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Fair-Milch-Projekt in Gütersloh gescheitert

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18.02.2010
 

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Die Aktion „Faire Milch“, das Milcherzeuger im Kreis Gütersloh ins Leben gerufen haben, war ein Reinfall. Das berichtete das Landwirtschaftliche Wochenblatt Westfalen-Lippe.

7 Cent mehr je Liter sollten die Verbraucher freiwillig zugunsten der Milchviehhalter zahlen und sie damit im Existenzkampf unterstützen.

Allein – die gut gemeinte Kampagne hat bei den Verbrauchern nicht gezogen, wie Mitinitiator Ernst-Wilhelm Weege jetzt bestätigte. Die Aktion wurde deshalb, rund sechs Wochen nach ihrem Beginn beendet.

Insgesamt wurden nur etwa 6.000 bis 7.000 l über die Fair-Milch-Kampagne verkauft. Der zusätzliche Erlös zugunsten der Milchbauern hielt sich damit sehr in Grenzen.


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 Leserkommentare  
 

Angezeigt werden 3 von 3 Kommentar(en)

18.02.2010 19:45

Immer sind es die anderen
die Schuld sind! 
Der Verbraucher muß bezahlen, nach seinen Geld was zur verfügung steht wählt er aus. 
Wird der Milchpreis über die Bank nicht angehoben bringen auch regionale Projekte nicht den Erfolg.

18.02.2010 15:21

Hab das gefunden
http://www.nw-news.de/ lokale_news/warburg/warburg/ 3372587_Mut_zur_Initiative.htm l
Friesen Kuh

18.02.2010 09:41

Nur das Original kann es !!!
Wieder ein Versuch eines Händlers über ein ungeeignetes Konzept den Namen "faire Milch" als Sinnlos darzustellen. 
 
Hier zur Aufklärung des Sachverhalts der Rest vom Originaltext (siehe wochenblatt.com): 
 
Dabei waren die Gütersloher Milcherzeuger mit großen Erwartungen auf das Angebot von Lebensmittelhändler Reiner Schenke eingegangen, in seinen Ladenlokalen in Gütersloh und Harsewinkel Milch mit einem Preisaufschlag zu verkaufen. Die Verbraucher sollten die von Ihnen gekauften Milchtüten – unabhängig von der Herkunftsmolkerei – selbst mit Wäscheklammern kennzeichnen und damit „aufpreispflichtig“ machen. Der Aufschlag wurde an der Kasse separat verbucht und dann direkt für die Bauern reserviert. Trotz zwischenzeitlich vergrößerter Hinweisschilder und Plakate blieb am Ende der Verkauf enttäuschend. Fazit: Die Aktion war leider ein Flop
Marco Bosewitz

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