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Der holländische Molkereikonzern FrieslandCampina will 2020 im Vergleich zu heute viel weniger Basisprodukte (wie Milchpulver) herstellen und mehr auf Markenprodukte setzen. Das erklärt Geschäftsführer Cees ´t Hart in der aktuellen Mitgliederzeitschrift.
Er sieht genug Chancen im Markt: „Weltweit gesehen sind wir nicht so groß. Wir haben etwa anderthalb Prozent der Weltmilchproduktion. Der Spielraum ist also vorhanden. Im Markt machen wir uns auf die Suche nach Produkten mit Mehrwert. Commodities liefern kann schließlich jeder.“
Der Vorstandsvorsitzende Kees Wantenaar ergänzt: „Wir fangen nicht bei Null an. Wir haben bereits gute Positionen im Markt, beispielsweise mit Ingredienzien für Baby- und Kindernahrung. Diese Position wollen wir ausweiten.“ Wantenaar hat auch keine Angst vor möglicherweise mehr Milch der Mitglieder nach 2015. „Wir sehen genug Chancen, diese zusätzliche Milch verantwortungsbewusst abzusetzen.“
Ein direkter Angriff auf die europäischen Marktführer Nestlé und Danone reizt ´t Hart offenbar nicht: „In den Märkten, in denen wir uns engagieren, wollen wir die Nummer eins oder zwei sein. Dort wollen wir besser sein als unsere Wettbewerber. Das bringt Ergebnis und das ist viel wichtiger als hohe Umsatzzahlen.“
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