempten wurden heute im Schnitt 2.250 €/t notiert (+50 € zur Vorwoche).

Das Kaufinteresse an Futtermittelware aus frischer Produktion hielt bei weiter befestigten Preisen ebenfalls an. Auch hier legten die Preise leicht auf 2.085 €/t zu (+35 €). Gleiches gilt für Vollmilchpulver: Es wird von zunehmenden Anfragen und etwas festeren Preisen berichtet. Der Durchschnittspreis stieg um 50 € auf 2.750 €/t.

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Frankreich: Pläne für Terminmarkt

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08.09.2010
 

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Trotz des verhaltenen Starts der Terminmärkte für Milch in Frankfurt und Chicago will die Euronext auch in Frankreich Ende des Jahres Terminkontrakte für Vollmilchpulver einrichten.

Das Instrument sei unverzichtbar, um die Volatilität der Preise etwas zu dämpfen, erklärt Benoit Labouille vom Verband für Angebot und Nachfrage nach Agrarprodukten (ODA). Außerdem werde die Transparenz im Markt verbessert, Preisentwicklungen seien besser im Voraus abzusehen.

Mit den Terminkontrakten können Preise im Voraus abgesichert werden. Am Tag der Fälligkeit erfolgt entweder eine physische Lieferung der Ware oder ein Barausgleich.

Vorgesehen sind in Paris sechs Börsentermine pro Jahr mit Kontrakten von jeweils 24 t Milchpulver. 

Die Molkereiwirtschaft sieht das neue Instrument am Milchmarkt noch kritisch. Zu einer Preissteigerung werde die Terminbörse nicht führen, warnen sie.

Gelingt das Experiment in Paris, will Euronext weitere Kontrakte einführen, z.B. für Butter und Molkepulver. 

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Nordmilch investiert in Müritz-Milch

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07.09.2010
 

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Nordmilch investiert 6,2 Millionen Euro in die Käserei ihres Tochterunternehmens Müritz-Milch aus Waren in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Informationen von dnews.de soll ein Großteil des Geldes in ein Biomasseheizwerk fließen. Eine neue Verpackungslinie wurde bereits in Betrieb genommen. Die Müritz-Milch mit 120 Mitarbeitern ist einer von vier Käseherstellern bei Nordmilch. Seit zehn Jahren wird im Warener Werk Käse hergestellt. Dabei wurde die Kapazität ständig ausgebaut und stieg 2008 auf mehr als 31.000 Tonnen pro Jahr.

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FrieslandCampina setzt auf dreitägige Milchabholung

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07.09.2010
 

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FrieslandCampina stellt als erste Molkerei in Deutschland auf eine dreitägige Abholung der Milch um. So sollen Transportkosten effizient eingespart werden, wie die Molkerei in ihrer Mitgliederzeitschrift berichtet.

Bereits jetzt werde die Milch bei rund 40% der deutschen Lieferanten alle drei Tage abgeholt. Peter Gerber, Leiter für Landwirtschaft, Mitglieder und Logistik bei FrieslandCampina in Köln, rechnet damit, dass eine dreitägige Milchabholung bei über 70% der Lieferanten bis 2012 möglich sein wird. Seit 2008 werden die Mitglieder von FrieslandCampina durch eine Prämienzahlung von 0,25 Euro je 100 Kilogramm Milch pro Jahr gefördert, größere Milchtanks zu kaufen. Diese freiwillige Regelung wird noch bis Ende 2012 bestehen.

Mit Einführung des neuen Abholungskonzepts erfolgte eine Umstrukturierung des bisherigen Transportsystems. Die Einzugsgebiete wurden neu aufgegliedert und die Touren passend umgestellt. Gerber beschreibt, dass sich durch die Einspaarung mehrerer Sammelwagen, die Kosten für Diesel und Maut deutlich reduziert haben. Ein weiterer positiver Nebeneffekt sei in den geringeren CO2-Emissionen zu sehen.

Einige Landwirte stehen der dreitägigen Abholung jedoch kritisch gegenüber. Es werden vor allem die höheren wirtschaftlichen Verluste gesehen, wenn maximal sechs Gemelke bei Problemen entsorgt werden müssen. Außerdem wird der Frischegrad der drei Tage alten Milch angezweifelt.

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Grünland: Neue Sortenempfehlungen für Sachsen und Thüringen

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06.09.2010
 

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Für Sachsen und Thüringen wurden jetzt neue Mischungs- und Sortenempfehlungen fürs Grünland herausgegeben.

Bei den Qualitäts-Saatmischungen ist neu, dass der Anteil tetraploider Sorten vom Deutschen Weidelgras nicht mehr auf 50 % begrenzt ist. Außerdem entfällt die Einmischung von Wiesenlieschgrassorten mit maximal 50 % als Heutyp in den Mähweidemischungen QG 5 und 6, da alle jetzt empfohlenen Sorten dem Heutyp entsprechen.

Für Nachsaaten wird Dt. Weidelgras empfohlen. Die Mischung N1 ist vorzugsweise in weidelgrasbetonten Beständen nachzusäen oder in Narben, in denen das Deutsche Weidelgras etabliert werden soll.

Die so genannten Qualitäts-Standard-Mischungen sind aufgrund der langjährigen Versuche für die Grünland-Neuansaat oder Nachsaat für die Länder Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen geeignet.

Die Qualitäts-Saatmischungen und Qualitäts-Standard-Mischungen können bis 30. Juni 2013 mit den empfohlenen Sorten gemischt werden. Die Mischungsempfehlungen sind als Faltblätter im Internet zum Download erhältlich: www.smul.sachsen.de oder www.tll.de/ainfo.

Mischungen mit dem Etikett: "in Anlehnung an die Sächsischen Qualitätsmischungen entsprechen zwar der Mischungszusammensetzung, nicht aber den Anforderungen der Sortenempfehlung.  

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Neuer BSE-Fall in den Niederlanden

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06.09.2010
 

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In den Niederlanden wurde erstmals seit Mai 2008 wieder ein BSE-Fall diagnostiziert. Betroffen war eine zehn Jahre alte Schlachtkuh, wie animal-health-online.de berichtet. Das Fleisch des Rindes sei nicht in den Handel gekommen, weil in den Niederlanden alle Rinder auf BSE getestet werden, bevor deren Fleisch verkauft wird. Das Veterinärinstitut in Lelystad geht davon aus, dass auch weiterhin sporadische BSE-Fälle in den Niederlanden auftreten werden.

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EMB fordert Mindestkriterien für Milch-Verträge

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06.09.2010
 

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Das European Milk Board (EMB) fordert Mindestkriterien für Kontrakte zwischen den Milcherzeugern und der Milchindustrie.

Dadurch werde die Marktposition der Milcherzeuger nicht weiter geschwächt, sondern tatsächlich gestärkt, erklärte EMB-Präsident Romuald Schaber. Er überreichte der französisch-deutschen Arbeitsgruppe zur Vertragsgestaltung im Milchsektor einen Zehn-Punkte-Kriterienkatalog.

Eine wichtige Bedingung sei, dass die gesamte vertraglich vereinbarte Menge zu einem definierten Preis je Abnehmer verkauft werde. Damit solle ausgeschlossen werden, dass Molkereien neben einem A-Preis einen unzumutbar billigeren B-Preis für die gleiche Milchqualität an Erzeuger zahlten, erläuterte Willem Smeenk, EMB-Vorstandsmitglied aus Frankreich.

Ein Zwei-Preis-System, das von der Milchindustrie ausgestaltet werde, könne dazu führen, dass das Preisniveau für die gesamte Milch nach unten gezogen werde.

Außerdem verhindere ein Zwei-Preis-System nicht, dass die Menge weiterhin weit über der kostendeckenden Nachfrage am Markt liege. Die Interessen von Milcherzeugern und Industrie seien unterschiedlich, stellte Smeenk fest.

Bestandteil des Katalogs ist zum Beispiel die Einrichtung einer Monitoringstelle, die die Produktionskosten regelmäßig erfasse und dafür mehr Markttransparenz sicher stelle. Verträge sollten außerdem nur zwischen Verarbeitern und unabhängigen Erzeugerorganisationen abgeschlossen werden können, nicht zwischen dem einzelnen Erzeuger und der Molkerei.

Das EMB bevorzugt einzelbetriebliche Lieferrechte auf Ebene der Produzenten statt einer Regelung der Mengenfrage durch die Molkereien.

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Fonterra-Auktion: Preise schießen nach oben

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03.09.2010
 

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Bei der monatlichen online-Auktion der neuseeländischen Molkerei Fonterra gab es diese Woche einen kräftigen Preissprung: Im Schnitt legten die Preise für Milchbasisprodukte um 16,9 % zu. Das meldet Global Dairy Trade.

So schnellte der Preis für Vollmilchpulver auf 3.522 Dollar pro Tonne (etwa 2.737 €). Das ist ein Plus von 18,8 % gegenüber August. Magermilchpulver legte um 15,8 % auf 3.197 Dollar pro Tonne (etwa 2484 €) zu. Und auch bei den Milchfettprodukten (z.B. Butteröl) ging es mit einem Plus von 9,5 % auf 4.681 Dollar pro Tonne (3.638 €) deutlich nach oben. Paul Grave, Manager bei der Handesplattform, sieht darin eine Festigung des Marktes gegenüber dem Vormonat.

Die nächste Handelsrunde wird bereits am 15. September eingeläutet, da ab jetzt zwei Auktionen pro Monat stattfinden.

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Studienreise der LV Milch Hessen nach Südengland

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03.09.2010
 

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Das Innovationsteam Milch Hessen und die Landesvereinigung Milch Hessen veranstalten vom 11.10. bis zum 15.10. eine Studienreise nach Südengland. Auf dem Programm stehen mehrere Betriebsbesuche auf Milchviehbetrieben, die Besichtigung einer Molkerei, eine Stadtbesichtigung sowie Sightseeing während der Rundreise von London nach Taunton .

Die Reise kostet etwa 1000 € im Doppelzimmer, junge hessische Milcherzeuger (bis 40 Jahre) erhalten einen Reisekostenzuschuss von der LV Milch. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 30 Personen.

Anmeldefrist ist der 06.09.2010!

Anmeldungen und weitere Einzelheiten unter Tel.: 06172 7106-294 od. -290 oder per mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

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Milchanlieferung in EU steigt

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03.09.2010
 

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Die europäischen Milcherzeuger geben Gas: Nachdem die Milchanlieferung in der EU zu Jahresanfang unter Vorjahresniveau lag, liegt sie seit Mai nun wieder darüber. Das meldet die AMI in ihrem wöchentlichen newsletter.

Auch im Juli wurden nach ersten Hochrechnungen schätzungsweise 1,4 % mehr Milch angeliefert als im Vorjahresmonat, obwohl die Milchproduktion in weiten Teilen Europas mehrere Wochen durch extreme Hitze und Trockenheit gedämpft war. Der höchste Zuwachs wurde aus Irland mit einem Plus von 8 % gemeldet.

Insgesamt stieg das Milchaufkommen in den ersten sieben Monaten von 2010 EU-weit aber nur geringfügig um 0,1 %. Das entspricht einer zusätzlichen Menge von rund 100.000 t.

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Animedica gehört jetzt Agravis

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03.09.2010
 

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Die Agravis Raiffeisen AG ist seit kurzem alleiniger Eigentümer des Tierarzneimittel-Unternehmens Animedica aus Senden-Bösensell. 

Das berichten die Westfälischen Nachrichten in ihrer aktuellen Ausgabe. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Münster hat jetzt von der BayWa AG in München den 50 % igen Anteil an der Animedica-Gruppe übernommen. Bisher hielten beide Unternehmen die Hälfte an dem Hersteller für Nutztier- und Kleintier-Arzneimittel. Animedica gehört zu den zehn größten Herstellern von Tierarzneimitteln. 

Clemens Große Frie, Vorstandsvorsitzender von Agravis bezeichnete die Übernahme als logische Konsequenz, da die Versorgung von Nutz- und Kleintieren ein Kerngeschäft der Agravis Raiffeisen AG sei.   

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Edeka-Nord: Milchprodukte ab sofort auch ohne Gentechnik

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02.09.2010
 

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Jetzt steigt auch Edeka-Nord in den Markt für gentechnikfreie Milch und Molkereiprodukte ein. Die Edeka-Gruppe arbeitet dabei mit der Osterhusumer Meierei Witzwort eG zusammen.

Die gentechnikfreien Produkte werden ab sofort unter der Marke „Unsere Heimat- echt & gut“ angeboten, die für lückenlose Transparenz stehen soll. So kann sich der Verbraucher über die Chargennummer auf der Milchverpackung Informationen zur Herkunft und Zusammensetzung des Produktes einholen.

Das Qualitätsprogramm soll sich auch für den Landwirt auszahlen. Dieser erhält ein zusätzliches Milchgeld von 7 Cent pro verkauften Liter.

Edeka bietet zudem Obst, Gemüse und Kartoffeln aus der Produktlinie „Unsere Heimat- echt & gut“ von ausgewählten Betrieben aus der näheren Umgebung an.

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"Die faire Milch" startet Ende September in NRW

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02.09.2010
 

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Die faire Milch gibt es demnächst auch in NRW.

Nach dem guten Start in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen wird die faire Milch der Milchvermarktung Süddeutschland (MVS) Ende September auch in Nordrhein-Westfalen in den Regalen der Rewe- und tegut-Märkte stehen. Wie Jakob Niedermaier, Geschäftsführer der MVS gegenüber top agrar bekannt gab, ist die offizielle Markteinführung für den 24. September geplant. Bei der Feier wird auch der neue NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel anwesend sein. Wie schon in den anderen Bundesländern wird auch in NRW Frischmilch mit 1,8 % Fett, bzw. 3,8 % Fett angeboten.

Zehn Landwirte aus NRW mit einer durchschnittlichen Milchquote von 1 Mio. kg werden beim Start dabei sein. Sie erfüllen bereits die Auflagen zu denen eine GVO-freie Fütterung, ein begrenzter Einsatz von Kraftfutter sowie ein hoher Gründlandanteil in der Fruchtfolge zählen. Allerdings ist die MVS froh über jeden weiteren Milcherzeuger aus NRW, der sich dem Programm anschließt.

Die produzierte Milch wird von der Privatmolkerei Naarmann im westfälischen Neuenkirchen im Lohn abgefüllt. Die Milchabrechnung erfolgt über die MVS.

Laut Niedermaier werden derzeit pro Jahr rund 36 Mio. kg zertifizierte faire Milch produziert und verarbeitet. Mittelfristig ist ein Ausbau des Sortiments um Butter, Frischeprodukte und Käse geplant.

Gescheitert ist dagegen der Kauf der Molkerei in Augsburg durch die MVS. Der ehemalige Standort der Allgäuland Käsereien war nicht nur preislich unattraktiv, sondern hatte weitere Standortnachteile wie eine zeitlich befristete Be- und Entladung. Damit wird die Milch aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen weiter im hessischen Schlüchtern abgefüllt.

 

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Tirol Milch und Milkon nähern sich an

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02.09.2010
 

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Die österreichische Tirol-Milch verstärkt ihre Bemühungen um eine Kooperation mit der Südtiroler Molkerei Milkon. Tirol–Milch-Obmann Stefan Lindner ist in Begleitung von LH-Stellvertreter Anton Steixner bei der Südtiroler Molkerei Milkon in Bozen vorstellig geworden, um über zukünftige Kooperationspläne zu verhandeln. Das berichtet das Internetportal TT.com.

Das Gespräch sei gut verlaufen und die Milkon habe Bereitschaft zu einer Kooperation signalisiert. Eine Zusammenarbeit wäre dabei jedoch nur denkbar, wenn sich die Nordtiroler Bauern für die Eigenständigkeit der Tirol Milch entscheiden würden.

Über die Medien habe Robert Zampieri, Geschäftsführer der Milkon, zuvor mitteilen lassen, dass nur mäßiges Interesse an einer Zusammenarbeit bestünde. Die Milchbauern würden um ihren guten Milchpreis, der derzeit bei 43,14 Cent/kg liegt, fürchten. Die Zusammenarbeit zwischen Tirol-Milch und Milkon gilt als problematisch, da die südtiroler als auch die nordtiroler Milchbranche augrund der Almwirtschaft stark schwankenden Milchmengen unterliegt.

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Arla erzielt solides Ergebnis

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02.09.2010
 

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Der dänische Molkereikonzern Arla Foods hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von umgerechnet 93,6 Millionen Euro erzielt. Dabei betrug der Gesamtumsatz 3,2 Milliarden Euro. Beide Ergebnisse konnten somit gesteigert werden. Allerdings erwartet Arla für den Herbst ein schwierigeres Geschäft.

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Nachfrage nach Magermilchpulver steigt wieder

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02.09.2010
 

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Mit der Rückkehr der Einkäufer aus den Sommerferien hat sich die Nachfrage am Markt für Magermilchpulver saisonüblich belebt. Zuletzt kamen wieder mehr Abschlüsse zu Stande. Für in den Export nach Drittländern konnten in den letzten Wochen mehr Verträge geschlossen werden. Die Nachfrage aus Russland, die im Zuge der Hitzewelle dort aufgekommen war, hat inzwischen wieder nachgelassen. Man geht aber davon aus, dass nicht unerhebliche Mengen kontrahiert worden sind. Damit schließen sich an die umfangreichen Exporte der EU im ersten Halbjahr weitere Geschäfte an. In den ersten sechs Monaten von 2010 hat die EU 182.200 t nach Drittländern exportiert, 87,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Produktion ist gleichzeitig saisonal rückläufig. Die Preise haben eine feste Tendenz und lagen gestern bei der Butter- und Käsebörse in Kempten bei 2.200 €/t.

Auch die Nachfrage nach frischer Ware in Futtermittelqualität hat etwas zugenommen, was eine Preisbefestigung nach sich gezogen hat. So wurden in Kempten gestern 2.050 €/t notiert. Im Laufe des September wird voraussichtlich wieder mehr Ware aus den Interventionsbeständen im Rahmen der Bedürftigenhilfe physisch ausgelagert werden. Beim Verwaltungsausschuss vom 26. August 2010 lagen bei der Ausschreibung für Ware aus Beständen zur freien Verwendung keine Gebote vor.

Am Markt für Vollmilchpulver ist nach Ende der Ferienzeit mehr Geschäft mit der Lebensmittelindustrie zu verzeichnen. Die Anfragen für neue Exportgeschäfte sind eher ruhig. Die Preise haben sich teilweise fester entwickelt und lagen gestern in Kempten bei 2.700 €/t.

Die Preise für Molkenpulver sind zuletzt weiter gestiegen. Die Futtermittelindustrie ruft die Ware zügig ab und das Exportgeschäft wird als kontinuierlich eingeschätzt.

Die Nachfrage nach geformter Markenbutter war in der Berichtswoche ferienbedingt ruhig. Die Notierungen bewegten sich zwischen 3,84 und 3,90 €/kg. Der Absatz von Emmentaler ist bei etwas festeren Preisen recht zufriedenstellend. Weichkäse wurde im normalen Rahmen verkauft. Schnittkäse geht gut in den Markt, die Preise tendieren weiterhin fest.

Der saisontypische Rückgang der Milchanlieferung, der in den Vorwochen schwach ausgeprägt war, hat sich Mitte August etwas verstärkt. Allerdings bleibt der Vorsprung zum Vorjahr beachtlich. In der 33. Woche wurden laut Schnellberichterstattung der ZMB 1,0 % weniger Milch angeliefert als in der Vorwoche, aber 3,7 % mehr als in der Vorjahreswoche.

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