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 Landesbäuerin Annemarie Biechl überreichte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ergebnis der BBV-Unterschriftenaktion. © BBV
Die bayerische Landesbäuerin Annemarie Biechl und Max Weichenrieder vom BBV haben Bundeskanzlerin
Angela Merkel am Montag in Keferloh bei München ein großes Unterschriften-Paket überreicht. Über 21 700
Verbraucher unterstützten die Aktion des Bayerischen Bauernverbandes
„Ja zur Milch und Nein zu Imitaten“ und machten mit ihrer Unterschrift
deutlich, dass sie „wahre Lebensmittel“ wollen.
Außerdem baten Biechl und Weichenrieder die Kanzlerin, sich auf
EU-Ebene für die Milchbauern einzusetzen. Den Milchbauern müsse jetzt
mit schnellen Maßnahmen geholfen werden. Biechl und Weichenrieder
überreichten dazu ein Forderungspapier des Bauernverbandes.
Die deutsche Ernährungsindustrie solle wieder Milch statt
Ersatzprodukte bei Eis sowie Backwaren verwenden und auf Käse-Imitate
verzichten. Der Bayerische Bauernverband bittet deshalb die Kanzlerin,
die Anliegen der Verbraucher und Bauernfamilien zu unterstützen.
Einen kleinen Erfolg konnte Bundesagrarministerin Ilse Aigner jedoch gestern bei diesem Thema erzielen. Insgesamt 15 Länder unterstützen beim Agrarministerrat die deutsche Forderung,
Milchersatzprodukte klar für die Verbraucher zu kennzeichnen.
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