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China will GVO-Reisanbau zulassen

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10.02.2010
 

Reis
Reis

Die chinesische Regierung wird wahrscheinlich die kommerzielle Anpflanzung von genetisch modifiziertem Reis in drei bis fünf Jahren im Zuge der Bemühungen über eine bessere Lebensmittelversorgung genehmigen. Wie der China Observer berichtet, begründet die Regierung den Schritt mit schrumpfender Agrarfläche bei einer wachsenden Bevölkerung.

Die Ankündigung erfolgte nach Aufrufen der Regierung zu größeren Bemühungen um die Produktion und Kommerzialisierung von Gen modifiziertem Getreide auf Basis von wissenschaftlichen Einschätzungen und strengen Regelungen. Im November hatte das Ministerium Zertifikate über Lebensmittelsicherheit für die Züchtung von Gen modifiziertem Reis und Mais vergeben.

China hat sich laut der Zeitung das Ziel gesetzt, die Getreideproduktion zwischen 2009 und 2020 um 50 Mio. t zu erhöhen. Die Nutzung von GVO sei dabei ein unvermeidbarer Trend für die weltweite Agrarindustrie, heißt es in Peking. Es sei wissenschaftlich bewiesen, dass die genehmigten Gen modifizierten Züchtungen genauso sicher wie nicht Gen modifizierte seien. Derzeit würden die Verluste an konventionellem Reis pro Jahr 10 % ausmachen.


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