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 Bild: Campact
Meterhohe Strohpuppen fordern seit Montag Bundesagrarministerin Ilse Aigner auf, eine
Wende in der EU-Milchpolitik herbeizuführen und das Milchdumping zu stoppen. Hintergrund ist der EU-Milchgipfel am kommenden Montag, wo sich die Ministerin gegen
Exportsubventionen und für faire Milchpreise durch eine Begrenzung
der Milchmenge aussprechen soll.
Nach Mitteilung des Online-Bürgernetzwerks Campact gehe das steuerfinanzierte Preis-Dumping zu Lasten der Steuerzahler und der Milchbauern weltweit. "Die Exportsubventionen gefährden die
Existenzen von Milchbauern in armen Ländern wie Bangladesch oder
Kamerun und führen dort zu Hunger und Armut. Sie müssen sofort
gestoppt werden.", so der Verein.
Die jetzt aufgestellten Protest-Puppen sollen an Autobahnen und Bundesstraßen in den Landkreisen Starnberg, Bad Tölz und Miesbach stehen. Am Mittwoch wären noch zwei Figuren mit Transparenten in der Innenstadt von Bad Tölz dazugekommen, heißt es weiter.
Organisatoren sind neben dem Verein Campact der BDM, die AbL und verschiedene Organisationen wie z.B. Oxfam.
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