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Die Landkreise Wolfenbüttel und Goslar sowie die Region Hannover bekommen ab sofort eine individuelle Beratung rund um das Thema „Energie aus Biomasse“.
Wie die Hochschule Göttingen vor kurzem mitteilte, werden diese drei Gewinner eines Wettbewerbs unter niedersächsischen Landkreisen in den kommenden drei Jahren von Wissenschaftlern des Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen (IZNE) dabei unterstützt, Programme zur Erzeugung und Nutzung von Bioenergie auf den Weg zu bringen.
Gleichzeitig wollen die Forscher das Grundlagen- und Anwendungswissen zur Nutzung von Energie aus Biomasse überprüfen und vertiefen. Außerdem werden der Hochschule zufolge in insgesamt drei landwirtschaftlichen Modellbetrieben Anbaukonzepte für Energiepflanzen erprobt und im Hinblick auf Ertrag und Artenvielfalt weiterentwickelt. Dr. Marianne Karpenstein-Machan von der Universität Göttingen betonte, nur durch die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort und die Erfahrungen aus der Praxis könnten theoretische Annahmen überprüft und weiterentwickelt werden.
Die geplanten Aktionen finden im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Nutzung von Energie aus Biomasse im Spannungsfeld von Klimaschutz, Landschaft und Gesellschaft“ (BIS) statt, das das niedersächsische Forschungsministerium mit insgesamt 2 Mio. Euro fördert.
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