Warenkunde

Kokos: Viele Produkte

Kokosraspeln für den Kuchen, Kokosmilch für die Kürbissuppe: Im Supermarkt, der Drogerie und dem Bioladen gibt es aber noch viel mehr Produkte aus der Kokosnuss.

Kokosraspeln und Kokosmilch haben die deutsche Küche schon lange erobert: Die Raspeln zieren zum Beispiel Kuchen und Plätzchen; die Milch verfeinert unter anderem Currys und Suppen. Aus und mit der Kokosnuss lässt sich aber noch viel mehr machen.

Wohltuend: Kokosmehl hat ein leicht nussiges und süßliches Aroma. Es ist frei von Gluten. Wer an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, für den ist es eine echte Alternative zum Weizenmehl. Doch beachten Sie: Ohne Gluten (Klebereiweiß) erzielt Kokosmehl allein beim Backen nicht die gewünschten Ergebnisse. Am besten nur einen Teil des Weizenmehls durch Kokosmehl ersetzen und etwas mehr Flüssigkeit zum Teig geben.

Überraschend: Kokos(blüten)sirup schmeckt nicht etwa nach Kokos, sondern nach Karamell. Er eignet sich ideal zum Süßen von Nachspeisen, Salatdressings, Soßen, Cocktails und Tees. Auch der hellbraune Kokosblütenzucker kommt „karamellig“ daher und unterscheidet sich in der Zusammensetzung nur geringfügig vom Haushaltszucker. Man kann ihn wie gewohnt dosieren.

Vielseitig: Kein Spritzen, kein Anbrennen. Kokosöl ist stark erhitzbar und eignet sich hervorragend zum Braten und Frittieren. Außerdem pflegt es Haut und Haare.

Exotisch: Kokosmus mundet als Belag auf dem Butterbrot. Es verleiht sowohl heißen Gerichten als auch süßen Nachspeisen eine exotische Note. Kokoschips versprechen mit ihrem intensiven Kokos-Geschmack ein Knabbererlebnis der besonderen Art – vor dem Fernseher oder als Zutat im Müsli und Obstsalat. Optisch peppen Kokoschips zum Beispiel Kuchen auf.

Für die Sportler unter uns: Kokoswasser hat ein spezielles Aroma – von würzig bis leicht süßlich. Es schmeckt erfrischend. Außerdem ist es relativ kalorienarm (15-20 Kalorien/100 Gramm) und löscht den Durst nach einer schweißtreibenden Jogging-Runde. Verschiedene, in ihm enthaltene Mineralstoffe sollen helfen, den Elektrolythaushalt auszugleichen.

Zur Info: Hauptsächlich bauen Indien, Indonesien, Sri Lanka, die Philippinen und Thailand Kokosnüsse an. Auch in Südamerika und Afrika gibt es Anbaugebiete. Bevor die Kokosprodukte also in den Regalen unserer Supermärkte, Bio- und Naturkostläden landen, haben sie einen weiten Weg zurückgelegt.

Diese Meldung verfasste: Melanie Suttarp.

Artikel geschrieben von

Reingard Bröcker

Redakteurin Landleben

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