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 Hans-Michael Goldmann
Besorgt über mögliche Konsequenzen aus der von der EU-Kommission vorgelegten Strategie „Europa 2020“ für die Gemeinsame Agrarpolitik hat sich der Vorsitzende des Bundestagsernährungsausschusses, Hans-Michael Goldmann, geäußert. Nach den derzeitigen Formulierungen der Kommission sei nicht auszuschließen, dass der EU-Agrarhaushalt künftig als Steinbruch für die Erreichung anderer Ziele der Gemeinschaft missbraucht werde, erklärte der FDP-Politiker vergangene Woche in Berlin. Keinesfalls dürfe es in der Strategie „Europa 2020“ Vorfestlegungen für die künftige Finanzverteilung innerhalb der EU geben, warnte Goldmann. Die Bundesregierung und insbesondere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner seien gefordert, falsche Weichenstellung zu Lasten der Landwirtschaft zu verhindern. Der Parlamentarier appellierte an alle an der Agrarwirtschaft und am ländlichen Raum Interessierten, die Ministerin in dieser Frage zu unterstützen.
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